(openPR) - Spannendes Geschichtenbuch über Krieg und Gefangenschaft -
Wer an das Kriegsende denkt, dem kommen Namen wie Keitel oder Jodel in den Sinn oder eine Sowjetfahne auf dem Brandenburger Tor. Das sind die Bilder der Großen, die vor 60 Jahren Geschichte machten.
Überall in Deutschland hat man sich dieses Ereignisses nach 60 Jahren erinnert. Insgesamt dürften noch 1 bis 1,5 Millionen von über 10 Millionen ehemaliger deutscher Soldaten leben, die jetzt teilweise schon im Greisenalter sind. Jeder von ihnen verbindet seine eigenen Emotionen mit Krieg oder Gefangenschaft, für viele noch heute ein großes Wechselbad der Gefühle.
Alle könnten „ein Buch schreiben“, alle tragen ihre individuellen Erlebnisse mit sich herum, die nie ein Therapeut aufgearbeitet hat. In Übach-Palenberg hat es darum ein bemerkenswertes Projekt gegeben, nämlich die Erlebnisse dieser Generation so „flächendeckend wie möglich“ aufzuarbeiten. Eine Kleinstadt wie viele andere und ehemalige Soldaten, die überall leben könnten.
Für Jürgen Klosa, dem Initiator dieser Aktion, entwickelte sich dies zu der spannendsten Reise seines Lebens. Die 120 Zeitzeugen präsentierten ihm so viel Material, dass aus dieser „Reise“ ein Buch wurde, das 108 Geschichten und über 400 Bilder als Ergebnis zusammenfasst (224 Seiten, Fadenbindung, Bilderdruck, Großformat). Der Autor hat sich nicht um Sponsoren oder einen Verlag bemüht, sondern vertraute nur auf seine Fähigkeiten als Schreiber bzw. Layouter und einem inneren Antrieb, noch etwas zu retten, bevor es zu spät ist.
Wer durch die Seiten blättert und sich in die Geschichten hineinliest, wird sofort Bestandteil des Geschehens. So als wenn er in einem Raum voller Leute säße und diese untereinander Erlebnisse austauschen und Bilder zeigen. Jeder ganz eigen und individuell. Grausame Geschehnisse, Geschichten von Hilfsbereitschaft und Kameradschaft, Situationen mit wundersame Fügungen, Beschreibungen des Soldaten-Alltags oder auch Befehlsverweigerung. Aber auch „Banalitäten“ wie, dass man aus Unwissenheit in amerikanischer Gefangenschaft Kaugummi einfach herunterschluckt und staunend Comics betrachtet. Damals Neuland, heute selbstverständliche „Kultur“. Dieses Buchprojekt dürfte in Deutschland von Art, Umfang und Form her einmalig sein, weil viele günstige Umstände, die Autor Jürgen Klosa zu vereinigen wusste. Normalerweise macht eine Person nicht alles alleine und ist von daher schon sehr eingeschränkt handlungsfähig und immer auf die Hilfe anderer angewiesen.
Der Autor dieses Buches versteht sein Werk als Denkmal für die (noch) Lebenden und der mit Bedacht ausgewählte Titel: „Eine Generation verabschiedet sich“ soll sagen: Hört uns noch einmal an, wir hätten euch aus unserem Leben viel zu erzählen..., denn bald geht das nicht mehr.
Bestellungen im Buchhandel möglich oder beim Autor selber (Internet: www.familienreporter.de/Aktuelles oder Tel.: 02404-23750 oder 02451-971-101.
Hintergrundinformationen für die Redaktion:
(ist wichtig, um die Dimension des Projektes und deren Umsetzung ansatzweise zu erfassen)
Zur Verwirklichung des Buches:
1) Von den möglichen 500 Zeugen der Kleinstadt Übach-Palenberg wurden 350 angesprochen. 120 fanden sich zu einem Gespräch bereit.
2) Die Aufbereitung der ins „Unreine“ gemachten Aussagen geschah in der Form, dass keine Lebensläufe der Zeitzeugen erzählt werden, sondern in sich abgeschlossene Geschichten.
So trugen Zeitzeugen Geschichten und Bilder zu diesem Buch bei oder entweder nur Geschichten oder Bilder.
3) Trotzdem wurden nach der Sichtung des Materials und den Geschichten Kurz-Lebensläufe mit den Stationen der einzelnen Zeitzeugen zusammengefasst. Bei dem Gespräch mit den Zeitzeugen wurde auch ein aktuelles Personenfoto gemacht. Diese soldatischen Kurzlebensläufe mit den individuellen Stationen wurden dann mit einem 60 Jahre alten und dem aktuellen Foto versehen (als Vergleich).
4) Die Geschichten und die einzelnen Lebensläufe wurde mit allen Zeitzeugen abgestimmt und eine Zusage für die Veröffentlichung erbeten.
5) Nach Erhalt dieser Zusage (nur wenige Korrekturen waren erforderlich), wurde das graphisches Konzept des Buches umgesetzt. Dabei wurde auch eine „interaktive“ Komponente durchgeführt, d.h. an den jeweiligen Geschichten steht ein Seitenverweis zum Kurzlebenslauf mit Bild (damit man weiß, wer diese Geschichte erzählt) und an den Kurzlebensläufen stehen die Seitenzahlen der Geschichten, die diese Person erzählt. Insgesamt entstanden vier Hauptkapitel mit Bildern und Geschichten: 1) Vor dem Einsatz, 2) Kriegsgeschehen, 3) Doch Mensch geblieben, 4) Gefangenschaft. Die Abgrenzung geschah mit jeweils zwei Doppelseiten, auf denen jeweils 6 Kurzbiographien der Zeitzeugen veröffentlicht wurden.
6) Als Hilfe für dieses Buch standen lediglich vier Korrekturleser zur Verfügung, die die Endfassung vor dem Druck nach Fehlern und Plausibilität untersuchten. Ansonsten gab es keinerlei Fremdhilfe. Das erste Feedback der Korrekturleser war äußerst gut, so dass der Autor mehr Sicherheit für eine erfolgreiche Veröffentlichung bekam. Die Druckerei bekam dann nur belichtungsfähige Dateien.
7) Auf Grund der hohen Eigenleistungen konnte ein Einführungspreis für das qualitativ hochwertige Buch (Fadenbindung, Hartdeckeleinband, Bilderdruck) für 15,-- Euro realisiert werden. Aber auch der Buchhandelspreis von 21,-- Euro lässt nach dem Abziehen von Versandkosten und Verdienstspanne für die Buchläden einen Preis von 11,-- Euro für Autor und Verleger zu. Insofern ist bei diesem Projekt angesichts einer Auflage von 2500 Exemplaren und gemessen an dem Aufwand und den Kosten, die dahinter standen, kein Geld zu verdienen. Dem Autor und Verleger ging es in erster Linie nur um die Sache.
8) Das Buch hat schon zahlreiche Leser außerhalb der Kleinstadt Übach-Palenberg angesprochen. Ohne große Werbung konnten über 500 Exemplare „nach draußen“ verkauft werden. Diese Pressemitteilung ist die erste seiner Art überregional. Lediglich das Fachjournal für Auszeichnungen, Uniformierung, militär- und Zeitgeschichte „Militaria“ veröffentlichte eine unabhängige Rezension. Diese fiel nach Durchsicht des Buches ausgesprochen positiv aus.
9) Ein großes Werbebudget ist als Privatperson nicht vorhanden, insofern hätte sich der Autor auch keinen eigenen Auftritt bei der Frankfurter Buchmesse leisten können.
10) Das Buch wird somit eine – wenn auch kostbare – Rarität für ein interessiertes Publikum bleiben. Insofern hat es etwas Exclusives und Einmaliges.
Bilder:
Sollten Redaktionen ein Abdruck des Buchcovers oder ein oder mehrere Bilder aus dem Buch veröffentlichen wollen, werden diese auf Wunsch umgehend geliefert. Rückfragen: siehe obige Adressdaten.













