(openPR) In nächster Zukunft kann auf der Kanareninsel Teneriffa ein sehr interessantes Phänomen auftreten. Hier speziell im verträumten Bergdorf Masca. Mit der Ruhe im bis dato eher beschaulichen Dörfchen, könnte es aber bald vorbei sein. Genau dann, wenn demnächst zahllose Frauen unterschiedlichsten Alters in das Dorf pilgern. Sie werden sich bei Einbruch der Dämmerung auf den Weg durch die malerische Schlucht zum kleinen Strand machen, um dort ein Bad im kühlen, rauen Atlantik nehmen. Wenn sie sich dabei immer wieder verstohlen suchend umsehen oder wahlweise über die Klippen klettern und die alten, verfallenen Höhlen der Guanchen inspizieren, dann sind auch sie auf der Suche. Auf der Suche nach Miguelangel, dem faszinierenden, schönen Fürsten der Guanchen. Der, so besagt es die Legende, erscheint nur in den Nächten der Mitternachtsflut. Er will nur eines: Die Liebe seines Lebens wieder finden, die vor über 500 Jahren in einer stürmischen Nacht vor seinen Augen ertrank.
Mit ihrem Kurzroman „Mitternachtsflut“ ist der Münchner Autorin Gabriele Ketterl eine romantisch-erotische Liebeserklärung an ihre zweite Heimat, die Kanareninsel Teneriffa, gelungen. Gekonnt lässt sie Gegenwart und Vergangenheit miteinander verschmelzen und erzählt uns frech-spritzig die Geschichte der deutschen Fotografin Marie, die auf der Vulkaninsel eine neue Heimat gefunden hat. Geradezu magisch angezogen vom abgelegenen Bergdorf Masca lässt sie sich dort nieder. Kurze Zeit später gerät sie in einen Strudel aus Ereignissen, der ihr ruhiges Leben gehörig durcheinander wirbelt. Was tun, wenn man, in buchstäblich letzter Sekunde, von einem unwirklich schönen, geheimnisvollen Mann vor dem Ertrinken gerettet wird, sich Hals über Kopf in ihn verliebt und nach einer unvergesslichen, leidenschaftlichen Liebesnacht in einer romantischen Höhle, bei Sonnenaufgang alleine an einem Strand aufwacht?
Der Mann ist ebenso spurlos verschwunden wie die Höhle. Hat Marie alles geträumt? Sie zweifelt ernsthaft an ihrem Verstand. Aber er hat einen Gegenstand zurückgelassen der beweist, dass sie mitten in einer uralten Legende steckt. Etwas sagt ihr, dass sie ihre Koffer packen und weit weg von diesem sagenumwobenen Ort sollte. Doch dazu ist es schon zu spät. Sie steckt nicht nur zwischen zwei Welten fest, sondern auch noch zwischen zwei Männern. Die eigentlich eher realistisch veranlagte Marie muss sich entscheiden zwischen dem höchst realen, charmanten Canario Vicente und dem leider so gar nicht realen, dafür umso faszinierenderem Miguelangel. Mit der Hilfe ihres väterlichen Freundes Manolo versucht sie Ordnung in das Chaos zu bringen. Bei Maries fataler Tendenz zu spontanen Aktionen ist das alles andere als leicht.
„Mitternachtsflut“ ist eine bezaubernde Geschichte über Liebe, über Freundschaft und wunderbare Träume.
Viele Jahre verbrachte die Autorin auf den Kanaren und noch heute kann man ihre Liebe zu den Inseln im Atlantik aus jeder Zeile lesen. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie seit langer Zeit wieder in München. Die Mutter von zwei Söhnen hat diverse Buchprojekte in der Pipeline, die bei Ihrer Agentur (www.agentur-ashera.net) nachgelesen werden können. Dabei sind Projekte jedes Genres, unter Anderem „Die Legende vom Krähenmann“ (Indianer/Ethno-Fantasy), „Venetian Vampires“ (Dark Romance, Vampire), „Gefangene der Wildnis“ (Romantic History) uvm.
Nun jedoch genug der Worte. Die Verfasserin dieser Zeilen muss sich beeilen, die Reisebüros schließen. Auf die Kanaren wollte ich nämlich schon lange. Ehrlich!













