(openPR) Das Interesse an dem Ratgeber „Knie-Arthrose“ des FOCUS-Knie-Experten Dr. Wolfgang Franz, Kaiserslautern, und des Viernheimer Medizinjournalisten Robert Schäfer ist ungebrochen. Jetzt ist das Werk bereits in der dritten Auflage im Münchner Herbig Verlag erschienen. Auf 176 Seiten erklären die beiden Autoren sehr anschaulich und leicht verständlich, wie es zu Arthrose kommt, wie man ihr vorbeugen kann und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu behandeln.
Wenn konservative Maßnahmen noch nicht zum Erfolg führen, setzt Dr. Franz bei leichter und mittlerer Arthrose auf das arthroskopische Durchspülen des Knies. So werden Abriebpartikel nach außen befördert. Den Patienten geht es danach nachweislich besser. In der Fachwelt ist jedoch über die Wirksamkeit der Maßnahme in den vergangenen Jahren eine heftige Diskussion entbrannt. Gleichzeitig mit Erscheinen der dritten Auflage der „Knie-Arthrose“ hat sich jetzt Europas größte Arthroskopiegesellschaft, die AGA – Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie - in ihrer aktuellen Mitgliederzeitschrift für das Durchspülen in frühen bis mittleren Erkrankungsstadien ausgesprochen: „Die Effektivität ist in diesen Fällen durch wissenschaftliche Studien belegt.“
Dass die Maßnahme sehr effektiv ist, lässt auch Dr. Franz regelmäßig überprüfen. Seit zwölf Jahren füllen seine Patienten vor und nach einer Arthroskopie einen wissenschaftlich abgesicherten und standardisierten Schmerz-Fragebogen aus. Und stets zeigt sich eine Verbesserung des Wohlbefindens. „Wir behandeln in unserer Klinik ausschließlich nach den Empfehlungen von führenden nationalen und internationalen Fachgesellschaften", so der Kaiserslauterer Knie-Experte. Co-Autor Robert Schäfer ergänzt: "Und nur solche Verfahren beschreiben wir auch in unserem Arthrose-Buch“.
Der große Erfolg des Knie-Arthrose-Ratgebers hat sicherlich mit der weiten Verbreitung der Beschwerden zu tun, um die es in den Buch geht. Jeder Deutsche hat in seiner Familie oder in seinem Freundeskreis bestimmt mindestens eine Person, die von Arthrose betroffen ist. An dem Gelenkverschleiß, der sehr schmerzhaft sein kann, leiden acht Millionen Menschen – das sind zehn Prozent der Bevölkerung. Arthrose ist damit neben Diabetes oder Rückenschmerzen eine der häufigsten Volkskrankheiten. Das liegt daran, dass das Knie ganz schön viel aushalten muss: Zu viel Körpergewicht kann das größte Gelenk des menschlichen Körpers ebenso belasten wie zu wenig Bewegung oder zu viel Sport, vor allem Leistungssport.
Die Autoren machen Betroffenen Mut: Patienten haben es selbst in der Hand, gesund zu werden und ohne Schmerzen zu leben. Das Wichtigste ist, dass sie sich aktiv am Heilungsprozess beteiligen und sich umfassend über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informieren.
Das Buch stellt die Vor- und Nachteile von Operationen, Injektionen, Schmerzmitteln und Hilfsmitteln vor und nennt Alternativen: Naturmedizin, medikamentöse und nichtmedikamentöse Schmerztherapie, Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Qigong, Tai-Chi oder Yoga, Akupunktur oder Elektrotherapie. Und es erklärt, wie man Arthrose vorbeugen kann, beispielsweise durch die richtige Ernährung oder durch Übungen, die mit Hilfe von Abbildungen anschaulich gemacht werden. Auch Patienten kommen in dem Buch zu Wort – etwa ein ehemals aktiver Fußballspieler, der mit 49 Jahren eine Schlittenprothese bekam und seitdem schmerzfrei lebt und als Schiedsrichter Fußballspiele leitet.













