(openPR) Einst fuhren die Badener ins nahe gelegene Elsass, um dort günstig einzukaufen. Diese Zeiten haben sich geändert. Heute sind es unsere französischen Nachbarn, die sich auf den Weg über die Grenze zu uns machen, da sie hier das Angebot und das Preis-Leistungsverhältnis schätzen. Davon profitiert der deutsche Einzelhandel in den grenznahen Städten. Mit Germaniax entsteht gerade ein neues Online-Portal, das französische Kundschaft und deutschen Handel gezielt zusammenbringt.
Bereits 2008 hat der Handelsmonitor Oberrhein ermittelt, dass sich die Besucherströme umgekehrt haben und mittlerweile viermal so viele Franzosen zur Shopping-Tour nach Deutschland kommen als umgekehrt. Dabei haben sie rund 174 Millionen Euro ausgegeben, was in etwa 3% ihrer kompletten Konsumausgaben entspricht. Dieser Trend ist ungebrochen. Das vergleichsweise günstige Preisniveau bei guter Qualität macht die deutschen Geschäfte für die französischen Grenzgänger attraktiv. Dabei kommen sie vornehmlich aus Versorgungsgründen über den Rhein. Entsprechend kaufen sie hier Waren wie Lebensmittel, Güter für den täglichen Bedarf sowie Gebrauchsgegenstände.
Gewerbetreibende in Baden, dem Saarland und der Pfalz kann dieser Besucherstrom nur recht sein, schließlich sorgt die Kundschaft für mehr Umsatz. Dennoch tun sie sich schwer, die französischen Kunden mit Werbung anzusprechen. Das liegt zum einen an der Sprachbarriere, zum anderen an mangelnder Kenntnis des französischen medialen Angebots.
Dieses Kommunikationsdefizit wird in Kürze mit www.germaniax.com ein neues Internet-Portal behebn. Germaniax bietet dem deutschen Einzelhandel eine Werbeplattform, mit der er die französische Kundschaft gezielt und effeizient ansprechen kann. Ein klar strukturiertes Verzeichnis erleichtert den Nachbarn aus Elsass-Lothringen die Suche nach geeigneten Einkaufsmöglichkeiten in Deutschland. Sie können auf der Website nach Wohnort filtern, nach Stichworten suchen oder in Kategorien stöbern und bekommen eine passgenaue Auswahl der entsprechenden Geschäfte in ihrem Umkreis auf deutscher Seite.
Um auf diese Weise gefunden zu werden, muss sich ein Händler auf der Seite gegen eine Gebühr von 90€ pro Jahr registrieren. Dafür kann er seine Adresse eintragen, anhand derer er auf einer Geokarte angezeigt wird. Zudem findet der französische User weitere hinterlegte Informationen, wie eine Zusammenfassung des jeweiligen Sortiments bzw. der Leistungen, die Öffnungszeiten und akzeptierte Zahlungsmittel. Der Eintrag erscheint dann in französischer Sprache auf der Website. Zudem bietet das Portal exklusive Werbeplätze sowie die Möglichkeit Angebote wie Kataloge, Prospekte oder Werbeflyer zum Download zu hinterlegen, wodurch das deutsche Unternehmen seine Kunden ohne Streuverluste erreicht und sich Produktion und Verteilung von Werbematerialien spart.
Der Bedarf ist offensichtlich groß. Auf der Facebook-Seite von Germaniax haben sich bereits über 850 Fans für die Idee ausgesprochen. Auf der sich derzeit noch im Aufbau befindlichen Seite sind schon jetzt über 7.000 Interessenten mit ihrer E-Mail-Adresse registriert. Der Start für das grenzüberschreitende Shopping-Portal ist für Ende Oktober geplant. Gerade im Hinblick auf das anstehende Weihnachtsgeschäft ein hervorragender Zeitpunkt. Händler, die das Potenzial von Anfang an nutzen wollen, können bei einer schnellen Anmeldung sogar noch sparen. Bis zum 29. Oktober gibt es die einjährige Registrierung zum Vorzugspreis von 75€.
www.germaniax.com
















