(openPR) Prof. Erich R. Reinhardt unterzeichnet Absichtserklärung zur Zusammenarbeit mit der GSHCG e.V. und dem chinesischem NDRC-ICC – Kooperation als „wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung des Medical Valley EMN“ – Spitzencluster als Vorbild und Entwicklungspartner für Technologieparks in China – Partnerschaft erleichtert KMUs den dortigen Markteintritt
ERLANGEN – Das Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) hat im Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheitsversorgung und Politik internationalen Vorbildcharakter. Die Kooperationspartner „German-Sino Healthcare Group e. V.“ (GSCHG) und „International Cooperation Center“ (ICC) des chinesischen Ministeriums „National Development and Reform Commission“ (NDRC) haben den nationalen Spitzencluster Medizintechnik zum Projektpartner bei der Realisierung von deutsch-chinesischen Technologieparks ausgewählt. Das „Memorandum of Understanding“, das die Grundpfeiler der deutsch-chinesischen Kooperation definiert, wurde von Prof. Erich R. Reinhardt, Vorsitzender des Vorstands des Medical Valley EMN e. V, und den Kooperationspartnern unterzeichnet. Ziel des Projektes ist es, in China Technologieparks zu realisieren, die sowohl direkt an Krankenhäuser nach deutschem Vorbild als auch an medizinische und medizintechnische Forschungseinrichtungen angebunden sind. An der Entwicklung wird das Medical Valley EMN maßgeblich beteiligt sein. Erich Reinhardt bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung: „Die Kooperation mit China kann als weiterer wichtiger Meilenstein des Medical Valley EMN gewertet werden. Sie steigert unsere internationale Sichtbarkeit und eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen Wachstumsmöglichkeiten in einem großen Zukunftsmarkt. Das verdeutlicht, wie zukunfts- und wegweisend der Spitzencluster agiert.“
Vorbild und Entwicklungspartner
Eine Reihe von deutsch-chinesischen Krankenhäusern, die die deutschen Standards der Gesundheitsversorgung als Vorbild nehmen, sollen in den nächsten fünf bis zehn Jahren in China entstehen. Eingebettet werden die Kliniken in intensiv vernetzte Gesundheits- und Technologieparks; die räumliche Struktur soll auch einen unmittelbaren Anschluss an medizinische und medizintechnische Forschungseinrichtungen und Dienstleister gewährleisten. Das Medical Valley EMN ist nicht nur infrastrukturelles Vorbild, sondern auch aktiver Entwicklungspartner. Begleitet wird die deutsch-chinesische Kooperation von einer Rahmenvereinbarung des chinesischen NDRC mit dem deutschen Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) sowie der deutschen Export-Initiative Gesundheitswirtschaft. Die GSHCG setzt sich aus chinesischen und deutschen gesundheitswirtschaftlichen Unternehmen zusammen. Es werden Lösungen für die Bereiche Krankenhausplanung und -management, Medizin- und Krankenhaustechnik, Arzneimittelversorgung sowie Bildung entwickelt.
Erschließung neuer Märkte
Neben Forschungseinrichtungen sollen sich in den Technologieparks auch medizinische und medizintechnische Dienstleister niederlassen. Hier ergibt sich ein weiterer Anknüpfungspunkt für das Medical Valley EMN: Durch spezialisierte Dienstleistungen soll vorrangig kleinen und mittleren Unternehmen der Gesundheitswirtschaft aus Deutschland der Markteintritt in die Volksrepublik China – einen Markt mit großem Wachstumspotenzial und hoher Attraktivität – erleichtert werden. „Intellectual Property“ soll im Rahmen dieser Dienstleistungen auf dem chinesischen Markt geschützt, Vertriebsnetzwerke aufgebaut und Investitionsmodelle erstellt werden.


