(openPR) Münster, 23.11.2007 - Der Einsatz von künstlichen Zahnwurzeln ist die sicherste und ästhetischste Methode dauerhaft festen Zahnersatz zu schaffen. Mit dem chirurgischen Eingriff verbanden sich bislang aber auch Risiken. Ein neues Planungs- und Navigationssystem optimiert das Operationsverfahren und ermöglicht nun eine schonende Behandlung mit höchster Sicherheit und Präzision. Das System kontrolliert mittels Sensoren die Bohrerführung und navigiert den Operateur so optimal zur fehlerfreien Behandlung. Dr. med. dent. Max Heuermann, MSc verfügt als erster Zahnarzt im gesamten Münsterland über diese hochmoderne Technik. Nur zehn Geräte sind bislang in Deutschland im Einsatz.
In der Luft- und Seefahrt sowie im Auto sind Navigationsinstrumente schon lange gängig. Auch im humanmedizinischen Bereich werden sie bereits bei Operationen eingesetzt. In der Zahn-Implantologie können wir mit Hilfe der neuartigen 3D Navigation „MONA_DENT“ jetzt höchste Behandlungspräzision garantieren und optimale Ergebnisse erzielen. Darüber hin-aus ist die Behandlung schmerzarm und erzeugt nur kleine Wunden im Mund, die schnell heilen“, erklärt Dr. Max Heuermann aus Münster. Er verfügt als Master of Science Implan-tologie über die höchste internationale Qualifikation in diesem Spezialgebiet.
„MONA_DENT“ funktioniert mittels einer High-Tech-Infrarotkamera sowie kleinen Infrarot-licht-reflektoren. Sie bestimmen die Position des Patienten und des chirurgischen Bohrers exakt. „Wir sprechen hier über Präzision, die sich im Zehntelmillimeter-Bereich bewegt“, betont Dr. Dr. Stephan Weihe, der als Mund-Kiefer und Gesichtschirurg an der Entwicklung des „MONA_DENT“–Systems beteilig war. Er ist Geschäftsführer der Firmen MONA_X-GmbH und IMT GmbH, die für Fertigung und Vertrieb von „MONA_DENT“ zuständig sind. „Durch die am Instrument und am Navigationsbogen befestigten Reflektoren werden während der Operation ständig Position, Winkel und Tiefe des Bohrers ermittelt und dem Implantologen an einem speziellen Display in Echtzeit dargestellt. Der Operateur sieht so jederzeit, ob der Bohrer mit der optimalen Planung übereinstimmt“, macht Dr. Dr. Stephan Weihe deutlich. Ein Warnsystem kontrolliert den Ablauf und vermeidet während der Zahn-implantation die Verletzung von empfindlichen Strukturen, wie beispielsweise Nerven und Blutgefäßen sowie die Schädigung von Nachbarzähnen.
Durch den Einsatz von minimalinvasiver „Schlüssellochtechnik“ wird der Eingriff besonders schonend für den Patienten durchgeführt. „Bei der 3D-navigierten Implantatsetzung wird nur eine örtliche Betäubung an der Implantatposition durchgeführt und ein kleines „Loch“ ge-stanzt. Dadurch werden das Aufschneiden und späteres Vernähen der Mundschleimhaut zumeist vermieden. Verletzungen von Gewebe und Knochen sind minimal. Wundschmerzen sowie Wundschwellung sind gegenüber der konventionellen Technik erheblich reduziert. Das verkürzt die Behandlungsdauer um ein Vielfaches und mindert auch die berufliche Beein-trächtigung des Patienten“, weiß der Implantologe Dr. Max Heuermann. „Mit dieser Technik können speziell Risikopatienten einfacher und vor allem sicherer behandelt werden.“
„MONA_DENT“ nutzt die Technik der bereits etablierten dreidimensionalen Bildgebungs-verfahren. So ermöglichen Computertomographen und digitale Volumentomographen im Vorfeld des implantologischen Eingriffs eine exakte Bestimmung der anatomischen Ver-hältnisse. Darauf baut die virtuelle Behandlungsplanung auf und perfektioniert die Platzie-rung des Implantates. Das lokale Knochenangebot wird optimal ausgenutzt, aufwändiger Knochenaufbau kann in den meisten Fällen vermieden werden.
„Die Integration der neuen Navigations-Implantologie-Technik in die vorhandene moderne Praxisausstattung war ein logischer Schritt für uns. Denn sie optimiert die Implantatsetzung wesentlich und minimiert die Behandlungsbelastung für den Patienten spürbar. Die laufende Modernisierung der Praxisausstattung ist absolut notwendig, um mit den ständigen Entwick-lungen in der Zahnmedizin Schritt zu halten“, macht der Zahnarzt deutlich.
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