(openPR) Einer aktuellen Studie des internationalen Standortberaters RegioPlan Consulting zufolge ist die Expansionslust des Einzelhandels in Deutschland größer denn je: Die gesuchte Fläche entspricht in etwa 900 Fußballfeldern.
Rund 500 Einzelhändler sind auf der Suche nach circa 10.000 Standorten für ihre Expansion in Deutschland. Sowohl nach der Anzahl der Unternehmen (160) als auch nach der Anzahl der beste-henden (26.000) und gesuchten Standorte (4.000) ist der Bekleidungshandel die bei weitem dyna-mischste Branche von allen. An zweiter Stelle in diesem Ranking liegt der Lebensmittelhandel, der rund 1.300 Flächen sucht, gefolgt von den Branchen Möbel- und Schuhhandel mit je rund 1.000 gesuchten Standorten. „Deutschland ist europaweit betrachtet der wichtigste Einzelhandelsmarkt – sowohl was das Marktvolumen als auch sein Wachstumspotenzial anbelangt“, betont Hanna Bomba-Wilhelmi, Geschäftsführerin bei RegioPlan Consulting.
Würde man die gesamte Nachfrage befriedigen wollen, so müsste dafür eine Verkaufsfläche von rund 6,5 Millionen m² frei gemacht werden. Dies entspricht in etwa 900 Fußballfeldern in der Größe einer Allianz Arena in München. „Freilich ist das unrealistisch“, erklärt Bomba-Wilhelmi. Erstens grenzen die Raumdordnungsgesetze einen möglichen Wildwuchs an Handelsflächen ein. Zweitens werden Händler, deren Konzepte den Nerv der Zeit nicht mehr treffen, immer auch vom Markt verdrängt. So werden Flächen für jene Händler frei, die mit modernen Konzepten den Konsumentenbedürfnissen besser entgegenkommen.
Die meisten der rund 500 Händler suchen innerstädtische Standorte (43%), 28% von ihnen Flächen in Einkaufszentren. Deutlich weniger sind jene Händler, die Standorte explizit am Stadtrand (12%), für Stand-Alone-Shops (7%) oder in Fachmarktzentren (6%) suchen. Diese letzten zwei Typen sind meistens auch am Stadtrand angesiedelt. Nahezu keine Option mehr sind die Shop-in-Shop-Konzepte, die nur mehr 3% der Händler suchen.
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