(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nach einer durchwachsenen Woche voller "Ups and Downs" sind die Händler an den Rohstoffbörsen scheinbar erschöpft und wollen vor dem Hintergrund mangelnder Nachrichten und Daten keine Risiken mehr eingehen. Der Preis für Leichtöl aus den USA (WTI) notiert bei 93,46 Dollar je Barrel, während Brent zur Stunde schnapszahlige 111,11 Dollar kostet.
Der Euro, unterstützt durch einen starken Aktienmarkt (der Dax erreicht mit 7450 Punkten sein Jahreshoch), hat die Grenze von 1,30 Dollar ohne große Schwierigkeiten genommen. Doch das hilft den Heizölkunden in Deutschland heute nicht: Die Händler müssen für hundert Liter einer 3.000-Liter-Lieferung 1,28 Euro auf die gestrigen Preise aufschlagen. In absoluten Zahlen kostet diese Referenzmenge vorm Wochenende also 92,86 Euro.
Schauen wir zurück auf eine spektakuläre Woche:
Am Montag erreichte das für Europa besonders interessante Brent noch 117 Dollar je Barrel, was einem 4,5-Monatshoch entsprach. Bis zum Mittwochabend verlor es um 8,5 Prozent an Wert, um am Freitag wieder mit einem Vier-Dollar-Plus in die Vollen zu gehen. Interessant an dieser Berg- und Talfahrt ist, dass selbst Analysten und Experten keine hinreichende Begründung dafür haben, was diese ausgelöst hat. Das zeigt einmal mehr die Empfindlichkeit des Marktes gegenüber spekulativem Verhalten.
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