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„Was tun, wenn Schmerz zur Krankheit wird?“

05.10.201217:35 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Was tun, wenn Schmerz zur Krankheit wird?“
Dr. Susanne Wambach-Kluge, Fachärztin für Gynäkologie, Psychotherapie und spezielle Schmerztherapie
Dr. Susanne Wambach-Kluge, Fachärztin für Gynäkologie, Psychotherapie und spezielle Schmerztherapie

(openPR) Unser Schmerzempfinden ist eine wichtige Körperfunktion: Akuter Schmerz dient als Warnung bei Verletzungen oder als Signal, eine bestimmte Körperregion zu schonen. Anders verhält es sich bei chronischen Schmerzen: Sie dauern über einen Zeitraum von sechs Monaten bis mehreren Jahren an. Chronische Schmerzen bedeuten für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld daher oftmals eine enorme Belastung. In Deutschland sind rund acht Millionen Menschen von dieser Erkrankung betroffen.

Dr. Susanne Wambach-Kluge leitet das Kompetenzteam Schmerztherapie und gynäkologische Psychosomatik an der MEDIAN Rheingau-Taunus Klinik Bad Schwalbach. Anlässlich der „European Week Against Pain“, die Mitte Oktober 2012 von den internationalen Schmerz-Gesellschaften IASP und EFIC ausgerufen und auch von der Deutschen Schmerzgesellschaft mit Veranstaltungen begleitet wird, informiert sie über chronische Schmerzen und deren Auslöser.
„Frauen leiden häufiger an chronischen Schmerzen als Männer“, erklärt die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Psychotherapie und spezielle Schmerztherapie. „Ihre biologischen und sozialen Lebensbedingungen können das psychische Befinden in besonderer Weise beeinflussen.“ Patientinnen etwa, die nach Tumorerkrankungen im Unterleibsbereich keine Kinder mehr bekommen könnten, sähen sich oft einem doppelten Leidensdruck ausgesetzt: „Selbst wenn die organischen Verletzungen abgeklungen sind, empfinden viele Frauen anhaltende Schmerzen und körperliche Beschwerden im Unterleib. Solche chronischen Beschwerden sind oft nicht mehr rein körperlich bedingt, sondern durch begleitende psychische Veränderungen unterhalten und chronifiziert.“ Beispielhaft dafür sei ein verändertes Körperempfinden bezüglich der Fraulichkeit, fehlende Verarbeitung eines unerfüllten Kinderwunsches oder aber auch ein Gefühl der „Wertlosigkeit“ durch den Verlust eines Organs.

„Bei der Therapie chronischer Schmerzen ist es deshalb wichtig, neben biologisch-medizinischen Faktoren auch Aspekte der individuellen biographischen Prägung, der jeweiligen Lebenswelt der Patientin sowie ihre Bedürfnisse, Hoffnungen und Erwartungen an die persönliche Zukunft mit einzubeziehen“, so Dr. Wambach-Kluge. Die Therapie in der MEDIAN Rheingau-Taunus Klinik umfasst den intensiven Austausch mit Therapeutinnen und anderen Betroffenen in der Gruppentherapie, aber auch verschiedene Formen der Gestaltungs-, Ergo- und Körperpsychotherapie.

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