openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wir hätten euch viel vom Krieg zu erzählen

03.11.200508:02 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) - Spannendes Geschichtenbuch über Krieg und Gefangenschaft -

Wer an das Kriegsende denkt, dem kommen Namen wie Keitel oder Jodel in den Sinn oder eine Sowjetfahne auf dem Brandenburger Tor. Das sind die Bilder der Großen, die vor 60 Jahren Geschichte machten.


Überall in Deutschland hat man sich dieses Ereignisses nach 60 Jahren erinnert. Insgesamt dürften noch 1 bis 1,5 Millionen von über 10 Millionen ehemaliger deutscher Soldaten leben, die jetzt teilweise schon im Greisenalter sind. Jeder von ihnen verbindet seine eigenen Emotionen mit Krieg oder Gefangenschaft, für viele noch heute ein großes Wechselbad der Gefühle.
Alle könnten „ein Buch schreiben“, alle tragen ihre individuellen Erlebnisse mit sich herum, die nie ein Therapeut aufgearbeitet hat. In Übach-Palenberg hat es darum ein bemerkenswertes Projekt gegeben, nämlich die Erlebnisse dieser Generation so „flächendeckend wie möglich“ aufzuarbeiten. Eine Kleinstadt wie viele andere und ehemalige Soldaten, die überall leben könnten.
Für Jürgen Klosa, dem Initiator dieser Aktion, entwickelte sich dies zu der spannendsten Reise seines Lebens. Die 120 Zeitzeugen präsentierten ihm so viel Material, dass aus dieser „Reise“ ein Buch wurde, das 108 Geschichten und über 400 Bilder als Ergebnis zusammenfasst (224 Seiten, Fadenbindung, Bilderdruck, Großformat). Der Autor hat sich nicht um Sponsoren oder einen Verlag bemüht, sondern vertraute nur auf seine Fähigkeiten als Schreiber bzw. Layouter und einem inneren Antrieb, noch etwas zu retten, bevor es zu spät ist.
Wer durch die Seiten blättert und sich in die Geschichten hineinliest, wird sofort Bestandteil des Geschehens. So als wenn er in einem Raum voller Leute säße und diese untereinander Erlebnisse austauschen und Bilder zeigen. Jeder ganz eigen und individuell. Grausame Geschehnisse, Geschichten von Hilfsbereitschaft und Kameradschaft, Situationen mit wundersame Fügungen, Beschreibungen des Soldaten-Alltags oder auch Befehlsverweigerung. Aber auch „Banalitäten“ wie, dass man aus Unwissenheit in amerikanischer Gefangenschaft Kaugummi einfach herunterschluckt und staunend Comics betrachtet. Damals Neuland, heute selbstverständliche „Kultur“. Dieses Buchprojekt dürfte in Deutschland von Art, Umfang und Form her einmalig sein, weil viele günstige Umstände, die Autor Jürgen Klosa zu vereinigen wusste. Normalerweise macht eine Person nicht alles alleine und ist von daher schon sehr eingeschränkt handlungsfähig und immer auf die Hilfe anderer angewiesen.
Der Autor dieses Buches versteht sein Werk als Denkmal für die (noch) Lebenden und der mit Bedacht ausgewählte Titel: „Eine Generation verabschiedet sich“ soll sagen: Hört uns noch einmal an, wir hätten euch aus unserem Leben viel zu erzählen..., denn bald geht das nicht mehr.
Bestellungen im Buchhandel möglich oder beim Autor selber (Internet: www.familienreporter.de/Aktuelles oder Tel.: 02404-23750 oder 02451-971-101.

Hintergrundinformationen für die Redaktion:
(ist wichtig, um die Dimension des Projektes und deren Umsetzung ansatzweise zu erfassen)

Zur Verwirklichung des Buches:
1) Von den möglichen 500 Zeugen der Kleinstadt Übach-Palenberg wurden 350 angesprochen. 120 fanden sich zu einem Gespräch bereit.
2) Die Aufbereitung der ins „Unreine“ gemachten Aussagen geschah in der Form, dass keine Lebensläufe der Zeitzeugen erzählt werden, sondern in sich abgeschlossene Geschichten.
So trugen Zeitzeugen Geschichten und Bilder zu diesem Buch bei oder entweder nur Geschichten oder Bilder.
3) Trotzdem wurden nach der Sichtung des Materials und den Geschichten Kurz-Lebensläufe mit den Stationen der einzelnen Zeitzeugen zusammengefasst. Bei dem Gespräch mit den Zeitzeugen wurde auch ein aktuelles Personenfoto gemacht. Diese soldatischen Kurzlebensläufe mit den individuellen Stationen wurden dann mit einem 60 Jahre alten und dem aktuellen Foto versehen (als Vergleich).
4) Die Geschichten und die einzelnen Lebensläufe wurde mit allen Zeitzeugen abgestimmt und eine Zusage für die Veröffentlichung erbeten.
5) Nach Erhalt dieser Zusage (nur wenige Korrekturen waren erforderlich), wurde das graphisches Konzept des Buches umgesetzt. Dabei wurde auch eine „interaktive“ Komponente durchgeführt, d.h. an den jeweiligen Geschichten steht ein Seitenverweis zum Kurzlebenslauf mit Bild (damit man weiß, wer diese Geschichte erzählt) und an den Kurzlebensläufen stehen die Seitenzahlen der Geschichten, die diese Person erzählt. Insgesamt entstanden vier Hauptkapitel mit Bildern und Geschichten: 1) Vor dem Einsatz, 2) Kriegsgeschehen, 3) Doch Mensch geblieben, 4) Gefangenschaft. Die Abgrenzung geschah mit jeweils zwei Doppelseiten, auf denen jeweils 6 Kurzbiographien der Zeitzeugen veröffentlicht wurden.
6) Als Hilfe für dieses Buch standen lediglich vier Korrekturleser zur Verfügung, die die Endfassung vor dem Druck nach Fehlern und Plausibilität untersuchten. Ansonsten gab es keinerlei Fremdhilfe. Das erste Feedback der Korrekturleser war äußerst gut, so dass der Autor mehr Sicherheit für eine erfolgreiche Veröffentlichung bekam. Die Druckerei bekam dann nur belichtungsfähige Dateien.
7) Auf Grund der hohen Eigenleistungen konnte ein Einführungspreis für das qualitativ hochwertige Buch (Fadenbindung, Hartdeckeleinband, Bilderdruck) für 15,-- Euro realisiert werden. Aber auch der Buchhandelspreis von 21,-- Euro lässt nach dem Abziehen von Versandkosten und Verdienstspanne für die Buchläden einen Preis von 11,-- Euro für Autor und Verleger zu. Insofern ist bei diesem Projekt angesichts einer Auflage von 2500 Exemplaren und gemessen an dem Aufwand und den Kosten, die dahinter standen, kein Geld zu verdienen. Dem Autor und Verleger ging es in erster Linie nur um die Sache.
8) Das Buch hat schon zahlreiche Leser außerhalb der Kleinstadt Übach-Palenberg angesprochen. Ohne große Werbung konnten über 500 Exemplare „nach draußen“ verkauft werden. Diese Pressemitteilung ist die erste seiner Art überregional. Lediglich das Fachjournal für Auszeichnungen, Uniformierung, militär- und Zeitgeschichte „Militaria“ veröffentlichte eine unabhängige Rezension. Diese fiel nach Durchsicht des Buches ausgesprochen positiv aus.
9) Ein großes Werbebudget ist als Privatperson nicht vorhanden, insofern hätte sich der Autor auch keinen eigenen Auftritt bei der Frankfurter Buchmesse leisten können.
10) Das Buch wird somit eine – wenn auch kostbare – Rarität für ein interessiertes Publikum bleiben. Insofern hat es etwas Exclusives und Einmaliges.

Bilder:
Sollten Redaktionen ein Abdruck des Buchcovers oder ein oder mehrere Bilder aus dem Buch veröffentlichen wollen, werden diese auf Wunsch umgehend geliefert. Rückfragen: siehe obige Adressdaten.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 66595
 72

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wir hätten euch viel vom Krieg zu erzählen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: econda baut Technical Services Team weiter aus - Alexander Krieg unterstützt econda SupportBild: econda baut Technical Services Team weiter aus - Alexander Krieg unterstützt econda Support
econda baut Technical Services Team weiter aus - Alexander Krieg unterstützt econda Support
Karlsruhe, 18.07.2011. Um die weiter wachsende Zahl von Kunden mit dem gewohnt hohen Serviceniveau zu begleiten, verstärkt der Web-Analyse Spezialist mit Alexander Krieg sein Technical Services Team. Als Technical Consultant unterstützt Krieg künftig die econda Kunden bei allen technischen Fragen. Daneben fallen Integrationsprojekte, Schnittstellenentwicklung …
Bild: Bayernpartei fordert sofortigen Abzug der Bundeswehr aus AfghanistanBild: Bayernpartei fordert sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan
Bayernpartei fordert sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan
… Polizisten aus Deutschland das Leben. Das ist bereits viel zu viel. Und jeden Tag steigt die Gefahr weiterer Gefallener. Die Bundeswehr verstrickt sich immer tiefer in einen Krieg, dem immer mehr unschuldige Zivilisten zum Opfer fallen. Von Anfang an hat die Bayernpartei den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan scharf kritisiert. Und auch heute lehnt sie …
Bild: Die Pariser Commune – ein Buch gegen das VergessenBild: Die Pariser Commune – ein Buch gegen das Vergessen
Die Pariser Commune – ein Buch gegen das Vergessen
150 Jahre sind vergangen, seit sich der Deutsch-Französische Krieg ereignet hat. Und bis heute herrscht bei den Historikern Unstimmigkeit darüber, wer jenen Krieg letztlich initiierte. Sicher ist jedoch – es war ein Krieg, der beide Länder tiefgreifend prägte: Machtverhältnisse wurden umkehrt, Deutschland wurde zum Kaiserreich und Frankreich zur dritten …
Erstschlag gegen Völkerrecht
Erstschlag gegen Völkerrecht
Die USA drohen mit einem Krieg gegen den Irak. Spekulationen über eine deutsche Beteiligung nehmen zu. Dazu erklärt Petra Pau (MdB): Die PDS lehnt Kriege aus politischen Gründen ab. Hinzu kommt eine rechtliche Dimension: 1. Ein Krieg der USA gegen den Irak wäre ein Präventiv-Krieg, also laut geltender UN-Definition eine Aggression, und folglich mit dem …
10 Jahre Krieg in Afghanistan
10 Jahre Krieg in Afghanistan
Der damalige Bundeskanzler Schröder verkündete am 11. September 2001 die "uneingeschränkte Solidarität" Deutschlands mit den USA. Am 7. Oktober 2001 begann der Krieg in Afghanistan, der als blindwütige Vergeltung für die Anschläge in New York begonnen wurde. Damals glaubten alle den Versprechungen, dass die Afghanen dadurch endlich zu Frieden und Wohlstand …
Hamburgs neuer Erzbischof gegen Irak-Krieg
Hamburgs neuer Erzbischof gegen Irak-Krieg
17. Januar 2003 - Nach Auffassung von Hamburgs neuem Erzbischof, Dr. Werner Thissen, darf es nicht zu einem Krieg im Iran kommen. Thissen sagte zu NDR 90,3, es müsse alles getan werden, um diesen Krieg zu verhindern. Die Kirche sei nach wie vor eine moralische Autorität. Deswegen es sei ihre Pflicht, hörbar und nachdrücklich den Menschen zu sagen, dass …
Bild: Ein vergessenes Plädoyer gegen Krieg und Völkerhass: Emil Flussers ›Krieg als Krankheit‹Bild: Ein vergessenes Plädoyer gegen Krieg und Völkerhass: Emil Flussers ›Krieg als Krankheit‹
Ein vergessenes Plädoyer gegen Krieg und Völkerhass: Emil Flussers ›Krieg als Krankheit‹
Pinneberg – Lassen sich die Ursachen von Krieg mit medizinischen Mitteln therapieren? In ›Krieg als Krankheit‹ plädiert der Kinderarzt Emil Flusser dafür, Krieg als Folge psychopathologischer Störungen zu begreifen und als medizinisches Problem anzusehen. Sein 1932 erstmals erschienenes, heute weitgehend vergessenes Buch ist jetzt im Heseberg Verlag …
Bild: Reallusion lädt zum Machinima Filmemacher Wettbewerb einBild: Reallusion lädt zum Machinima Filmemacher Wettbewerb ein
Reallusion lädt zum Machinima Filmemacher Wettbewerb ein
Geschichten über „Krieg und Frieden“ mit iClone und CrazyTalk Braunschweig/San Jose, 6.Mai.2009, Reallusion, Inc., der Reallusion „Krieg und Frieden Machinima Filmemacher Wettbewerb“ lädt alle Animations Filmemacher, egal welcher Leistungsstufe, zur Teilnahme an einem einzigartigen Wettbewerb ein, mit der Chance, einen Preis von Euro 7.500 zu gewinnen. …
Scholz: Union schadet den Interessen unseres Landes
Scholz: Union schadet den Interessen unseres Landes
Zu den heutigen Äußerungen des CSU-Landesgruppenchefs Michael Glos erklärt der SPD-Generalsekretär Olaf : Über achtzig Prozent der Menschen in Deutschland haben sich gegen den kriegsbefürwortenden Kurs der Union ausgesprochen. Dieser klaren Mehrheit fühlt sich die SPD verpflichtet. Die rot-grüne Bundesregierung versucht alles, um einen Krieg um den Irak …
Journal 360° veröffentlicht wissenschaftliche Artikel von Studierenden
Journal 360° veröffentlicht wissenschaftliche Artikel von Studierenden
Münster, 24. August 2008 – „Warum Krieg?“ fragte Albert Einstein seinen Zeitgenossen Sigmund Freud. "Womit Krieg?“ hätte Einstein ebenso fragen können – und dann auf seine eigene Forschung schauen müssen, die Grundlage für die Atombombe war. Das studentische Journal 360° widmet sich mit seiner sechsten Ausschreibung einem widersprüchlichen und irrationalen, …
Sie lesen gerade: Wir hätten euch viel vom Krieg zu erzählen