(openPR) Bereits zum neunten Mal richtet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Deutschen Gefahrstoffschutzpreis aus. Getreu dem Motto "Umgang mit Gefahrstoffen sicherer machen, Innovationen fördern“ ging der diesjährige Preis an die AKON GmbH aus Westhausen und ihr innovatives OXIjet-Verfahren.
Geschäftsführer Wolfgang Dambacher und Entwicklungschef Marcus Lang freuten sich sichtlich über die hohe Auszeichnung. Gleichzeitig bedankten Sie sich bei der Würth Elektronik GmbH & Co.KG, welche als Kooperationspartner eine Produktionsanlage für die Entwicklung zur Verfügung stellte.
Das preisgekrönte OXIjet-Verfahren ersetzt bei der Produktion elektronischer Leiterplatten (Platinen) den Gefahrstoff Wasserstoffperoxid und markiert einen Meilenstein in puncto Arbeitssicherheit. Wasserstoffperoxid ist ein starkes Oxidationsmittel, welches die Brandgefahr verstärkt, schwere Augenschäden und Hautreizungen verursacht und gesundheitsschädlich ist. Dieser gefährliche Umgang mit Wasserstoffperoxid entfällt nun komplett.
Zusätzlich ermöglicht diese neuartige Technologie eine deutliche Qualitätssteigerung in puncto Feinheit der Ätzstrukturen. Eine Verkleinerung der Platine oder eine deutlich höhere Leistung bei gleichbleibender Größe ist somit möglich. Die AKON GmbH bringt hiermit eine Technologie auf den Markt, welche sich in den nächsten Jahren weltweit als Standard in der Leiterplattenproduktion etablieren kann. Gleichzeitig ermöglicht dies die Implementierung neuer Chipgenerationen in elektronischen Komponenten. Durch das neue Verfahren sind völlig neue Produkte z.B. im Handybereich möglich. Mehrere Komponenten sind inzwischen weltweit patentiert.


















