(openPR) Böblingen, Deutschland, 9. Oktober 2012 – Altair, eines der führenden Unternehmen im Bereich CAE Technologie, Services und Beratung, gibt heute bekannt, dass es für seinen innovativen Auslegungs- und Optimierungsprozess für Composite Materialien und Laminatstrukturen mit einem der AVK Innovationspreise in der Kategorie „Innovative Prozesse und Verfahren“ ausgezeichnet wurde. Der Innovationspreis wird von der AVK (INDUSTRIEVEREINIGUNG VERSTÄRKTE KUNSTSTOFFE (Association of Reinforced Plastics) verliehen, um die Entwicklung neuer Produkte/Bauteile sowie Anwendungen aus faserverstärkten Kunststoffen (FVK) und neue Verfahren bzw. Prozesse zur Herstellung dieser FVK-Produkte zu fördern.
Altair erhält den Preis für seinen innovativen Auslegungs- und Optimierungsprozess für Composite Materialien. Aufbauend auf Altairs Erfahrung und den Softwarewerkzeugen im Bereich Strukturoptimierung wurde ein neuer Prozess für die optimale Auslegung von Laminatstrukturen entwickelt. Mit dem Prozess kann die Komplexität des Werkstoffes besser beherrscht werden und die Auslegung von Bauteilen wird sicherer. Der Prozess garantiert einen optimalen Materialeinsatz und damit die maximale Ausschöpfung des realisierbaren Leichtbaupotentials, welches diese Werkstoffe bieten. Altairs Auslegungsprozess bietet so einzigartige Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit der Produkte zu steigern und gleichzeitig Entwicklungs- und Fertigungskosten gering zu halten.
„Wir freuen uns über den Preis, den uns die AVK am 8. Oktober verliehen hat“, sagte Dr. Uwe Schramm, Geschäftsführer Altair Engineering GmbH. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Aktivitäten im Bereich Auslegung, Simulation und Optimierung von Composite Materialien unseren Kunden helfen und in der Industrie und bei Industrievereinigungen Anerkennung finden. Mit unseren Lösungen unterstützen wir unsere Kunden in ihren Entwicklungsprozessen und fördern Innovation. Dieser Auslegungsprozess für Verbundmaterialien hilft den Anwendern dabei, leichtere und stabilere Produkte zu entwickeln, da er die Eigenschaften von Verbundmaterialien besser beherrschbar macht und die maximale Nutzung des Leichtbaupotentials ermöglicht.“
Der Auslegungsprozess für Laminate besteht aus drei Schritten:
1. Eine Formfindung /- optimierung der Zuschnitte der Einzellagen
2. Eine Dickenoptimierung, um die minimale Dicke der Einzellage zu identifizieren
3. Eine Lagenoptimierung, um die Stapelreihenfolge zu definieren
Eine automatisierte Umsetzung der Schritte, die Altair in diesem Prozess abgebildet hat, garantiert eine schnelle und sichere Auslegung. Für die Verbesserung von Laminaten können die Werkzeuge, abhängig vom Entwicklungsstadium, in den einzelnen Phasen auch unabhängig voneinander verwendet werden.
Altairs optimierungsgetriebener Entwicklungsprozess stellt sicher, dass Entwicklungs- und Produktanforderungen sowie Fertigungsrandbedingungen bereits ab der Konzeptphase einbezogen werden. Die von Altair entwickelte Methode hilft dabei, die Vorzüge von Composite Materialien zu nutzen und berücksichtigt gleichzeitig Gewicht, Kosten und Herstellbarkeit.
Der Preis wurde am 8. Oktober im Rahmen der Internationalen AVK-Tagung im CCD Congress Center der Messe Düsseldorf, in Anbindung an die Fachmesse COMPOSITES EUROPE (09.-11. Oktober 2012), verliehen. Altair stellt seine Lösungen außerdem am AVK Stand der Composites Europe in Halle 8a an Stand F63 vor. Dort präsentiert das Unternehmen den Prozess anhand praktischer Beispiele aus verschiedenen Bereichen, u.a. der Automobilindustrie, dem Rennsport, dem Schiffbau und der universitären Forschung.













