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Neue Social Media-Studie belegt: Immer mehr hessische Kliniken tummeln sich in sozialen Netzwerken

28.09.201218:24 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Die Bedeutung sozialer Netzwerke steigt – auch für das Gesundheitswesen. Eine aktuelle Studie der Frankfurter Agentur FuP Marketing und Kommunikation, der Hessischen Krankenhausgesellschaft und der Hochschule Fresenius belegt: Immer mehr hessische Kliniken tummeln sich in sozialen Netzwerken. Die Ergebnisse der Studie wurden während der medlounge rhein-main „Dr. Internet – Spitzenmediziner oder Quacksalber?“ der Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main e.v. am 27. September 2012 in Frankfurt erstmals öffentlich vorgestellt und diskutiert.



Rund 270 Kliniken in Deutschland haben einen Facebook-Auftritt, 160 zwitschern ihre Neuigkeiten über Twitter durch das Web und 150 präsentieren sich bei Xing. Auch in Hessen setzen Krankenhäuser verstärkt auf diese Form der Kommunikation. Dabei stehen die Themen Klinikmarketing, Personalgewinnung und Patienteninformation im Vordergrund. Dies ergab die Umfrage der Hochschule Fresenius unter den Geschäftsführern hessischer Krankenhäuser in Zusammenarbeit mit der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) und der Fachagentur für Gesundheitsmarketing, FuP Kommunikations-Management GmbH in Frankfurt am Main.

An der Studie beteiligten sich 41 der 170 hessischen Kliniken (24,1 Prozent). Die Studiengruppe um den Pressesprecher der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Hans Ditzel, und den Frankfurter Experten für Klinikmarketing und Lehrbeauftragten für Gesundheitskommunikation, Detlef Hans Franke, fragte Klinikchefs nach deren Einschätzung und Nutzung der Netzwerke Facebook, Twitter, Xing, StudiVZ und Google+.
56 Prozent der Krankenhäuser, die den Fragebogen beantwortet haben, planen kein Engagement in einem sozialen Netzwerk. Bereits aktiv sind 19,5 Prozent, weitere 24,4 Prozent wollen in Kürze folgen. Zusammen sind dies rund 45 Prozent. „Das klingt mehr, als es ist. Nach unseren Erfahrungen zögern viele Kliniken bei Social Media noch, weil sie den Pflegeaufwand und den konkreten Nutzen dieser Netzwerke noch nicht einschätzen können“, vermutet Detlef Hans Franke, geschäftsführender Gesellschafter der Fachagentur für Klinikmarketing, FuP Kommunikations-Management GmbH.

Von jenen, die bereits aktiv sind, haben 63 Prozent einen Facebook-Auftritt oder planen diesen in Kürze, 22 Prozent twittern, elf Prozent sind in Xing unterwegs und ein Haus plant, in StudiVZ aktiv zu werden. 44 Prozent der Befragten nutzen Social Media-Portale, um sich selbst zu informieren, 56 Prozent tun dies nicht. Auf die Frage, ob sich solche Portale durchsetzen werden, sagen sieben Prozent, dies werde nicht geschehen, 27 Prozent hingegen sind sich ganz sicher, dass sie sich durchsetzen werden. Keine klare Einschätzung in dieser Frage haben hingegen 66 Prozent, darunter auch solche Klinikchefs, die soziale Portale nutzen. „Dies zeigt, dass soziale Netzwerke noch lange nicht zum Standardrepertoire der Krankenhauskommunikation gehören, wie Pressearbeit, Klinikbroschüren oder Internetportale“, schlussfolgert HKG-Sprecher Hans Ditzel.

Jene Klinikchefs, die soziale Netzwerke bereits oder in Kürze nutzen, tun dies vor allem, um ihre Häuser in der jeweiligen Netzwerk-Community ins rechte Licht zu rücken, sich bei potentiellen Mitarbeitern bekannt zu machen oder auf Patientenveranstaltungen hinzuweisen. Zuweiserbindung oder Beschwerdemanagement spielen hingegen eine untergeordnete Rolle. Unter jenen Häusern, die soziale Netzwerke noch nicht nutzen, überwiegt die Skepsis wegen eines möglicherweise hohen Aufwandes, dem am Ende vielleicht doch kein adäquater Nutzen gegenüber steht. Auch gibt es starke Bedenken hinsichtlich negativer Darstellungen über das eigene Krankenhaus und des Datenschutzes.

Dort, wo soziale Netzwerke im Rahmen der Klinikkommunikation im Einsatz sind, beschäftigen sich in der Regel Mitarbeiter der Presse- oder Marketingabteilung meist zwischen zwei und acht Stunden pro Woche mit deren Pflege. Freigemeinnützige Kliniken sind verglichen mit kommunalen und privaten Trägern derzeit noch selten in sozialen Netzwerken unterwegs, aber, so Franke, „sie holen auf“.

Quelle: Hochschule Fresenius, Fachbereich: Wirtschaft und Medien, Gesundheitsökonomie, Projektbericht: Social Media-Nutzung in hessischen Krankenhäusern, Verfasser: Jessica Fischer, Lisa Huth, Karsten Mehl, Claudia Richter, Christoph Schneider, Melanie Steiger.

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