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Jens Andres - Archiv für nicht gestellte Fragen

12.04.201114:33 UhrKunst & Kultur
Bild: Jens Andres - Archiv für nicht gestellte Fragen
Ich bin Tiermaler
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(openPR) Die Heyne Kunst Fabrik stellt in der Frankfurter Zeilgalerie aus. Die Ausstellung wird kuratiert von Thomas Kypta in Zusammenarbeit mit Dr. Carsten D. Siebert

In der Zeilgalerie wurde auf 400 qm eine temporäre Galerie eingerichtet, die bis in die Sommermonate verschiedene Künstler zeigen wird. Der Schwerpunkt liegt auf Nachwuchstalenten aus dem Rhein-Main-Gebiet. Aktueller Künstler: Jens Andres.



In der Ausstellung „Archiv für nicht gestellte Fragen“, die noch bis zum 16. April läuft und am Samstag ab 18 Uhr in der Finissage ihren Abschluß findet, werden Bilder des Mainzer Künstlers Jens Andres gezeigt. Er ist bekannt ist für seinen Crossover-Stil, in dem er naturalistisch dargestellten Motiven Figuren aus Comics und der Spielzeugwelt gegenüberstellt. Dabei verwendet er abstrakte Elemente ebenso wie Chiffren und Sprechblasen. Der Maler hinterfragt in seinen Gemälden vermeintlich selbstverständliche Alltagssituationen ebenso, wie die großen existentiellen Themen, und zeigt Ungereimtheiten und absurde Seiten der menschlichen Existenz auf. Jens Andres löst Dinge und Lebewesen aus dem gewohnten Kontext und verrätselt sie, um philosophische Botschaften in seinen Bildern zu verstecken. Die Werke, in denen vielfach mit Symbolen gespielt wird, sind manchmal expressiv und manchmal realistisch.

Location: Zeilgalerie, 4. OG, Raum 48, Zeil 112-114
Zeitraum: 24. März bis 16. April
Finissage: 16. April ab 18:00 Uhr (Der Künstler ist anwesend)

Öffnungszeiten:
Mittwoch 17:00 – 20:00 Uhr
Donnerstag 12:00 – 20:00 Uhr
Freitag 17:00 – 20:00 Uhr
Samstag (Finissage) ab 18:00 Uhr

Mehr Infos: www.heynekunstfabrik.de

Hintergrundwissen zum künstlerischen Werk von Jens Andres:

Weg vom reinen Tafelbild zu Shaped Canvas und mehrteiligen Werken

Jens Andres hat vom Tafelbild ausgehend die „Installative Malerei“ entwickelt. Er löst sich so vom Tafelbildformat, wie es üblicherweise der Darstellung von Bildern dient, und zeigt seine Themen auf mehrteiligen Werken, die als Wandinstallation gehängt werden. Die Bildformate, die er darüber hinaus entwickelt, sind frei konstruierte, teils komplizierte Formen oder runde Tafeln.

Crossover Stil

Typisch für Jens Andres ist die Verwendung eines „Crossover-Stils“, der sein Markenzeichen geworden ist. So finden sich in zum Teil kompositorisch sehr dicht gewebten Bildern naturalistisch dargestellte Motive. Daneben arrangiert der Künstler figurative Comic-Elemente. Erkennbar sind Figuren oder Fragmente davon und vor allem die typischen Sprechblasen, die manchmal bewusst ohne gesprochenen Inhalt geblieben sind. Mit hinzu treten gestische Stilelemente, zum Beispiel mit heftigen Pinselschwüngen auf die Leinwand geschleuderte Farbe. Der Maler bringt bereits durch die Art, wie er Farbe auf die Leinwand aufträgt, Emotionen zum Ausdruck. Der Künstler malt seine Bilder, um Inhalte auszudrücken und seine Weltsicht mitzuteilen.

Geheimnisvolle Bildtitel

Wichtig sind für Jens Andres in jedem Fall die Titel der Bilder. Sie lauten zum Beispiel: „Enzyklopädie der Hilfsmittel auf der Suche nach dem Glück“, „Feiere Deine nihilistischen Tendenzen“, „Anger rising“, „Zeit ist ein Scheissprinzip“ oder „Verloren in abstrakten Gedanken“.

Gemalte Bilderrätsel

Jens Andres' Arbeiten ähneln Bilderrätseln. Der Maler geht durch die Welt und nimmt sie kritisch war, um dann seine Verwunderung darüber oder auch seine Befürchtungen auf Leinwänden darzustellen. Dies geschieht sehr häufig in ironischer Art und Weise, bisweilen nimmt er in einem nächsten Schritt auch „sich selbst aufs Korn“. So rätselhaft ihm die Welt in ihren Zusammenhängen erscheint, so rätselhaft sind dabei auch seine Kompositionen. Alles hängt irgendwie mit Allem zusammen und die Besucher der Ausstellung müssen versuchen sich ein Bild davon zu machen.

Werkgruppe: Absurde Fußballfelder

Eine in sich geschlossene Werkgruppe stellen die absurden Fußballfelder dar. Gemalt sind Spielfelder, die den Sinn von Fußballspielen auf den Kopf stellen. Die Fußballfelder gehen um die Ecke und haben mehrere Tore und mehrere Strafräume.

Sie erscheinen unsinnig und doch wurde vor fünf Jahren eines dieser Felder realisiert und mit Fußballmannschaften bespielt. Es ist typisch für Jens Andres, dass er Absurditäten und Realitäten betrachtet und Gewohntes dabei massiv in Frage stellt. Der Künstler verwendet Bildsymbole, die er aus den gewohnten Zusammenhängen herauslöst und neu zusammensetzt, denn erst dann erreicht er, dass wir die Dinge wieder neu wahrnehmen und sie hinterfragen.

Der Künstler JENS ANDRES:

Jens Andres wurde 1967 geboren und hat zunächst Kunstgeschichte in Mainz studiert, um anschließend an der Kunsthochschule in Kassel Freie Kunst zu studieren. Seine Professoren waren Urs Lüthi, Kurt Haug und Dorothee von Windheim. 1999 wurde er zum Meisterschüler ernannt. Andres lebt und arbeitet in Mainz und Wiesbaden.

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