openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Vorträge zur Obsoleszenz und 5-Stunden-Woche

Bild: Vorträge zur Obsoleszenz und 5-Stunden-Woche

(openPR) Der Film „Kaufen für die Müllhalde“ von Frau Cosima Dannoritzer entwickelt sich zu einem wegweisenden Kulturfilm für den Umweltschutz. Der dokumentarische Nachweis der Obsoleszenz, der bewusste Einbau von Schwachstellen zur Verkürzung der Haltbarkeit von industriellen Produkten, setzte Maßstäbe. Längst verliert sich im Internet die Menge der Beiträge zu diesem Thema. Diese Dokumentation wird auch zukünftig die Vorstellung zum Umweltschutz nachhaltig verändern.



Als die 5-Stunden-Woche 1993 erstmalig einem größeren Publikum vorgestellt wurde, reagierten viele Zuhörer auf die Darstellung der künstlich gesenkten Haltbarkeit überrascht. Sie konnten diese ungeheuerliche Behauptung kaum fassen. Sollte durch die bewusst herbeigeführte Verkürzung der Haltbarkeit tatsächlich die Menge der hergestellten Gebrauchsgüter auf das sieben Fache seines tatsächlich notwendigen Wertes angestiegen sein? Konnte es sein, dass bei einer Auslegung der Produktion auf Langlebigkeit nur noch ein Siebtel des heutigen Produktionsumfangs und Rohstoffverbrauchs notwendig wird?

Ja, genau dies war eine der Botschaften.

Es wurde versucht, für diese Art von Umweltschutz, die durch eine Verlängerung der Lebensdauer unserer Gebrauchsgüter erzielt werden kann, zu werben. Es wurde in Aussicht gestellt, dass durch den Wegfall von 6/7 des Produktionsumfangs ca. 8 Stunden der Arbeit unnötig wird, die wir heute als Lohnarbeit bezeichnen. In einem rechnerischen Nachweis wurde gezeigt, wie und wo bei der technischen Umsetzung angesetzt werden muss. Bis heute steht die Systematik und das Ergebnis dieser Berechnung unwiderlegt im Raum. Skepsis entwickelte sich allein schon bei der Betrachtung der entfallenden Produktionsmenge. Aber auch das scheinbare Fehlen leichter Erklärungen innerhalb der populären Wirtschaftstheorien verstärkte diese Skepsis. Alle Versuche, die Diskussion über den Umweltschutz durch eine Verlängerung der Lebensdauer einzuleiten, versiegten.

Heute verdanken wir dem Mut einer einzelnen Frau einen großartigen dokumentarischen Nachweis der Obsoleszenz. Wir konnten uns nichts besseres Wünschen. Danke.

Der Nachweis der Obsoleszenz wurde erbracht. Große Teile der Öffentlichkeit wurden darauf aufmerksam und sind empört. Die Festung der fehlenden Information wurde genommen. Nun wagt der Förderverein Freie Bildung in Frankfurt am Main e.V. den nächsten Vorstoß. Der Verein will die Erkenntnis vertiefen, dass die Abschaffung der Obsoleszenz auch den Vorzug der Arbeitszeitverkürzung um 8 Stunden pro Woche birgt. Zeit, die die Menschen zukünftig für sich, ihre Kinder, ihre Familie, ihre Freunde und ihre Hobbys haben könnten. Der Förderverein fordert diese Zeit und noch viel mehr. Seine Redner werden in den unten angekündigten Vorträgen zur 5-Stunden-Woche genau dies postulieren und auch niemanden in Unklaren darüber lassen, worin die Ursachen für die heutige 40 Stundenwoche liegen.

Der Förderverein lädt dazu ein, seine kleine Vortragsreihe in der Schweiz zur 5-Stunden-Woche zu besuchen. Er empfiehlt jedoch vor dem Besuch den Film „Kaufen für die Müllhalde“ (http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA). Die Fülle der dort gebotenen Informationen soll das Verständnis des Vortrags zur 5-Stunden-Woche erleichtern. Der Förderverein bittet daher herzlichst darum, sich vor dem Besuch des Vortrages den Dokumentarfilm anzuschauen.

Zwischenzeitlich findet sich ein weiterer Dokumentarfilm im Netz, „Schmeiß weg, kauf neu!“. Der neue Film unterstreicht die Wichtigkeit dieses Themas für die Ersatzteilindustrie. Denn durch das Werk von Frau Cosima Dannoritzer wurde auch von Seiten der Verbraucher immer mehr Druck auf die Industrie aufgebaut. Leider erhebt dieser Film den Vorwurf der vorsätzlich eingebauten Sollbruchstellen nicht ausdrücklich genug, obwohl dieser Film beispielsweise den häufigsten Fehler bei Tintenstrahldrucker öffentlich macht. Dieser Fehler führt immer zur Verschrottung der Tintenstrahldrucker. Es wäre ein leichtes gewesen, bei den industriellen Produzenten zu hinterfragen, warum bei Druckern dieser Art keine Vorrichtung vorgesehen ist, den „Schwamm“ zum Abstreichen der überschüssigen Tinte auszutauschen. Der „Schwamm“ ist ein Produkt von nur wenigen Cent und das Problem ist durch einen Bericht der c't schon seit ca. 10 Jahren bekannt.
Im Gegensatz hierzu weist der Dokumentarfilm „Kaufen für die Müllhalde“ den vorsätzlichen Einbau von Sollbruchstellen durch die Industrie in verschiedenen Fällen nach. Der neue Film „Schmeiß weg, kauf neu!“ bleibt jedoch ein guter Dokumentarfilm, der den Abgrund zwischen den Aussagen der Entwicklungsingenieure und den Pressereferenten der Unternehmen mit journalistischer Perfektion unkommentiert nebeneinander stehen lässt. URL zum Film:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten625.html

Der Förderverein bittet auch um die freundliche Mithilfe der Leser. Eine Verbreitung dieses Artikels im Freundes- und Bekanntenkreis würde den Förderverein sehr helfen. Gerne möchte der Förderverein seine Aufklärungsarbeit durch Vorträge im verstärken Maße auch in Deutschland und Österreich aufnehmen. Die Leser können dabei helfen, in dem sie Vorträge zur 5-Stunden-Woche bei den verschiedensten Institutionen anregen. Erreichbar ist der Förderverein über seine Internetseite http://5-stunden-woche.de.

Kleine Vortragsreihe in der Schweiz

Thema: Die 5-Stunden-Woche
Datum: 15.10.2012 (Montag), Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Jugendzentrum Industrie 45, Industriestraße. 45, 6300 Zug, Schweiz
Veranstalter: Systembruch
Kontakt: E-Mail

Thema: Die 5-Stunden-Woche
Datum: 17.10.2012 (Mittwoch), Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Polit-Forum im Käfigturm, Marktgasse 67, 3011 Bern, Schweiz
Veranstalter: Alternative Linke Bern
Kontakt: E-Mail

Thema: Die 5-Stunden-Woche
Datum: 19.05.2012 (Freitag), Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Veranstaltungsraum Klybeckgenossenschaft, Klybeckstraße 247, 4057 Basel, Schweiz
Veranstalter: Das Décroissance Basel
Kontakt: E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 668886
 803

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Vorträge zur Obsoleszenz und 5-Stunden-Woche“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Förderverein Freie Bildung in Frankfurt am Main e.V.

Bild: Blockupy, Obsoleszenz und Die BasisdemokratenBild: Blockupy, Obsoleszenz und Die Basisdemokraten
Blockupy, Obsoleszenz und Die Basisdemokraten
Die Krisen eines Systems zeigen, dass es überlebt ist. Ein Wirtschaftssystem muss den Menschen dienen und nicht die Menschen dem Wirtschaftssystem. Wird diese Forderung nicht erfüllt und entsteht eine allgemeine Not, so muss etwas Neues geschaffen werden. Mit Erschrecken erkennen wir heute diese Notwendigkeit in Europa. Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und vielleicht bald Frankreich zwingen uns zum Umdenken. In die gleiche Richtung weist die seit 1973 in Wellen ansteigende Sockelarbeitslosigkeit in Deutschland und die hiermit einherg…
Bild: Kaufen für die MüllkippeBild: Kaufen für die Müllkippe
Kaufen für die Müllkippe
Ein früher Verschleiß ist bei zahlreichen Produkten durch Sollbruchstellen vorprogrammiert. Sei es eine Autokarosserie, die schnell rostet, oder seien es Glühbirnen, Computer oder Handys. Die Kunden sollen ein defektes Gerät nicht reparieren lassen. Sie sollen das Altgerät entsorgen und sich ein neues anschaffen. Eine Abhilfe liegt häufig wie bei Autokarosserien offen auf der Hand. Autokarosserien müssen nur wie die Spülen unserer Küchen aus Edelstahl gefertigt werden. Denn Spülen rosten nicht. Doch die verkürzte Lebensdauer ist beabsichtigt.…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Warum in die Ferne schweifen?Bild: Warum in die Ferne schweifen?
Warum in die Ferne schweifen?
Hilfe beim Obsoleszenz-Management bietet Lösung bei Lieferengpässen für Komponenten der Display-Herstellung Electronic-Displays-Center Gundersheim, 25. März 2020. Aktuelle Lieferengpässe für benötigte Teile bei der Display-Herstellung können auch in Krisenzeiten national gelöst werden. Gemäß Klaus Wammes, einem Spezialisten in der Forschung und Herstellung …
Bild: Obsoleszenz Management aus der Praxis für die PraxisBild: Obsoleszenz Management aus der Praxis für die Praxis
Obsoleszenz Management aus der Praxis für die Praxis
Proaktives Obsoleszenz Management mit MEDAXpertsProaktives Obsoleszenz Management setzt voraus, dass Abkündigungen durch den Hersteller oder Händler vor der Produktionseinstellung bekannt sind. Nur dann ist man in der Lage den Nachschub von Ersatzteilen über die Nutzungszeit von Maschinen und Anlagen durch entsprechende Bevorratung, Ersatzbeschaffung …
Bild: Wammes und Partner goes KnowHow-ShopBild: Wammes und Partner goes KnowHow-Shop
Wammes und Partner goes KnowHow-Shop
Offizieller Launch der neuen Homepage, inklusive Online-Shop für Obsoleszenz-Versorgung und kommentierter Anwendungsbeispiele Electronic-Displays-Center Gundersheim, 06. Juli 2020. Die Wammes und Partner GmbH launcht offiziell die neue Homepage mit vielen technischen Insights, einem zusätzlichen Online-Shop für Obsoleszenz-Versorgung und kommentierten …
Bild: Kampf dem Elektroschrott: Strafbarkeit geplanter Kurzlebigkeit von ProduktenBild: Kampf dem Elektroschrott: Strafbarkeit geplanter Kurzlebigkeit von Produkten
Kampf dem Elektroschrott: Strafbarkeit geplanter Kurzlebigkeit von Produkten
… der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen. Wenig beachtet in der Öffentlichkeit sind die unlängst ins französische Strafrecht eingeführten Straftatbestand der „geplanten Obsoleszenz“. Wer die Lebensdauer von Produkten absichtlich verkürzt, kann dort wegen Betrugs verurteilt werden. Strafbar sind Maßnahmen eines Produktherstellers, …
Bild: „Make your old PC great again“Bild: „Make your old PC great again“
„Make your old PC great again“
… Windows 11 umsteigen können, bietet Wuth-IT Computer Service eine umweltfreundliche, kostensparende und unabhängige Alternative zum Neukauf eines PCs.Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit statt ObsoleszenzDie geplante Obsoleszenz vieler älterer Computer durch das Auslaufen des Windows 10 Supports führt nicht nur zu einem enormen Elektroschrott-Aufkommen und …
Bild: Lang lebe die Langlebigkeit - idealo unterstützt das HTV-Life®-PrüfzeichenBild: Lang lebe die Langlebigkeit - idealo unterstützt das HTV-Life®-Prüfzeichen
Lang lebe die Langlebigkeit - idealo unterstützt das HTV-Life®-Prüfzeichen
… finden Besucher der Preisvergleichsseite das neue HTV-Life®-Prüfzeichen bei getesteten Produkten, die keine Maßnahmen zur absichtlichen Verkürzung der Produktlebensdauer (geplante Obsoleszenz) aufweisen und langlebig sind. Das charakteristische Zeichen mit dem geflügelten Tiger hilft Verbrauchern dabei, Produkte ohne eine vermeintlich geplante Obsoleszenz …
2. Quartalstreffen der Component Obsolescence Group (COG) Deutschland
2. Quartalstreffen der Component Obsolescence Group (COG) Deutschland
… langlebigen Gütern mit Produktlebenszyklen von etwa zehn bis über 30 Jahren entstehen in solchen Fällen oft sehr hohe Beschaffungs- oder Wiederbeschaffungskosten. Um dieser Obsoleszenz-Problematik besser Herr zu werden, haben sich vor drei Jahren namhafte deutsche Firmen im COG Deutschland e.V. zusammengeschlossen. Der Verein fördert den Informationsaustausch …
Bild: Kaufen für die MüllkippeBild: Kaufen für die Müllkippe
Kaufen für die Müllkippe
… wie die Spülen unserer Küchen aus Edelstahl gefertigt werden. Denn Spülen rosten nicht. Doch die verkürzte Lebensdauer ist beabsichtigt. Wirtschaftsfachleute nennen sie "geplante Obsoleszenz". Die Film von Cosima Dannoritzer „Kaufen für die Müllhalde“ geht diesen Vorgängen nach und wirft einen Blick auf die Folgen der modernen Wegwerfgesellschaft. Kaufen …
„Murks? Nein Danke!“: Experte Stefan Schridde erklärt die verkürzte Lebensdauer von Produkten
„Murks? Nein Danke!“: Experte Stefan Schridde erklärt die verkürzte Lebensdauer von Produkten
… Hörsaal C (Haus 3, Campus Wernigerode) zu einer hochaktuellen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung eingeladen. Der Autor und Blogger Stefan Schridde spricht über „geplante Obsoleszenz“. Der Fachbegriff bezeichnet Strategien von Herstellern, durch die Verkürzung der Lebensdauer von Produkten einen Neukauf zu beschleunigen. Als Gründer der Initiative …
Schluss mit Schrott – Deutsche setzen bei Hausgeräten auf Qualität und Langlebigkeit
Schluss mit Schrott – Deutsche setzen bei Hausgeräten auf Qualität und Langlebigkeit
ritter-Küchenreport 2014: Verbraucher sagen Nein zur geplanten Obsoleszenz und setzen auf Hausgeräte „made in Germany“ München/ Gröbenzell 08. Oktober 2014. Weil viele Geräte gefühlt genau dann kaputtgehen, wenn die Garantie gerade abgelaufen ist, unterstellen immer mehr Verbraucher den Herstellern eine so genannte geplante Obsoleszenz. Ein Hauptproblem …
Sie lesen gerade: Vorträge zur Obsoleszenz und 5-Stunden-Woche