(openPR) Berlin, 7. November 2005. Mit der Einführung bundesweiter Festbeträge auch für Stoma- und Inkontinenzartikel verfolgen Politik und Krankenkassen das Ziel, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Unter den momentanen Bedingungen ist dies jedoch allenfalls kurzfristig der Fall. „Die derzeit zu niedrig angesetzten Festbeträge gefährden auf längere Sicht die Versorgungsqualität der Patienten“, kritisiert Christian Becker, Sprecher des Forums Stoma-Inkontinenz. Die vorübergehenden Einsparungen führen somit aufgrund vielfältiger Folgeschäden auf lange Sicht zu steigenden Kosten – zusätzlich zu einer verminderten Lebensqualität der Betroffenen.
Zwei neue Broschüren zeigen diese Problematik anhand fundierter Hintergrundinformationen, Patientenstatements und Experteninterviews auf. Sie bieten für Patienten und Ärzte kompakte Informationen auf dem aktuellen Stand.
? Thema Inkontinenz:
Qualität und Vielfalt sichern – Festbeträge dürfen hohe Versorgungsqualität nicht gefährden
? Thema Stoma:
Optimale Versorgung für alle – Abwärtsspirale bei Preis und Leistung muss gestoppt werden.
Die Broschüren können im Internet bestellt werden unter www.plato.de/fsi.htm
(Der Einzelversand ist kostenlos, für größere Mengen wird ein Unkostenbeitrag von 0,90 Euro pro Stück zzgl. Porto berechnet)
Hintergrund:
Das Forum Stoma-Inkontinenz hat sich aus zahlreichen Patientenverbänden und Unternehmen zusammengeschlossen, um auf die Festbetrags-Problematik hinzuweisen. Es versteht sich als Ansprechpartner für Politik, Medien und Insitutionen des Gesundheitswesens. Gerade bei Krankheiten wie Stoma und Inkontinenz fällt es den Betroffenen häufig schwer, öffentlich für ihre Anliegen einzustehen. Ziel des Forums ist daher die Bündelung der Interessen, um diese sachlich in die öffentliche Diskussion um die Senkung oder Einführung neuer Festbeträge einzubringen.






