(openPR) Enerpoint zeigt auf der denkmal beispielhafte Photovoltaik-Installation im Rahmen des interregionalen EU-Projekts „Govern EE“
Quedlinburg, 20. November 2012 – Die Enerpoint GmbH aus Quedlinburg, Spezialist für Photovoltaiksysteme, stellt auf der europäischen Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung denkmal vom 22. - 24. November in Leipzig (Halle 2, Stand C16) innovative PV-Lösungen für den Denkmalschutz vor.
Beispielhaft für diese Lösungen präsentiert das Unternehmen sein aktuelles Sanierungsprojekt aus Quedlinburg. Die Stadt ist Partner im interregionalen EU-Projekt „Govern EE“, bei dem es um die Entwicklung von Strategien und Instrumenten zur Senkung des Energieverbrauchs in historischer Bausubstanz geht. Als Pilotprojekt wurde eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines denkmalgeschützten Gebäudes im ehemaligen Kasernenkomplex der Stadt installiert. Enerpoint war federführend bei der kompletten Umsetzung des Projekts (inkl. Entscheidungsfindung).
Die Herausforderung bei dem Projekt war, die Vorbehalte der Denkmalpflege gegenüber der Installation von Photovoltaikanlagen auf historischen Gebäuden zu überwinden. Schließlich führten in der Vergangenheit solche Anlagen aus denkmalfachlicher Sicht sehr oft zu Beeinträchtigungen der geschützten Erscheinungsbilder der Kulturdenkmale. Als Hauptanforderung wurde daher formuliert, dass sich die PV-Installation harmonisch in das Gesamtbild des Gebäudes einfügen und der dunkle Charakter der vorhandenen Ziegel beibehalten werden sollte. Enerpoint entschied sich für den Einsatz eines Glas/Glas-PV-Moduls mit schwarzer PVB-Folie, dessen dunkles Erscheinungsbild gut mit den vorhandenen Ziegeln harmoniert.
Beispielhaft sollte die Anlage auch in der Lage sein, alle „Unwägbarkeiten“ eines Daches zu bewältigen, wie z.B. die Umbauung eines Fensters oder Schneefangs oder auch die Anpassung an unterschiedliche Dachformen. Hier bot das Glaslaminat den Vorteil, dass bei der Produktion hinsichtlich Größe und Geometrie wenige Einschränkungen gegeben sind und die Module so deutlich flexibler als herkömmliche PV-Module eingesetzt werden konnten. Insgesamt mussten bei der gesamten Installation keine oder nur sehr geringe Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz vorgenommen werden.
Mit der verwirklichten Photovoltaik-Anlage wurde somit eine Lösung gefunden, die nicht nur effizient Energie liefert, sondern auch den hohen Anforderungen der unteren und oberen Denkmalbehörde gerecht wird. Der erzeugte Photovoltaik-Strom wird dabei nicht ins Netz eingespeist, sondern für den Energieverbrauch im Gebäude selbst genutzt, das heute als Verwaltungsgebäude der Stadt Quedlinburg dient. Mit dieser Eigennutzung des erzeugten PV-Stroms eröffnen sich der Stadt angesichts rasant wachsender Strompreise zusätzliche Einsparmöglichkeiten bei den Energiekosten.










