(openPR) Am 5. Oktober 2012 um 20 Uhr stellt Anna Kaleri in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig zum ersten Mal ihren Roman „Der Himmel ist ein Fluss“ (Graf Verlag München) vor.
Mit fast Dreißig begann die Autorin Anna Kaleri einen blinden Fleck in ihrer Familiengeschichte zu empfinden. Über ihre Großmutter wusste sie nur, dass sie in Ostpreußen gelebt hatte und dort 1945 umgekommen war, dass sie im Gefängnis saß und dass ein polnischer Mann ihretwegen hingerichtet worden war. Von 2004 an fuhr Anna Kaleri vier Mal nach Masuren, suchte Zeitzeugen, recherchierte in Archiven. Über ihre Suche berichtete sie auf dem Blog www.annakaleri.twoday.net. Im Herbst 2012 erscheint nun die literarische Annäherung an das Leben in Masuren in der Zeit von 1938 bis 1945.
Covertext:
Minna ist eine junge masurische Landarbeiterin, die den anderen hochmütig erscheint, weil sie davon träumt, der Enge des Dorflebens zu entkommen. Eines Tages, noch vor dem Krieg, lernt sie auf einem ihrer Streifzüge durch die Wälder den Vogelkundler Gwidon kennen. Er ist polnisch, katholisch und verheiratet. Trotzdem üben die beiden aufeinander eine immer stärker werdende Faszination aus. Um dauerhaft in seiner Nähe zu sein, zieht Minna schließlich nach Allenstein, wo Gwidon lebt, und nimmt eine Stelle als Kindermädchen an. Wieder beginnen die beiden, sich heimlich zu treffen: in verlassenen Gärten am wilden Ufer der Alle. Sie begeben sich dabei in große Gefahr, denn die Liebe zwischen einer Deutschen und einem Polen ist zu diesen Zeiten unmöglich... Anna Kaleri erzählt eine Liebesgeschichte, wie sie sich zugetragen haben könnte. Sie beleuchtet damit ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte und erschafft zugleich eine berührende Romanfigur.
















