(openPR) Wuppertal, 23. Oktober 2012 – Ein Drittel der Unternehmen schenkt dem Management von Verträgen nicht die notwendige Beachtung. Das ist das Ergebnis der Umfrage „Vertragsmanagement & Controlling“, die IQUADRAT, der Spezialist für die Optimierung von Geschäftsprozessen und die Verwaltung von Dokumenten, gemeinsam mit dem Branchen-Newsletter „Controller's e-News“ unter deutschsprachigen Controllern durchgeführt hat. Lediglich 72% der Befragten betrachten das Vertragsmanagement als ein Controlling-Thema, und bei nur 53% wird es im Unternehmen auch als solches gehandhabt.
Gefragt wurde unter anderem, warum das Vertragsmanagement für Unternehmen besonders notwendig ist. 69% der befragten Controller nannten den Bedarf an „Transparenz in diesem Bereich“, 64% sehen das Vertragsmanagement als „Baustein für das Risikomanagement, und 32% der Befragten stufen es als „Baustein für das Projektmanagement“ ein.
Die Controlling-Expertin Dr. Antje Krey vom Internationalen Controller Verein (ICV) meint angesichts der Umfrageergebnisse: „Es geht darum, ausreichend Kapazitäten für die Vertragserfüllung bereitzuhalten und die Liquidität so zu steuern, dass alle Zahlungsverpflichtungen aus Verträgen erfüllt werden können. Und es geht auch um die ständige Beurteilung, ob Risikobegrenzungsmaßnahmen eingeleitet werden müssen oder in der Bilanz Rückstellung zu bilden sind." Aus ihrer Sicht ist es „völlig richtig“, das Controlling in das Vertragsmanagement einzubinden.
Jochen Luckhaus, Manager bei der IQUADRAT AG, fügt hinzu: "Allen relevanten Stellen parallel Zugriff auf Inhalte und Eckdaten der Verträge zu verschaffen, erweist sich oft als anspruchsvolle Herausforderung. Spezifische Softwarelösungen können dabei eine große Hilfestellung leisten." Laut Umfrage sind 43% der Befragten mit einer IT-Lösung für das Vertragsmanagement ausgestattet.
Gefragt, welches der wichtigste Aspekt des Vertragsmanagements sei, nannten 63% die „Überwachung von Konditionen und Verbindlichkeiten“. Dieselbe Aufmerksamkeit verlangt laut ICV-Expertin Dr. Krey die Leistungsseite: „Es muss Klarheit herrschen, ob die Kapazitäten für das reichen, was vertraglich zu erbringen ist“.
Jeder Vertragsentwurf eines Unternehmens sollte vor Unterzeichnung nicht nur durch die Rechtsabteilung, sondern auch durch die Controlling- oder Finanzabteilung laufen, meint Dr. Krey: "Controller können einen echten Input für Verträge liefern, weil sie als Schnittstellenexperten einen guten Überblick haben, einen besseren sogar als die Fachabteilung, zum Beispiel in Bezug auf mögliche Überschneidungen von Projekten und Leistungsterminen oder Informationen darüber, wann innerhalb des Jahres welche Leistungen billiger sind. Dieses Schnittstellenwissen lässt sich abgreifen, wenn alle Vertragsentwürfe vor Unterzeichnung durch das Controlling gehen." Rund die Hälfte der Unternehmen hat in diesem Punkt noch Nachholbedarf, zeigt die Umfrage.
IQUADRAT präsentiert PHOENIX Contract, seine Lösung für die strukturierte Verwaltung und Überwachung aller Verträge, vom 23. bis 25. Oktober 2012 auf der DMS EXPO in Stuttgart an Stand 5C55.









