(openPR) Laut Fachverband FIECC erwirtschaftete die französische Elektro- und Elektronikindustrie letztes Jahr einen Umsatz von 98 Milliarden Euro
Davon erzielten die 3 000 Unternehmen mit insgesamt 420 000 Beschäftigten 48 Prozent im Ausland. Auf der diesjährigen Messe Electronica stellen die französischen Aussteller nun ihr Know-how in mehreren Bereichen vor: von der Zulieferung von Feinschneidteilen über die Entwicklung von Embedded Software oder Elektronikkarten bis hin zur Entwicklung hartgelöteter Keramikkomponenten.
Einen wichtigen Wirtschaftszweig stellt in Frankreich der Bereich der elektronischen Komponenten und Systeme dar. Gixel, der Fachverband für Hersteller aus diesem Segment, vereint alleine 50 Unternehmen aus der High-Tech-Branche. Mit 31 700 Angestellten erwirtschafteten sie letztes Jahr einen Umsatz in Höhe von vier Milliarden Euro. Der Bereich Mikro- und Nanoelektronik beschäftigt 70 000 Angestellte und generierte letztes Jahr laut dem Dachverband SITELESC einen Umsatz von sechs Milliarden Euro.
In Europa kommen Bauteile aus dieser Elektroniksparte hauptsächlich in den Bereichen Luftfahrt, Verteidigung, Automobil, Industrie, Telekommunikation und Schienenverkehr zum Einsatz – alles Bereiche, in denen Frankreich meist gut positioniert ist. Trotz des rückläufigen Absatzes im Binnenmarkt, konnte das Umsatzwachstum aufgrund einer stärkeren Auslandsnachfrage von 2,1 Prozent erreicht werden. Diese positive Entwicklung im Exportgeschäft setzt sich dieses Jahr fort. Der Fachverband FIEEC sieht die Gründe in der geschwächten Binnennachfrage vor allem in der allgemeinen Konjunkturschwäche innerhalb des Euroraums. Auf nationaler Ebene konnten jedoch insbesondere die Bereiche Entwicklung und Design den Sektor stabilisieren. Die Mikroelektronik und die Entwicklung von Nanotechnologien haben eine große Hebelwirkung auf die gesamte Elektronikindustrie und stellen eine wichtige Einflussgröße für die Zukunft der Branche dar.













