(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Sowohl Nordseeöl (Brent) als auch US-Leichtöl (WTI) verteuerten sich im Morgenhandel gegenüber dem montäglichen Tagesschluss um gut 60 US-Cent je Barrel. Analysten machen weiterhin allein die internationalen Spannungen verantwortlich, allen voran der Konflikt zwischen der Türkei und Syrien, auch wenn er insbesondere für die mitteleuropäische Marktlage kaum von Bedeutung ist. Ebenso verschärft sich der Ton zwischen Israel und dem Iran - auch das nichts Neues, jedoch schon längst in die Notierungen eingepreist. Auf der anderen Seite wird weniger Nachfrage erwartet. Jüngst stimmte der IWF in diesen Chor ein.
Speziell für den europäischen Markt sollte jedoch eine weitere Entwicklung nicht außer Acht gelassen werden. Nordseeöl wird knapper. Ein Indiz dafür ist das Abrutschen von Großbritannien und Norwegen als Nummer 2 und 3 der Ölimporteure für Deutschland. Libyen und Nigeria zogen jüngst vorbei. Sollte dies nicht nur eine Eintagsfliege sein, sondern sich verstetigen, könnte Brent gegenüber WTI deutlich teurer werden. Der Spread zwischen beiden Referenzsorten beträgt schon jetzt 22,50 US-Dollar je Barrel. Da das Nordseeöl für die Preisbildung hierzulande relevant ist, wird sich das zusätzlich kostentreibend auswirken, auskömmliche Versorgungslage hin oder her. Mit einem Vorgeschmack dessen müssen Heizöl-Verbraucher heute leben. Die Aufschläge werden in der Höhe die gestrigen Verluste aufheben.
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