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Aus demselben Guss

Bild: Aus demselben Guss

(openPR) „The sensation of the show“, hieß es einst bei der feierlichen Enthüllung des Mercedes Benz 300 bei der ersten IAA nach dem Krieg im Jahr 1951. Vom ersten Bundeskanzler in den Rang des Staatswagens erhoben, eroberte die Limousine schon bald die Welt. Über zwei Jahre hinweg hat der Pforzheimer Wiestaw Kramski, Gründer der Kramski Stanz- und Spritzguss GmbH sowie der Kramski Putter GmbH, seinen Adenauer liebevoll restaurieren lassen. Eine Geschichte über einen erfolgreichen Unternehmer aus Baden-Württemberg und eine Liaison, die nun schon 18 Jahre währt.



Pforzheim - 06.11.2012.

Die Begeisterung fürs Tüfteln – Innovationen für Innovatoren

Die Liebe zum Mercedes kommt im Fall Kramski nicht von ungefähr. Bei näherem Hinsehen zeichnen sich sehr viele Parallelen und Berührungspunkte ab, die Fahrzeug und Fahrer, doch vor allem den Tüftler und Unternehmer Kramski mit den beiden Pionieren Daimler und Benz, deren Geist und Wirken noch immer in den Fahrzeugen greifbar scheint, verbinden.

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft – kleine, schnell laufende Verbrennungsmotoren, die universell einsetzbar sein sollten, waren die Vision Gottlieb Daimlers. 1883, ein knappes Jahr später, meldete er das Patent zum revolutionär optimierten Einzylinder-Viertaktmotor an. Der Weg dorthin war nicht einfach. Doch am Ende legte er den Grundstein zum heutigen Verbrennungsmotor. Mit der „Fabrik für Maschinen zur Blechbearbeitung“ in Mannheim startete Carl Benz seine Pioniertat, die, nach vielen Hürden, das Benz-Patent „Motorwagen Nummer 1“ hervorbrachte: das erste moderne Automobil, der damals noch viel belächelte „Wagen ohne Pferd“. Ähnlich erging es auch Wiestaw Kramski, als er mit gerade mal 31 Jahren, ohne Kapital, aber mit großen Plänen bei Banken und potenziellen Investoren vorstellig wurde. Die Vision des gelernten Werkzeugbauers war eine revolutionäre, neue Stanzwerkzeug-Modul-Technik auf den Markt zu bringen. Doch Kramski ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen: „Es gibt immer einen Weg“. Seine große Chance war der Gründerwettbewerb des Wirtschaftsmagazins „Capital“. Für den Sieger gab es damals 30.000 Mark. Er gewann. Heute beschäftigt das Unternehmen circa 600 Mitarbeiter weltweit und hat neben seinem Headquarter in Pforzheim Werke in Sri Lanka, Indien und den USA. Vor zehn Jahren erklärte der passionierte Golfer Wiestaw Kramski gemäß dem schwäbischen Motto „Wenn de was g‘scheits willsch, musch es halt selber mache“ den Standardputtern von der Stange den Krieg. Kurzerhand nahm der Tüftler Serviette und Stift zur Hand und zeichnete die ersten Entwürfe am heimischen Küchentisch. Mittlerweile erobert die Kramski Putter GmbH die Golfwelt mit den High Precision Puttern, die bereits zahlreiche sportliche Spitzenleistungen wie Deutschlands beste Golfrunde mit einer „59“, Einstellung des Platzrekords im ehrwürdigen „Old Course“ in St. Andrews sowie zahlreiche Produktauszeichnungen eingebracht haben.

Die Verbindungen zwischen Automobil und Putter liegen auf der Hand: zeitloses Design und die Harmonie der Formen. „Die Kunst liegt in der Einfachheit. Mercedes Benz baut zeitlose Fahrzeuge und unsere Putter-Modelle sind ebenso designed“, erklärt Wiestaw Kramski.

Leidenschaft, die verbindet – auf die inneren Werte kommt es an

Der stolzerfüllte Blick ist auf den cremefarbenen 300er Baujahr 1952 gerichtet. Wir stehen vor der Putting Academy in Pforzheim-Birkenfeld, ebenfalls das Werk Wiestaw Kramskis, der in Golfkreisen schon längst das Prädikat „Putt-Experte“ innehat. „Dieses Fahrzeug habe ich vor rund 18 Jahren in Norddeutschland, angeblich vorrestauriert in Litauen, zu einem überteuerten Preis gekauft“, erinnert sich Wiestaw Kramski an die erste Begegnung mit seinem 300er Cabriolet. „Die Arbeit entpuppte sich als totaler Pfusch. Das meiste musste nochmals neu gemacht werden.“ Eine Schönheit war er also nicht, und doch war es Liebe auf den ersten Blick. Schließlich zählt am Ende nur das Ergebnis und Kramski erkannte das Potenzial. Wie bei all seinen Unternehmungen begann auch die Restauration des 300er mit einer Vision. Es sollte jedoch noch ein langer Weg werden, bis das Adenauer Cabrio mit der Nummer 41, das seinerzeit von Mercedes nach Schweden verkauft worden war, wieder zu altem Glanz kam.

Höchste Präzision und Disziplin sind das Geheimrezept für eine funktionierende Beziehung

Ohne Präzision und sein besonderes Gespür für Qualität wäre Wiestaw Kramski sicherlich nicht dahin gekommen, wo er heute steht. Schließlich stellt die Kramski GmbH unter anderem auch Stanz- und Spritzguss-Teile für die Automobilindustrie her, bei denen eine Null-Fehler-Toleranz gilt. Bosch zählt dabei zu ihren größten Kunden. Einige der Teile werden in Einspritzventilen verbaut, die wiederum in der S-Klasse Verwendung finden. Wer beruflich so viel Präzision an den Tag legen muss, ist prädestiniert für einen Oldtimer. Denn nur mit viel Hingabe, Liebe zum Detail und Verstand weiß man etwas so Kostbares zu schätzen und zu erhalten. Nach über zwei Jahren Restauration war der 300er wieder wie neu. Besonders die vielen Originalteile tragen dazu bei, dass der Charakter des Wagens bis heute unverfälscht ist. Der Klassiker ist ein wahrer Hingucker, der den Eindruck macht, als käme er frisch aus dem Werk. So fährt Kramski seinen Adenauer noch immer leidenschaftlich gerne, aber nur bei guter Witterung. Das Fahrzeug ist durchgehend angemeldet und dadurch jederzeit startklar. So dient der 300er auch schon einmal als Hochzeitsfahrzeug für einen treuen Mitarbeiter seines Unternehmens. Allerdings achtet Kramski auf ausgewogene Bewegung: maximal 3.000 bis 5.000 Kilometer pro Jahr dürfen es sein.

Konrad Adenauer, der Namensgeber des 300er, wäre wohl zufrieden mit dem Fahrer, der nun 60 Jahre später das edle Fahrzeug steuert, denn Kramski sagt von sich selbst: „Ich bin heute ein Fahrer, der mehr auf Komfort und Gemütlichkeit Wert legt.“ Deshalb ist er nach mehreren Versuchen auch wieder zur S-Klasse zurückgekehrt. „Im Großen und Ganzen fahre ich meist zügig auf der Überholspur“, erzählt er weiter – aber ohne zu drängeln!

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