(openPR) Die Umlage für Erneuerbare Energien steigt im kommenden Jahr von 3,59 auf etwa 5,3 Cent je kWh. Für eine dreiköpfige Familie bedeutet dies etwa 60 Euro mehr im Jahr. Ein willkommener Anlass für viele Skeptiker, die Energiewende schlecht zu reden. Leider bürdet der Staat die Kosten für die Energiewende hauptsächlich privaten Haushalten und kleinen sowie mittelständischen Unternehmen auf, während energieintensive Konzerne davon befreit werden.
Zahlreiche positive Aspekte sollten aber deshalb nicht außer Acht gelassen werden. Die Ökoumlage ist der einzige Kostenfaktor des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, der an den Verbraucher weitergereicht wird. Es entstehen keine weiteren Kosten, wie etwa Kosten für Schäden durch Umweltverschmutzung, daraus resultierenden Erkrankungen, oder zum Beispiel für die Entsorgung. Bei den konventionellen Energien fließen diese Kosten zwar nicht in die Stromrechnung ein, werden aber vom Staat und damit von den Steuerzahlern getragen, und eben nicht direkt vom Stromverbraucher.
Vergleicht man also Sonne, Wind & Co. mit konventionellen Energien, ist die EEG-Umlage eher bescheiden und kann als „Ehrlicher Preis“ bezeichnet werden, der freilich künftig auch gerechter verteilt werden muss.
Um den Atomausstieg endlich erfolgreich umzusetzen, darf der Ausbau Regenerativer Energien jedenfalls nicht aufgehalten werden, er sollte vielmehr schneller vorangetrieben werden. Und das geht eben nicht zum Nulltarif.








