(openPR) Er ist der Musiker mit, wie es die Kulturnews ausdrückt, "Europas derzeit sinnlichstem Saxophonton": Mulo Francel ist der treibende Wirbelwind hinter der World-Music-Band Quadro Nuevo. Mit dieser Formation, wahrhaft eine der Superlative, schrieb Francel eine Erfolgsstory sondergleichen: Quadro Nuevo errangen knapp zwanzig selten vergebene Jazz Awards, verkauften von ihren Alben Tango Bitter Sweet und Mocca Flor je rund 50.000 bis 80.000 Einheiten und sind Dauergast in den Top Ten der Jazz- und Weltmusikcharts.
"Tango, arabeske Melodien, Flamenco, liebevoll entstaubte Filmmusik und ein´fast schon verklungenes Italien - das alles in ihrem eigenen Stil", beschreibt Ursula Gaisa in der Jazzzeitung die Musik von Quadro Nuevo. Für diese wurde die Band mehrfach mit dem europäischen Phonopreis Impala ausgezeichnet. Auch den Publikumspreis für den "Live Act des Jahres" beim Echo Jazz erhielt Quadro Nuevo bereits zweimal: Die Band präsentiert sich ihrem europäischen Publikum mehrsprachig - auf Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch - und ihre außerordentliche Live Präsenz geht auf rund 2.500 Konzerte zurück, die über Clubs und Open-Airs bis auf legendäre Bühnen wie die der Carnegie Hall führten.
Eine "Eskapade" ist, laut Duden, ein "Abenteuer, eine abenteuerlich-eigenwillige Unternehmung". Bereits das Bandfoto zu Escape, das Mulo Francel und seine Mitmusiker David Gazarov, Sven Faller und Robert Kainar im quietschbunten Käfer-Cabrio zeigt, steht für alles, was hier gemeint ist: ein Ausflug in die Natur als fröhliche Unternehmung, ein kleiner Abstecher ohne Landkarte, der auch irgendwo auf einem Feldweg enden darf, wo plötzlich nichts mehr weitergeht. Denn es geht um die seltsamen Begegnungen auf seltsamen Wegen, das "Abenteuer an sich", fern der organisierten Strukturen - nicht um ein festgestecktes Ziel. "Wenn du 2000mal rechtsherum aus deinem Haus gegangen bist, weil das der kürzere, praktischere, vermeintlich bessere Weg ist", rät Mulo Francel in den Liner Notes, "geh beim nächsten Mal einfach nach links! Und schau, was passiert ."
Der ungewohnte, der ungewöhnliche Weg, das ist es, wozu Mulo Francel mit Escape einlädt. Ein Weg, der plötzlich alles in neuem Licht erscheinen lässt, neue Perspektiven, Ausblicke, Einblicke und Möglichkeiten eröffnet. "Mir geht es darum", erläutert Francel, "eingefahrene Muster zu hinterfragen und aufzubrechen, neuen Ideen eine Chance zu geben!" Mulo Francel, der mit dem Flaggschiff Quadro Nuevo gemeinsam die Welt erkundet hat, dessen Musik inspiriert ist von dabei gemachten Begegnungen und Erlebnissen, hatte sich schon lange gesehnt, eine Jazzplatte wie diese zu machen: Mit einem eingeschworenen Quartett, klanglich an die alten Jazzaufnahmen erinnernd, die er früher als Kind hörte, als er sich heimlich eine um die andere Platte aus der hinterlassenen Jazzsammlung seines früh verstorbenen Vaters in sein Zimmer stibitzte - der Klang jener Musik, die Sehnsucht und Entdeckergeist in ihm wachrief, wurde ihm zur spirituellen Brücke zu seinem Vater.
Genauso, nach dem Vorbild der Alben der 50er und 60er Jahre, wurde denn auch Escape eingespiel: "Alle Musiker zusammen", schwärmt Francel, "in einem schönen großen Studioraum. Toller Flügel. Toller Tonmeister. Keine Kompromisse, keine Korrekturen, keine Overdubs - nur den ,Spirit of the Moment' eins zu eins auf die Platte gebannt!" Für Escape ging es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern auf eigene Lieblingsstücke und über die Jahre entstandene wunderschöne Kompositionen einen neuen Glanz, einen seidigen Schimmer zu werfen, auf sie einen neuen Blickwinkel zu ermöglichen. Was sich auf Escape so findet? "Innige Balladen", zählt Francel auf,
"feurige Latin-Grooves, kubanische Walzer ." Dazu natürlich sein Weltmusik-Hit Die Reise nach Batumi und eines seiner kuriosen Gewürzlieder. Dies alles "transformiert in einen lässig swingenden Kontext", wie Francel es beschreibt. "Mit viel Raum für Improvisation und abenteuerliche Höhenflüge."
Die Musik auf Escape - man achte auf die breitgefächert gewählten Titelnamen und deren Erläuterungen - erzählt von Menschen und Orten, von Begegnungen und Erlebnissen. Lyrisch und verspielt, sanft und beschwingt, zart und elegant, ausgelassen und fröhlich, abgeklärt und nie langweilig, schleichen sich die Melodien von Escape unwiderstehlich in Ohr und Herz. Es ist eine Musik, deren Fragilität und frische Schönheit einlädt, ein Lauschen und Lustwandeln erleben zu wollen. Eine Musik, gespeist von Sehnsucht und Fernweh, die vom Ankommen und Atemholen genauso erzählt wie vom Aufwachen und Aufbrechen. "Es gibt viele Plätze, an denen ich noch nicht war", sagt Mulo Francel. "Vielleicht aber sind die sogar wichtiger, als die vielen, an denen ich war - denn die Sehnsucht beflügelt die Fantasie und speist die Lieder!" Da braucht nichts mehr hinzugefügt zu werden.
+++Besetzung+++
Mulo Francel saxophones, bass clarinet
David Gazarov piano
Sven Faller bass
Robert Kainar drums
+++Tracks+++
1. Escape 7.35 2. With the Poet in Italia 6.19 3. Trip to Batumi 8.31 4. For Pauline 6.13 5. Südlichere Tage 8.21 6. Café Europa 7.32 7. Susannata 4.12 8. Angelo del Gatto 7.35 9. Cacao 5.22 10. La vida del Señor Lorenzo 5.12
+++Tourdaten Mulo Francel-Escape 2012+++
21.10. Baldham-Matinee in der Petrikirche | 21.10. Innsbruck-Treibhaus | 24.10. Rosenheim-Ballhaus | 28.10. Helmbrechts-Textilmuseum | 29.10. Hannover-Jazzclub Lindener Berg | 30.10. Berlin-A-Trane | 31.10. Kiel-Holtenau-Club93 im Fördeblick | 1.11.2012 Bonn-Harmonie 2.11. Dresden-Jazzfestival | 3.11.2012 Frankfurt-Brotfabrik | 4.11.2012 Landshut Rathausprunksaal | 14.11.2012 München-Allerheiligenhofkirche
+++Tourdaten Mulo Francel-Escape 2013+++
4.1. Landsberg am Lech-Stadttheater | 5.1. Schwalmstadt-Hospitalkirche | 6.1. Freiburg-Jazzhaus | 8.1. Traunstein-Nuts Kulturfabrik | 10.1.2013 Augsburg-Parktheater Göggingen | 13.1. Pfaffing bei Wasserburg-Kultur in der Filzen
+++Biografie Mulo Francel+++
Mulo Francel, geboren 1967 in München, studierte Saxophon und Komposition in Linz, München und New York. Mit seiner extravaganten Spielweise lotet er die Grenzbereiche zwischen Jazz, Klassik und World Music aus. Bossa Nova und Cool Jazz verweben sich mit Vorlieben für Tango, mediterrane Musizierkunst und alteuropäische Melodien. Das Magazin Kulturnews bescheinigte ihm den "derzeit sinnlichsten Saxophonsound Europas". Mit eigenen Formationen wie Quadro Nuevo, Tango Lyrico, Mind Games und Trio Obscur unternahm Mulo Francel weltweite Konzerttourneen: Mexiko, USA, Australien, Singapur, Korea, um das Schwarze Meer und quer durch Europa. Er spielte in der New Yorker Carnegie Hall und in Jazzclubs, als Straßenmusiker auf italienischen Plätzen ebenso wie auf dem Montreal Jazz Festival. Francels Saxophonspiel ist auf zahlreichen CDs zu hören. Mit den Veröffentlichungen von Quadro Nuevo kletterte er regelmäßig in die Top Ten der internationalen Jazz- und Weltmusik- Charts. Mehrfach wurde ihm der begehrte und selten vergebene Jazz-Award der Deutschen Phonogesellschaft verliehen. Er erhielt in Paris den Europäischen Phono-Preis Impala und den Kulturpreis der Stadt Rosenheim, wo er seine Kindheit verbrachte. 2010 und 2011 wurde Mulo Francel und Quadro Nuevo mit dem Echo Jazz, dem höchsten Musikpreis der Deutschen Phono Akademie, als bester Live Act ausgezeichnet. Er spielte mit vielen Größen der internationalen Jazz Szene, als Solist mit dem Bayerischen Rundfunkorchester, dem NDR-Orchester, dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und mit dem zeitgenössischen Ensemble Resonanz. Darüber hinaus schrieb er zahlreiche Kompositionen für Film und Tonträger.
+++BiografieDavid Gazarov+++
Ein „lang gehegter Wunsch“ von Mulo Francel war es, endlich´ein Album mit diesem, aus Baku/Aserbeidschan am Kaspischen Meer stammenden hochvirtuosen Pianisten aufzunehmen. David Gazarov gilt in der internationalen Klassikund Jazzszene als absolute Ausnahmeerscheinung. Der legendäre Jaques Loussier selbst habe ihn 2012 zu „seinem legitimen Nachfolger“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung auserkoren, indem er Gazarov als seinen Ersatz beim berühmten Rheingau Musik Festival benannte. Auch sonst hagelt es Superlative zu Gazarovs Spiel – „als würden Art Tatum und Vladimir Horowitz zusammen im Orient Urlaub machen“, befand die Jazzthetik und der Weser Kurier schließt sich mit der Meinung an, der Pianist sei „nicht nur ein Crossover Spezialist, sondern auch virtuoser Vollblutjazzer“.
+++BiografieSven Faller+++
Der Kontrabassist Sven Faller, laut Francel „ideenreich und wendig intonierend“, feiert außerhalb des Escape-Quartetts große Erfolge mit seinem Trio Elf. „Mit Sven teilte ich eine gemeinsame Zeit am Konservatorium. Er hat mich damals sehr beeindruckt“, erinnert sich Francel. „Dann ging er für einige Jahre nach New York und wir verloren uns aus den Augen. Man trifft sich immer zweimal im Leben – mindestens!“
+++Biografie Robert Kainar++
„Einer der inspiriertesten Drummer der europäischen Musiklandschaft,“ lobt Francel seinen Schlagzeuger Robert Kainar. „Er kommt aus der Mozartstadt Salzburg. Vor langer Zeit nahmen wir zum Spaß ein Bossa Nova Album à la Stan Getz und Astrud Gilberto auf – es landete unerklärlicherweise in Singapur auf Platz 1 der Charts! Und so packten wir unsere Koffer, bestiegen einen Flieger und spielten dort eine lustige Tour …“













