(openPR) Viele Studierende haben zum Semesterstart immer noch keine passende Unterkunft gefunden, weil der Wohnungsmarkt in den meisten Universitätsstädten völlig überlaufen ist und nur wenig bezahlbare Zimmer angeboten werden. Das WG-Portal www.wg-cast.de hat bei Studentenwerken in ganz Deutschland nachgefragt, ob sie Notbetten bereitstellen müssen und ob diese auch genutzt werden.
Die doppelten Abiturjahrgänge und die seit Jahren ansteigenden Studierendenzahlen in Deutschland sorgen zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 vielerorts für Erstsemester-Rekorde. Doch neben überfüllten Hörsälen entsteht durch diese Entwicklung ein weiteres gravierendes Problem: Studenten finden kaum noch bezahlbaren Wohnraum. An den meisten Hochschulstandorten war es noch nie so schwer, ein WG-Zimmer, eine günstige Ein-Zimmer-Wohnung oder eine Unterkunft im Studentenwohnheim zu finden.
Die Wartelisten für entsprechende Angebote sind lang, in Berlin hoffen nach Auskunft des örtlichen Studentenwerks aktuell noch rund 1300 Studenten auf einen Platz im Wohnheim. Doch nicht nur in der Hauptstadt und den Hochburgen München oder Frankfurt am Main ist die Situation angespannt. Auch kleinere Städte wie Heidelberg oder Marburg kämpfen mit demselben Problem. Dort berichten Anbieter von mehreren Dutzend Interessenten, die sich auf ein freies WG-Zimmer bewerben.
Kein Wunder also, dass man mancherorts sogar auf den Ernstfall vorbereitet hat, Studenten in sogenannten Notunterkünften unterbringen zu müssen. Das Studentenwerk Hannover hatte beispielsweise 40 Behelfsbetten in Gemeinschaftsräumen eingerichtet, die letztendlich glücklicherweise nicht benötigt wurden.
Anders sieht es hingegen in Würzburg aus – hier leben zur Zeit vier Studenten in einer Notunterkunft. Auch in Bamberg und Kassel nutzen jeweils zwei Studierende das Angebot, gegen ein geringes Entgelt zumindest vorübergehend ein Dach über dem Kopf zu haben. Ebenso verhält es sich in Hamburg, wo laut Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des dortigen Studierendenwerks, die Bewerberzahlen für preisgünstigem Wohnraum gegenüber 2011 um etwa 20 % gestiegen sind. Deshalb sah man sich ebenfalls zum Handeln gezwungen und stellt „Last Minute Zimmer“ und Notbetten in einer Turnhalle zur Verfügung. Allerdings ist das Angebot auf maximal acht Tage beschränkt.
Wer momentan ein Zimmer vermieten möchte oder noch auf der Suche nach einer Bleibe ist, sollte einen Blick auf das von Studenten gegründete Internetportal WG-cast.de werfen. Auf der Seite, deren Benutzung kostenlos ist, kann man den kompletten Vermietungs- und Bewerbungsprozess online managen, was die Suche nach einem Mitbewohner oder einem WG-Zimmer ungemein erleichtert. Da sich Interessenten direkt mit einem Profil beim Anbieter bewerben und ihm damit schon umfangreiche Informationen zu ihrer Person zukommen lassen, entfallen sinnlose „Casting-Runden“ und beide Seiten sparen sich viel Zeit – und häufig auch Nerven. Zusätzlich können Besichtigungstermine per Mausklick vereinbart und verwaltet werden, passende Bewerber werden einfach mit einer praktischen Filterfunktion aus der Masse an potentiellen Mitbewohnern herausgepickt.












