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Der Wohlfühlpreis: Das Wirtschaftsmodell der Zukunft?

(openPR) Herbert Haberl ist Unternehmer. Er steht für ökohumane Zusammenarbeit und ist der Mann, der den Wohlfühlpreis in Deutschland als erfolgreiches Geschäftsmodell umsetzt.

Berlin. Über den Begriff „Wohlfühlpreis“ mag der ein oder andere im ersten Moment noch stolpern. Denn in einer konsumorientierten Gesellschaft, in der Geiz geil ist, begegnet einem dieser normalerweise nicht – bis jetzt. Unter dem Motto „Alles Gute in der Welt geschieht nur dadurch, dass jemand etwas mehr tut, als er muss“ konzipierte der Unternehmer und Wahlberliner Herbert Haberl den Wohlfühlpreis und gründete 2009 die Agentur für Erledigungen. „Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell für unsere Zukunft und Unternehmensformen, die die Menschen nicht nur als Verbraucher oder Bedürftige sehen, sondern als Menschen mit Geschäftssinn, denen der Eigennutz und das Allgemeinwohl gleichermaßen wichtig sind“, betont Haberl.

Der Bedarf nach Entlastung – ob privat oder beruflich – ist in der Gesellschaft zunehmend spürbar. Einhergehend mit dem Wunsch nach mehr Zeit für Familie und Freunde. Wie wäre es also, wenn man Dinge, die auf der eigenen To-do-Liste stehen, einfach abgeben könnte, mit dem Wissen, dass sie professionell und ordentlich erledigt werden? Und das ganze zu einem selbst ausgewählten Preis – dem Wohlfühlpreis. Herbert Haberl sorgt mit seiner einzigartigen Geschäftsidee und seinem großen Netzwerk von „Erledigern“ für Freiräume. Dabei wird erledigt, was angefragt wird: Von Textarbeiten oder Behördengängen über Reparaturdienste bis hin zu umfangreichen Management-Aufgaben – für Unternehmen, Geschäftsleute und Privatpersonen.

Ein Geschäftsmodell, das mit Kunden funktioniert, die nicht markthörig sind, sondern auf ihren Geschäftssinn und Gemeinsinn hören. Doch wer glaubt, der Wohlfühlpreis funktioniere nur als eine Art selbstloses „Robin Hood-Konzept“, der hat sich getäuscht: „Wir arbeiten so, dass die Unternehmens- und Lebensgrundlagen bewahrt bleiben. Wir wollen Gewinne, damit Wohlstand für alle möglich wird und verwenden diese so, dass auch Zukunft für alle möglich bleibt. Deshalb geben wir 50 Prozent des Jahresgewinns für Projekte aus, die den sozialen Ausgleich und die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen zum Ziel haben“, erklärt Haberl.

Ein innovatives und ungewöhnliches Geschäftsmodell, bei dem, trotz wirtschaftlichen Handelns, die Menschlichkeit immer im Vordergrund steht.

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