openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Minimalinvasiver Eingriff vermindert Risiken bei Prostatakrebstherapie

14.09.201213:58 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Minimalinvasiver Eingriff vermindert Risiken bei Prostatakrebstherapie

(openPR) Stuttgart, den 14. September 2012 – Bereits 2005 haben die europäischen und deutschen Urologen- und Patientenverbände den 15. September zum Europäischen Prostata-Tag erklärt. Angesichts der hohen Erkrankungszahlen ist es auch in diesem Jahr wieder wichtig, die Themen Früherkennung und Therapie von Prostatakrebs ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.


Die Reuter-Klinik Urologie im Karl-Olga-Krankenhaus bietet ihren Patienten ein in Baden-Württemberg einzigartiges Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs, das die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert: bei der radikalen endoskopischen Prostataoperation (TURPC) wird die Prostata vollständig über die Harnröhre entfernt. Dieser minimalinvasive Eingriff vermindert die Risiken von Inkontinenz und Impotenz als Folge der Prostatakrebstherapie.

Rund 9.000 Männer in Deutschland sterben pro Jahr an den Folgen des Prostatakarzinoms. Mit bis zu 50.000 Neuerkrankungen jährlich allein in Deutschland gilt dieser Krebs als der häufigste Tumor in den westlichen Industrienationen. Bedingt durch genetische Faktoren und entsprechende Lebensgewohnheiten steigt die Anzahl der Betroffenen stetig. „Je früher der Krebs diagnostiziert und behandelt wird, desto eher ist er heilbar“, erklärt Dr. med. Matthias Reuter, Ärztlicher Leiter der Reuter-Klinik Urologie am Karl-Olga-Krankenhaus. Machbar ist dies im Rahmen der Krebsvorsorge, bei der unter anderem auch das Prostata-spezifische Antigen (PSA) im Blut bestimmt wird: Ein hoher Wert oder ein Anstieg deutet auf einen Krebs hin.

Die Therapie des Prostatakarzinoms ist von der Art und der Ausbreitung des Tumors abhängig. „Bei einer bösartigen Prostatageschwulst, dem Prostatakarzinom, muss die Drüse mit den Samenblasen und der Kapsel komplett entfernt werden, um eine Heilung zu erreichen“, so Dr. Reuter, „entscheidend für eine Chance auf Heilung ist, dass der Tumor auf die Prostata begrenzt ist“. Hat der Tumor jedoch bereits Metastasen gebildet und sich in umliegende Organe ausgebreitet, ist eine Heilung nicht mehr möglich. „In diesem Fall ermöglicht die komplette Entfernung der Prostata bei der radikalen endoskopischen Prostataoperation dennoch eine bessere Lebensqualität für den Patienten.“ Dr. Reuter und seine Kollegen am Karl-Olga-Krankenhaus sind die einzigen Ärzte in Baden-Württemberg, die dieses schonende Verfahren durchführen, welches nicht nur das Risiko von Inkontinenz und Impotenz auf ein Mindestmaß reduziert.

Inkontinenz und Impotenz sind die wesentlichen Nebenwirkungen der operativen Therapie des Prostatakrebses. „Der Grund liegt in der Verletzlichkeit der Nervengeflechte und Blutgefäße, die Schließmuskel und Penis versorgen. Sie verlaufen in dem Gewebe, das die Prostata umschließt. Dementsprechend ist der optimale Zugang zur Prostata endoskopisch durch die Harnröhre“, folgert Dr. Reuter. Dabei wird die Prostata durch die Harnröhre hindurch minimalinvasiv mit einer Schlinge abgetragen und entfernt. „Wir vermeiden damit die Öffnung des Bauches und damit die Verletzung des Gefäß-Nervenbündels. Zudem ist das endoskopische Operieren für den Patienten weitaus schonender.“ Die Inkontinenzrate Grad 2 beträgt dabei weniger als 1%. „Im Vergleich zu anderen alternativen Ope-rationsverfahren, wie der Therapie mit hochintensiv-fokussiertem Ultraschall (HifU), stellt dies eine erhebliche Verbesserung dar“, äußert Dr. Reuter, „und die Potenzerhaltung liegt bei über 70%.“ Noch einen weiteren wichtigen Vorteil zur HifU-Methode sieht der Mediziner: „Vor der HifU-Anwendung ist in der ersten Sitzung eine endoskopische Prostataoperation zur Verminderung der Gewebemasse erforderlich. Dabei werden jedoch Reste der Prostata zurückgelassen. Wochen später erfolgt die Anwen-dung des Ultraschalls.“ Bei der radikalen endoskopischen Prostataresektion (TURPC) an der Reuter-Klinik wird die Prostata sofort ganz entfernt - eine zweite Sitzung mit HifU ist somit nicht erforderlich.

Nach 1.400 Eingriffen stellt diese Operationsmethode der radikalen endoskopischen Prostataresektion mittlerweile einen Routineeingriff für Dr. Reuter und seine Kollegen dar und die Patienten können nach wenigen Tagen die Klinik wieder verlassen. Zudem ist die Erholungszeit so kurz, dass die meisten Patienten keine Reha-Kur im Anschluss wünschen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 663334
 1649

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Minimalinvasiver Eingriff vermindert Risiken bei Prostatakrebstherapie“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Karl-Olga-Krankenhaus Stuttgart GmbH

Bild: "Zwischen Ruhe und Bewegung": Die neue Kunstausstellung im Karl-Olga-KrankenhausBild: "Zwischen Ruhe und Bewegung": Die neue Kunstausstellung im Karl-Olga-Krankenhaus
"Zwischen Ruhe und Bewegung": Die neue Kunstausstellung im Karl-Olga-Krankenhaus
Stuttgart, den 10. September 2012. „Zwischen Ruhe und Bewegung“ lautet der Titel der aktuellen Wechselausstellung im Karl-Olga-Krankenhaus, die am 13. September eröffnet wird. Die abstrakten und farbenfrohen Acrylwerke der Stuttgarter Künstlerin Gertrud Schneider pendeln zwischen Ruhe und Bewegung, wirken rätselhaft und gleichsam emotional. Auf alle Fälle laden sie Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Karl-Olga-Krankenhauses zum Träumen, Nachdenken und Innehalten ein. Kunst fördert das Wohlbefinden und ist somit ein wichtiger Bestandteil …
Bild: FOCUS zählt Chefarzt der Baumann-Klink Orthopädie zu den Top-Medizinern im LandBild: FOCUS zählt Chefarzt der Baumann-Klink Orthopädie zu den Top-Medizinern im Land
FOCUS zählt Chefarzt der Baumann-Klink Orthopädie zu den Top-Medizinern im Land
Stuttgart, den 07. September 2012. In seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht das Nachrichtenmagazin FOCUS die Ärzteliste 2012 mit den Top-Medizinern in Baden-Württemberg. Und das Karl-Olga-Krankenhaus freut sich mit Prof. Dr. med. Dominik Parsch: Der Chefarzt der Baumann-Klinik Orthopädie am Karl-Olga-Krankenhaus wurde erneut zu einem der besten Ärzte im Land gewählt. Mit seinen Spezialgebieten der Hüft- und Knieendoprothetik wurde Prof. Dr. Dominik Parsch in den vergangenen Jahren regelmäßig in die Ärzteliste des Nachrichtenmagazins FOCUS…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Navigationsgestützte Computertechnik bietet höchste PräzisionBild: Navigationsgestützte Computertechnik bietet höchste Präzision
Navigationsgestützte Computertechnik bietet höchste Präzision
… Zahn-implantation die Verletzung von empfindlichen Strukturen, wie beispielsweise Nerven und Blutgefäßen sowie die Schädigung von Nachbarzähnen. Durch den Einsatz von minimalinvasiver „Schlüssellochtechnik“ wird der Eingriff besonders schonend für den Patienten durchgeführt. „Bei der 3D-navigierten Implantatsetzung wird nur eine örtliche Betäubung an …
Ohrmuschelkorrektur mit der Fadenmethode bei Dr. med. I. Kazak in Berlin
Ohrmuschelkorrektur mit der Fadenmethode bei Dr. med. I. Kazak in Berlin
… Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde Dr. med. I. Kazak (http://www.hno-dr-kazak.de/) mit der Zusatzbezeichnung "Plastische Operationen" bietet diese Möglichkeit in seiner Praxis in Berlin an.Minimalinvasiver Eingriff ohne Knorpelschnitte Bei der Fadenmethode handelt es sich um eine minimalinvasive Operation. Bei ihr werden zur erforderlichen Knorpelformung lediglich …
Bild: Einzelzahnversorgung: miniSKY ergänzt Implantatsystem von bredentBild: Einzelzahnversorgung: miniSKY ergänzt Implantatsystem von bredent
Einzelzahnversorgung: miniSKY ergänzt Implantatsystem von bredent
… länger zahnlos und gesundheitlich geschwächt sind müssen nicht auf Implantate verzichten. Bei Patienten, die eine große Chirurgie nicht mehr vertragen, ist ein minimalinvasiver Eingriff das Mittel der Wahl. Ergänzend zur bewährten prothetischen Versorgung SKY fast&fixed hat bredent medical folglich für klar definierte Indikationen ein entsprechendes, …
Schönheitsbehandlungen: Dos & Don`ts - Ästhetische Eingriffe sicher planen und Risiken vermeiden
Schönheitsbehandlungen: Dos & Don`ts - Ästhetische Eingriffe sicher planen und Risiken vermeiden
Weltweit unterziehen sich heutzutage Millionen Menschen einer Schönheitsoperation oder bedienen sich des stetig wachsenden Angebots neuer minimalinvasiver Behandlungsmethoden. „Dabei gilt es, vor allem eins nicht aus den Augen zu lassen“, legt Dr. Daniela Wieners, Fachärztin für Ästhetische und Plastische Chirurgie der Berliner Praxis am Tauentzien, …
Bild: Lipödem Behandlung: Liposuktion mindert Schmerzen und kann von Krankenkassen gezahlt werdenBild: Lipödem Behandlung: Liposuktion mindert Schmerzen und kann von Krankenkassen gezahlt werden
Lipödem Behandlung: Liposuktion mindert Schmerzen und kann von Krankenkassen gezahlt werden
… genetischen Tendenz in Verbindung gebracht. Die Liposuktion bei Lipödem wird bei Dr. Alamouti in Bochum unter einer lokalen Betäubung vorgenommen. Es ist ein minimalinvasiver Eingriff: Mit einer kleinen Kanüle wird eine stark verdünnte Betäubungslösung in das Unterhautfettgewebe eingebracht. Das Fettgewebe wird zusammen mit der Lösung wieder abgesaugt …
Bild: credit4beauty: Schönheits-OP-Finanzierung vom Experten zu patientenfreundlichen KonditionenBild: credit4beauty: Schönheits-OP-Finanzierung vom Experten zu patientenfreundlichen Konditionen
credit4beauty: Schönheits-OP-Finanzierung vom Experten zu patientenfreundlichen Konditionen
… sich auch hohe Behandlungskosten einfacher stemmen lassen.credit4beauty ermöglicht es Patienten, ihren kosmetischen Eingriff in Raten zu finanzierenEgal, ob ein minimalinvasiver Eingriff oder eine umfangreichere Schönheitsoperation mit anschließendem Klinikaufenthalt ansteht – die credit4beauty Finanzierungshilfe lässt sich bei Behandlungskosten von …
Bild: Was ist eine Facettengelenksarthrose, woran erkennt man sie, und wie wird sie behandelt?Bild: Was ist eine Facettengelenksarthrose, woran erkennt man sie, und wie wird sie behandelt?
Was ist eine Facettengelenksarthrose, woran erkennt man sie, und wie wird sie behandelt?
… Nervenwurzel, wird sie mit dem Cortison 2cc umspült. Dieser minimale einmalige Eingriff benötigt nur in seltenen Fällen eine Wiederholung. Vorsprung Spezialisierung - Vorteil minimalinvasiver Eingriffe Chronische Rückenschmerzen werden gezielt mit einer erprobten und seit mehr als zwei Jahrzehnten angewandten Methode behandelt. Er reduziert die Belastung für …
Lasermuschelkaustik: Nasenmuscheln mittels Laser verkleinern
Lasermuschelkaustik: Nasenmuscheln mittels Laser verkleinern
Minimalinvasiver Eingriff ohne Knorpelschnitte Viele Menschen leiden unter dem ständigen Gefühl einer verstopften Nase, einseitig oder beidseitig. Dabei handelt es sich um eine Nasenatmungsbehinderung für die eine schiefe Nasenscheidewand oder eine Vergrößerung der Nasenmuscheln ursächlich ist. Beide Indikationen können auch gleichzeitig auftreten. …
Lebendiger Blick im Handumdrehen: Ambulante Lidkorrektur gegen müde und geschwollene Augen
Lebendiger Blick im Handumdrehen: Ambulante Lidkorrektur gegen müde und geschwollene Augen
… neuer Schnitttechniken sind auf den ersten Blick keine Narben zu erkennen. „Insgesamt geht die Entwicklung immer stärker dahin, Risiken zu minimieren und Eingriffe minimalinvasiver zu gestalten. Bereits die Vorstellung, dass ein Schnitt am Auge heutzutage bei vollem Bewusstsein mit lokaler Anästhesie und ambulant erfolgt, verdeutlicht die beeindruckende …
Krebs-Symposium in Ludwigsburg am 15.12.2007 14 Uhr
Krebs-Symposium in Ludwigsburg am 15.12.2007 14 Uhr
… chirurgische Entfernung der Lebermetastasen oder die belastende systemische Chemotherapie stellten lange Zeit die einzige Möglichkeit der kurativen Therapie dar. Mit der Entwicklung minimalinvasiver Technologien und neuer Chemotherapeutika hat sich auch die Therapie von Lebertumoren revolutioniert und so wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität aber …
Sie lesen gerade: Minimalinvasiver Eingriff vermindert Risiken bei Prostatakrebstherapie