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Neues Haus wird Teil im Quartier

13.07.201608:00 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Neues Haus wird Teil im Quartier
Gemeinsam am Spaten in unmittelbarer Nachbarschaft von Haus St. Meinrad
Gemeinsam am Spaten in unmittelbarer Nachbarschaft von Haus St. Meinrad

(openPR) RAVENSBURG – Nach dem offiziellen Spatenstich am vergangenen Freitag kommen ab sofort die Bagger in der Ravensburger Weststadt zum Einsatz. In den kommenden eineinhalb Jahren entsteht auf der Galgenhalde in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pflegeheim St. Meinrad (Liebenau – Leben im Alter) ein Wohnangebot der Stiftung Liebenau und ihrer Tochtergesellschaft St. Gallus-Hilfe. Die 24 künftigen Bewohner mit Behinderung können durch die optimale Standortwahl am Leben im Quartier und der Stadt teilhaben.




Guter Wohnraum und gute Nachbarschaft

„Menschen mit Behinderung gehören in die Gemeinde“, meinte Michael H. F. Brock in seiner Begrüßung. Vertreter des Landkreises, der Stadt sowie Bauverantwortliche und Mitarbeiter der Stiftung Liebenau wohnten dem Baustart bei. Ausgrenzung gebe es in der Politik nicht beziehungsweise nicht mehr. Mit ihrer heutigen Anwesenheit zeigten Bürgermeister und Stadträte, dass „wir hier willkommen sind“. Ravensburgs Erster Bürgermeister Simon Blümcke bekräftigte, dass die Stadt für viele ein attraktiver Ort zum Wohnen sei. Sie wolle den Menschen guten Wohnraum und eine gute Nachbarschaft bieten. Es sei kein Zufall, sondern wohlüberlegt, dass das Haus auf der Galgenhalde gebaut wird. Teilhabe, Mitbestimmung, Gleichberechtigung seien angesagt. „Die neuen Nachbarn sind eine Bereicherung“, so Blümcke.

Attraktiver Ort zum Leben

Architekt Frieder Wurm pflichtete bei, dass der Standort einer der schönsten Plätze in Ravensburg ist. Als Architekt könne man die baulichen Rahmenbedingungen schaffen. „Wir haben uns bei der Planung für einen ruhigen Baukörper mit Bezug zur Nachbarschaft entschlossen“, erläuterte er.

Jörg Munk Geschäftsführer der St. Gallus-Hilfe und spätere Betreiberin erläuterte das Konzept. Das Haus wird modern und lichtdurchflutet. Die Kunst bei solch einem Haus sei es, Funktionalität und Wohnlichkeit zusammenzuführen. Ende des kommenden Jahres sollen 24 Menschen mit geistiger und geistig mehrfacher Behinderung in das dreigeschossige Haus einziehen.

Inklusion braucht Kommunen

Im unteren und ersten Geschoss entsteht je eine Wohnung für acht Personen. Jeder Bewohner hat ein Einzelzimmer. Beide Wohnungen sind mit einem Pflegebad ausgestattet, wodurch eine individuelle Begleitung auch für Menschen mit einem höheren Unterstützungsbedarf möglich ist. Im zweiten Obergeschoss gibt es eine Wohngemeinschaft mit sechs Appartements und zwei Einzelappartements für Menschen, die zwar eine durchgängige Begleitung benötigen, aber dennoch relativ selbstständig leben können. Die Begleitung der Menschen im neuen barrierefreien Haus ist 24 Stunden und 365 Tagen im Jahr durch qualifizierte Mitarbeiter gesichert.

Der Stadt und dem Landkreis sprach Munk ein großes Dankeschön aus. Der „Inklusions- und Modell-Landkreis“ habe sich Teilhabe und Mitbestimmung auf die Fahne geschrieben und verfolge dieses Ziel aktiv. „Es braucht die Städte und Kommunen, wenn es um Teilhabe geht“, so Munk. Erste Kontakte und Bezüge gebe es auf der Galgenhalde mit dem Rahlentreff und dem Haus St. Meinrad.

Förderung vom Land

Bauherrin des Wohnhauses ist die Stiftung Liebenau. Geplante Bauzeit beträgt eineinhalb Jahre. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. Der Bau wird vom Land Baden-Württemberg mit 893.000 Euro gefördert.
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