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MdB Mattheis zeigt Interesse an Quartier Galgenhalde

20.11.201216:57 UhrGesundheit & Medizin
Bild: MdB Mattheis zeigt Interesse an Quartier Galgenhalde
Hilde Mattheis (mitte) vor dem Rahlentreff, dem Herzstück des Quartiersprojekts Galgenhalde
Hilde Mattheis (mitte) vor dem Rahlentreff, dem Herzstück des Quartiersprojekts Galgenhalde

(openPR) RAVENSBURG – MdB Hilde Mattheis (SPD) besuchte zusammen mit Gisela Müller (Gemeinderätin in Ravensburg; SPD) das Quartiersprojekt Galgenhalde in der Ravensburger Weststadt. Die Verantwortlichen stellten im Rahlentreff das Projekt vor, das auf Nachbarschafts- und Selbsthilfe basiert und in Partnerschaft mit dem Bau- und Sparverein Ravensburg eG und der Stadt Ravensburg getragen wird. Nach rund sechs Jahren hat sich das Quartiersprojekt zum Vorzeigeprojekt entwickelt.





Dr. Berthold Broll (Vorstand der Stiftung Liebenau) schilderte zunächst die Entstehungsgeschichte der Stiftung Liebenau mit ihrem rührigen Initiator Adolf Aich. Vor etwa 20 Jahren entstand die Altenhilfe der Stiftung Liebenau. Gerhard Schiele (Geschäftsführer Altenhilfe der Stiftung Liebenau) stellte die Entwicklung mit ihren drei Säulen stationäre und ambulante Pflege sowie „Lebensräume für Jung und Alt“ vor.

„Schon früh galt unser Ansatz der Sozialraumorientierung“, erläuterte er die Entwicklung der Lebensräume Anfang der 90er Jahre. „Wir wollten weg von der reinen Versorgung in Altenheimen, hin zur Selbst- und Nachbarschaftshilfe.“ Das Lebensräume-Konzept hat sich mittlerweile an den 24 Standorten in Baden-Württemberg und Bayern nicht nur bewährt, sondern dient heute auch als Erfahrungsschatz für Quartiersprojekte. Erhebungen im Rahmen von „Netzwerk SONG – Soziales neu gestalten“ mit sechs verschiedenen Trägern bestätigen auch den wirtschaftlichen Nutzen der alternativen Wohnmöglichkeit: so wird etwa die Pflegebedürftigkeit älterer Menschen hinausgezögert, wenn nicht sogar verhindert, es gibt mehr Kontakte unter den Bewohnern und die Infrastruktur in der jeweiligen Kommune wird belebt. Informationen, die bei Mattheis auf großes Interesse stießen.

Wichtig ist, was die Menschen wollen

Harald Enderle, der zuständige Gemeinwesenarbeiter, schilderte, dass bei dem Projekt nicht die vorhandenen Angebote im Vordergrund stehen, sondern was die Menschen wollen. „Das Projekt Galgenhalde ist von unten gewachsen“, begründete Enderle auch die starke Identifizierung mit dem Projekt und eine hohe Bereitschaft von Bewohnern sich zu engagieren.

Zu den Angeboten gehören derzeit unter anderem eine Betreuungsgruppe für demenziell erkrankte Menschen, zur Entlastung pflegender Angehörigen, die Hausaufgabenbetreuung für Schüler sowie Kaffeenachmittage mit Fachvorträgen, Spielenachmittage und ein jährliches Sommerfest. Außerdem stehen in den Wohnhäusern mit mehreren Partien Hauspaten auf ehrenamtlicher Basis als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie haben bei der Wahl von neuen Mietern ein Mitspracherecht. So kann ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Jung und Alt, Familien, Paaren und Einzelpersonen gesteuert werden. Hauspaten übernehmen teilweise die Moderation des Zusammenlebens.

Finanzierung alternativer Lösungen gefordert

Einig waren sich die Gesprächspartner, dass die Finanzierung der Altenhilfe leistungsrechtlich besser gebündelt werden muss und die Prävention sowie alternative Wohnkonzepte berücksichtigt werden müssen, zumal sie einen nachweisbaren wirtschaftlichen Nutzen haben. Quartiersprojekte wie die Galgenhalde erzielen keine Einnahmen. Die entstehenden Kosten für Räume wie den Rahlentreff und die sozialarbeiterische Fachkraft teilen sich die drei Partner Bau- und Sparverein, Stadt Ravensburg und Stiftung Liebenau.

Zum Schluss boten Dr. Berthold Broll und Gerhard Schiele Hilde Mattheis einen kontinuierlichen Informationsaustausch an und sprachen eine Einladung nach Liebenau an Sozialministerin Katrin Altpeter aus.

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