(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Im frühen Handel geben die Marken Brent und WTI ihre Gewinne vom Freitag fast vollständig wieder ab und verlieren je knapp ein Dollar je Barrel (159 Liter). In Zahlen ausgedrückt heißt das: Für die europäische Sorte Brent müssen 110,49 Dollar, für die amerikanische Referenzsorte WTI 92,10 Dollar je Barrel bezahlt werden.
Laut einer Statistik des API (American Petroleum Institute) vom Freitag vergangener Woche fiel die US-Gesamtnachfrage nach Öl im August um 4,3 Prozent auf ein 15-Jahrestief.
Auch aus dem asiatischen Raum kommen keine Nachrichten, die den Ölpreis preistreibend beeinflussen könnten. So verkündete die chinesische Regierung, dass die Ölimporte im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 35 Prozent gesunken wären. Weiterhin ist damit zu rechnen, dass Chinas Notenbank (PBOC) nach den expansiven Maßnahmen der Fed, der EZB und der Bank of Japan ebenfalls zu dieser Maßnahme greift, um die Konjunktur zu beleben.
Die Saudis hingegen betrachten den zur Zeit sehr hohen Ölpreis als schädlich. Nicht nur für die globale Wirtschaft, sondern langfristig auch für den Produzenten selbst. Credo: Wer zuviel fürs Öl bezahlt, interessiert sich mehr und mehr für Alternativen. Das ist schlecht für die Scheichs, deren Staatshaushalt massiv vom Ölexport abhängt. Aus diesem Grund versuchen sie, durch eine steigende Produktion den Barrelpreis unter 100 Dollar zu drücken.
Der Euro leidet derzeit unter schlechten Nachrichten der Finanzwelt in Europa und gibt etwas nach. Ein weicher Euro, bzw. ein fester Dollar, verteuert das in Dollar gehandelte Öl für Investoren und Spekulanten außerhalb der USA. Das lässt auch hierzulande den Preis für Heizöl steigen.
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