(openPR) Ein Gespräch mit Dr. med. Olaf Hebener, MS-Therapiezentrum Hohen-Sülzen, über seine alternative Therapie bei Multipler Sklerose.
Sehr geehrter Herr Dr. Hebener, Sie bieten seit mehreren Jahrzehnten eine alternative Ernährungs- uns Stoffwechseltherapie bei Multipler Sklerose an. Wie wirkt diese Therapie?
Die Therapie zielt auf einen Austausch von Fettsäuren ab, wodurch Entzündung abgeschwächt, Immunreaktionen ausgeglichen und der Gewebsschutz verbessert werden. Vitamine und Spurenelemente stärken ergänzend und gezielt diesen Gewebsschutz.
Die Patienten leben nach einer einfach durchzuführenden Diät und nehmen Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Nach einer gewissen Zeit, die diese Stoffe zur Anreicherung benötigen, kommt die Multiple Sklerose bei den meisten Patienten zum Stillstand, auch wenn sie schon weit fortgeschritten ist.
Bei den meisten….?
In einer Fallbeobachtungsstudie aus dem Jahr 2002 war dieser Erfolg bei mehr als 80 Prozent der Probanden zu beobachten. Ich habe einige meiner mittlerweile über 4.500 Patienten über mehr als 10 Jahre beobachtet und kann deren stabilen Zustand erfreulicherweise bestätigen.
Das klingt sehr erfolgreich. Aber habe ich das richtig verstanden, dass Sie keine evidenzbasierte Wirkungsstudie vorweisen können?
Das ist korrekt, es gibt lediglich diese Fallbeobachtungsstudie. Das hat vor allem finanzielle Gründe. Ich biete eine komplementäre Behandlung an, die auch parallel zur schulmedizinischen Standardtherapie praktiziert werden kann, jedoch nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung verankert ist. Kurz gesagt, ich kann eine solche Studie schlichtweg nicht finanzieren und auch für einen pharmazeutischen Hersteller steht der Ertrag in keiner Relation zum finanziellen Aufwand.
Hätten Sie denn auch Angst vor den Ergebnissen einer solchen Studie? Die Wirksamkeit, die Sie beschrieben haben, würde sich doch zeigen lassen?
Die Wiederholbarkeit eines Ereignisses bzw. hier konkret des Behandlungserfolgs zeigt die Wahrheitsnähe. Außer der erwähnten Fallbeobachtung kann ich auf ein paar tausend erfolgreich therapierte Patienten verweisen.
Ich hätte also definitiv keine Bedenken und würde eine solche Studie ausdrücklich begrüßen. Sie wäre im Sinne der mehr als 130.000 MS-Betroffenen in Deutschland. Die Patienten und ihre Angehörigen hätten dann eine auch wissenschaftlich abgesicherte Alternative.
Warten Sie also auf ein Wunder?
Mir geht es nicht um Wunder, und ich verspreche auch keine; mir geht es um konkrete Hilfe für die Patienten. Ohne Unterstützung der universitären Medizin und eine Finanzierung ohne Aussicht auf Rendite wird ein solches Projekt nicht realisierbar sein. Viele Widerstände müssen überwunden werden – so wie ich es seit Jahrzehnten in meiner Praxis tue.
Vielen Dank für das Gespräch!













