openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Dickem Phish ins Netz gegangen

08.11.200511:13 UhrIT, New Media & Software

(openPR) SurfControl warnt vor Secured Phishing-Attacken, bei denen Internet-Benutzer ahnungslos in die Datenfalle tappen

Wien / Frankfurt am Main, 08.11.2005 - Internet Security Spezialist SurfControl (LSE:SRF) warnt vor einer neu aufgedeckten Secured Phishing-Technik, die Besucher von betreffenden Webseiten zur Offenlegung persönlicher und vertraulicher Informationen verleiten soll. Bei dieser ausgefeilten Technik sind die Internet-Nutzer in dem Glauben, sich auf einer abgesicherten und daher vertrauenswürdigen Internetseite zu befinden, wie es normalerweise bei Web-basierten E-Mail-Eingängen, der Abwicklung von Online-Transaktionen, geschäftlichen Recherchen und auch im Dialog mit passwortgeschützten Webseiten der Fall ist. Bei der Secured Phishing-Methode wird den Benutzern diese Sicherheit jedoch lediglich vorgetäuscht. Tatsächlich handelt es sich um täuschungsechte Kopien solcher sicheren Webseiten, über die Phisher an die vertraulichen Daten gelangen und diese anschließend für ihre Zwecke mißbrauchen. Die gefälschten Seiten sehen derart echt aus, dass ahnungslose Internet-Nutzer ihr immer häufiger zum Opfer fallen.



"Mit dem Secured Phishing-Verfahren können Phisher als kriminelle Zwischenhändler fungieren, indem sie sensible Informationen wie Log-ins und Passwörter, Kreditkartennummern oder persönliche Daten ausspähen. Dies kann durch Senden der betreffenden Informationen direkt an die Phishing-Seite oder durch unbemerktes Abfangen der Daten zwsichen der Phishing-Seite und der legitimen Seite geschehen", erläutert Gernot Huber, Marketing Manager Central Europe von SurfControl.

https://XY...die Verbindung in die Datenfalle
Wichtige Sicherheits-Ebenen, die Schutz vor Online-Betrug und Datendiebstahl bieten sollen, sind Verschlüsselung und digitale Zertifikate zur Authentizitätsprüfung einer Website. Solche verschlüsselten Websites sind an der mit https:// beginnenden URL in der Adressleiste und am Schloss-Symbol unten im Browserfenster erkennbar, beides sind allgemein anerkannte Symbole für die Sicherheit einer Website. Greift der Benutzer auf eine so geschützte Seite zu, prüft Windows die Gültigkeit des digitalen SSL-Zertifikats (Secure Sockets Layer). Stellt Windows dabei ein Problem mit dem SSL-Zertifikat fest, wird der Benutzer mit einer Pop-up-Dialogbox gewarnt, die auf den problematischen Bereich des digitalen Zertifikats der betreffenden Seite hinweist. Der Nutzer kann daraufhin entscheiden, ob er weiter auf der Seite bleiben will oder nicht. In trügerischer Echtheit stellen sich die durch Secured Phishing-Technik manipulierten Seiten für den Benutzer genauso dar.

"Die meisten Internet-Benutzer sind der Überzeugung, dass sie sich in einem sicheren Bereich bewegen, sobald das Schloss-Symbol unten in der Ecke erscheint. Mit der neuen, geschickt ausgetüftelten Secured Phishing-Technik wird dieses Vertrauen radikal ausgenutzt", so Huber. "Leider sind viele Anwender mit dem Inhalt der Warnung in der Pop-up-Dialogbox nicht vertraut oder sehen diese Warnmeldung auch so häufig, dass sie gewohnheitsmäßig auf Ja drücken, um auf der Seite zu bleiben."

Phishing-Attacken verursachen Schaden in Millionenhöhe
Nach Angaben der deutschen Landeskriminalämter liegen derzeit mehr als 1000 Fälle von Kunden vor, deren Bank-Zugangsdaten zu betrügerischen Überweisungen missbraucht wurden. Die Betrüger ergaunerten sich dabei per E-Mail sensible Daten; der geschätzte Schaden beläuft sich auf insgesamt 4,5 Millionen Euro. Diese Summe entspricht vermutlich jedoch nicht der tatsächlichen Schadenshöhe, da nicht jeder Fall dem zuständigen LKA gemeldet wird.

SurfControl gibt folgende Ratschläge zur Abwehr von Secured Phishing-Attacken:
- IT-Abteilungen sollten einen Warnhinweis an die Mitarbeiter herausgeben, in der auf die Möglichkeit solcher Attacken hingewiesen wird. Außerdem sind zusätzliche Maßnahmen zur Durchsetzung der Konventionen für die firmeninterne Internet-Nutzung unter Einschluss von Informationen über Browser-Sicherheit erforderlich.
- Alle Benutzer sollten Warnmeldungen über digitale Zertifikate ernst nehmen und ihre IT-Abteilung oder eine andere vertrauenswürdige Stelle ansprechen, wenn sie Hilfestellung bei der Identifikation potenzieller Betrugsversuche benötigen.
- Alle Benutzer sollten Online-Transaktionen nur mit bekannten Anbietern abwickeln und darauf achten, das Finanz-Seiten über ein gültiges SSL-Zertifikat einer Trusted Certificate Authority verfügen. Bei solchen Seiten erscheinen deshalb niemals Warnmeldungen.
- Benutzer sollten niemals auf E-Mails reagieren, mit denen persönliche oder finanzielle Informationen abgefragt werden.
- Unaufgefordert eintreffende E-Mails oder E-Mails mit unsinnigen Betreffzeilen sollten ungeöffnet gelöscht werden.

Über SurfControl
SurfControl (London Stock Exchange: SRF / WKN: 925966 / ISIN: GB0002901790) ist ein weltweiter Anbieter von Internet Security-Lösungen. Das Unternehmen hat sich mit seinen mehrschichtigen Content-Filterprodukten darauf spezialisiert, unerwünschte E-Mails und gefährliche Inhalte in Firmennetzwerken zu blockieren, neue Internet-Risiken gleich im Entstehen zu bekämpfen und mit ständigen technischen Innovationen den Internet Security-Markt anzuführen. Als bislang einziger
Hersteller hat SurfControl das marktübliche Content-Filtering überholt und bietet Firmen eine ganzheitliche Enterprise Protection Suite, die Web-, E-Mail- (einschließlich Spam-, Phishing-, Spyware und Virenschutz), Instant-Message- und Peer-to-Peer-Filter integriert. Unterstützt werden alle Lösungen durch einen globalen 24x7-Service des weltweiten SurfControl-Expertenteams, das rund um die Uhr das Internet nach neuesten Angriffen durchsucht und die derzeit umfassendste Content-Datenbank verwaltet, um die SurfControl-Lösungen ständig mit neuesten Updates zu versorgen. SurfControls Produkte arbeiten auf zahlreichen Plattformen von marktführenden Anbietern wie Microsoft Exchange und ISA Server 2004, Juniper, Cisco, Check Point, Blue Coat, etc. Das Unternehmen zählt über 20.000 Kunden, darunter zahlreiche der weltweit größten Unternehmen. SurfControl beschäftigt über 550 Mitarbeiter an 14 Standorten in den USA, Europa und in der asiatisch-pazifischen Region.
www.surfcontrol.com

Pressekontakt:
SCHWARTZ Public Relations
Isabel Radwan, Marita Schultz
Adelgundenstr. 10
D-80538 München
Tel.: +49-89-211871-34/-36
E-Mail: E-Mail / E-Mail
Web: www.schwartzpr.de

SurfControl
Gernot Huber
Dorotheergasse 7
A-1010 Wien
Tel.: +43-1-5134415-301
E-Mail: E-Mail
Web: www.surfcontrol.com

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 67218
 115

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Dickem Phish ins Netz gegangen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von SurfControl

SurfControl präsentiert Version 4.0 seines Enterprise Threat Shield
SurfControl präsentiert Version 4.0 seines Enterprise Threat Shield
München, 13. Juli 2007 – Der Internet-Security-Spezialist SurfControl (London Stock Exchange: SRF) stellte heute sein SurfControl Enterprise Threat Shield 4.0 vor. Die neuen Features der Version 4.0 bedeuten Verbesserungen beim Schutz vor Malware und Datenbeschädigungen sowie bei der Performance und der Handhabung. Das Ergebnis sind eine reduzierte Netzwerkbelastung und höherer Bedienungskomfort für die Anwender. SurfControls Enterprise Threat Shield bietet Kontrolle über Anwendungen und Dateien zum umfassenden Schutz von Desktops, Laptops u…
SurfControl zeigt auf der CeBIT 2007 erweitertes Security-Lösungs-Portfolio
SurfControl zeigt auf der CeBIT 2007 erweitertes Security-Lösungs-Portfolio
Internet-Security-Spezialist präsentiert neue Appliance-Linie, TÜV-zertifizierte On-Demand-Services und Software-Lösungen München/Hannover, 14. März 2007 – Der Internet-Security-Spezialist SurfControl (London Stock Exchange: SRF) wird auf der diesjährigen CeBIT in Halle 7 - Stand A13 sein erweitertes Security-Lösungs-Portfolio vorstellen. Neben seinen Software-Lösungen und TÜV-zertifizierten On-Demand Services wird SurfControl zusätzlich zu seiner E-Mail Security Appliance „RiskFilter“ auch eine neue Web Filter Appliance präsentieren. SurfCo…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Weniger ist mehr: Schwarze VisitenkartenBild: Weniger ist mehr: Schwarze Visitenkarten
Weniger ist mehr: Schwarze Visitenkarten
… anderen Visitenkarte möglich sind. Wechseln Sie vom klassischen Quer- ins Hochformat. Entscheiden Sie sich für quadratische oder abgerundet Karten. Wählen Sie aus dünnem oder dickem Karton, Holz oder Kunststoff. Schwarze Visitenkarten sind ebenso vielfältig wie ihre weißen Artgenossen. Die Reduktion auf das Wesentliche macht den entscheidenden Unterschied.
Bild: Detect the (Ph)Fish - Oder wie schützt man sich wirkungsvoll gegen virtuelle „Raub-Phishe"?Bild: Detect the (Ph)Fish - Oder wie schützt man sich wirkungsvoll gegen virtuelle „Raub-Phishe"?
Detect the (Ph)Fish - Oder wie schützt man sich wirkungsvoll gegen virtuelle „Raub-Phishe"?
(Regensburg, 1. Juni 2010) - Phish – No Phish? Das ist hier die Frage, die unter Umständen viel Geld kosten kann. Denn Phishing-Methoden, mit denen versucht wird, über gefälschte Webseiten an private Informationen wie Passwörter, Login-Daten oder Transaktions-Nummern zu kommen, werden zunehmend undurchschaubarer. In Zeiten, in denen Online-Banking und …
Bild: kymo Floorwear: Mit warmen Farben gegen die graue JahreszeitBild: kymo Floorwear: Mit warmen Farben gegen die graue Jahreszeit
kymo Floorwear: Mit warmen Farben gegen die graue Jahreszeit
… Struktur und Farbe auch das Raum und Wohngefühl. Warme, kräftige Farbtöne trotzen dunklen Möbeln, grauem Beton und kühlem Glas. In Kombination mit dichtem, dickem Flor, wuscheligem Shaggylook oder einer samtigen Oberfläche findet die visuelle Wahrnehmung ihr haptisches Pendant. Floorwear fungiert so als entscheidender Gemütlichkeitsfaktor und in Rot …
Telefonabzocke durch W32/Dialer.PZ!tr und „Sober lebt“
Telefonabzocke durch W32/Dialer.PZ!tr und „Sober lebt“
… aus: Rang Bezeichnung Art der Bedrohung % der Entdeckungen 1 W32/Dialer.PZ!tr Dialer 9.66 2 W32/Bagle.DY@mm Mass mailer 7.43 3 W32/Netsky.P@mm Mass mailer 7.15 4 HTML/BankFraud.E!phish Phish 6.54 5 HTML/Iframe_CID!exploit Exploit 5.97 6 W32/Sober.AA@mm Mass mailer 5.52 7 W32/Stration.JQ@mm Mass mailer 4.15 8 …
Bild: Wandbilder im XXL Format: Graffiti-Motive für Loft und BüroBild: Wandbilder im XXL Format: Graffiti-Motive für Loft und Büro
Wandbilder im XXL Format: Graffiti-Motive für Loft und Büro
… Kunst im Großformat Ein Wandbild in XXL mit Abmessungen von 160 x 110 Zentimetern und 200 x 130 Zentimetern mit Graffiti-Motiven wie die Bilder „Graffiti Kunst Real or Not“, „Phish ist my name Tagging“, „Art Face it“ und „City Streets Art of Graffiti“ bringt eine individuelle Note in einen Raum. Die Motive im Graffiti-Stil können in den Originalfarben, …
Pro.Aktiv kommt bei den Gästen an / Erfolgreicher Start für Premium-Serviceprogramm der Europa-Sportregion
Pro.Aktiv kommt bei den Gästen an / Erfolgreicher Start für Premium-Serviceprogramm der Europa-Sportregion
… bedeutendsten Tourismus-Zentren Österreichs. Im Winter wie im Sommer bietet die Region ihren Gästen ein facettenreiches Freizeitangebot. Für Skifans hält man 130 Kilometer feinste Pisten in dickem Pulverschnee bereit. In den Sommermonaten besticht die Region mit idealen Bedingungen für über 40 Sportarten – vom Wandern und Golfen über das Radfahren und …
Bild: IT-Sicherheits-Podcast Nachgehackt: Neue Folge über Gefahren und Varianten der Betrugsmethode PhishingBild: IT-Sicherheits-Podcast Nachgehackt: Neue Folge über Gefahren und Varianten der Betrugsmethode Phishing
IT-Sicherheits-Podcast Nachgehackt: Neue Folge über Gefahren und Varianten der Betrugsmethode Phishing
Phish & Chips: Wenn Cyberkriminelle die Angel auswerfenDie gefälschte E-Mail von der Bank, die alarmierende WhatsApp-Nachricht der vermeintlichen Tochter oder der Anruf von Europol – Phishing ist eine Betrugsmethode, mit der Cyberkriminelle versuchen, an persönliche Daten wie Passwörter und Kreditkarteninformationen zu gelangen. Durch den Einsatz …
Bild: Awareness-Trainings mit Sophos Phish Threat ab Dezember 2025 kostenloser Bestandteil von Sophos EmailBild: Awareness-Trainings mit Sophos Phish Threat ab Dezember 2025 kostenloser Bestandteil von Sophos Email
Awareness-Trainings mit Sophos Phish Threat ab Dezember 2025 kostenloser Bestandteil von Sophos Email
Ab dem 10. Dezember 2025 enthält jede Sophos Email Lizenz ohne Aufpreis das Awareness-Tool Sophos Phish Threat. Die cloudbasierte E-Mail-Sicherheitslösung Sophos Email erkennt Bedrohungen mithilfe künstlicher Intelligenz, Sandboxing und Impersonation-Protection. Mit Phish Threat kommt eine integrierte Plattform für Awareness rund um Cybergefahren und …
Fortinet präsentiert Februar-Ausgabe des Malware Report
Fortinet präsentiert Februar-Ausgabe des Malware Report
… der Bedrohungen im Februar: Platz Name % der Entdeckungen 1 HTML/BankFraud.E!phish 7.97 2 HTML/Volksbanken!phish 6.96 3 HTML/BankFraud.OD!phish 3.91 4 W32/Tibs.gen 3.91 5 W32/Netsky.P@mm 2.61 6 HTML/Iframe_CID!exploit 2.32 7 W32/Zhelatin.DE@mm 2.31 8 W32/Bagle.GT@mm 1.77 9 W32/Grew.A!worm 1.24 10 W32/Sality.Q 1.03 Dabei zeigt sich wie schon im Januar …
Phising-Mails weiter an der Spitze - Top Ten April der Bedrohungen in Fortinets Malware Report
Phising-Mails weiter an der Spitze - Top Ten April der Bedrohungen in Fortinets Malware Report
… Global Threat Research Team. Die Top Ten der Bedrohungen im April, nach Verbreitung gewichtet, sieht dabei wie folgt aus: Platz Bezeichnung Art der Bedrohung Entdeckungsrate in Prozent 1 HTML/BankFraud.E!phish Phish 10.68 2 HTML/Phishbank.BGU!phish Phish 5.57 3 W32/Stration.JQ@mm Mass mailer 2.28 4 W32/Bagle.DY@mm Mass mailer 2.01 5 …
Sie lesen gerade: Dickem Phish ins Netz gegangen