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Kundenservice statt Frührente

13.09.201218:34 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Eine Arthrose im Knie warf den Krankenpfleger Michael Hüber aus dem Beruf. Durch eine spezielle Umschulung fand er eine Arbeit, die genau zu ihm passt.

Heidelberg, 13. September 2012

Egal, ob man nach Feierabend noch Joggen geht oder schwere Einkaufstaschen die Treppe hochträgt: Jeder setzt seine Knie täglich hohen Belastungen aus. Allein in Deutschland leiden deshalb 10 Millionen Menschen unter Schmerzen. Michael Hüber weiß, wie gefährlich das sein kann. Sein kaputtes Knie kostete ihn den Beruf. Doch mit der richtigen Unterstützung gelang ihm der Neuanfang.

Seit ihm mit 18 wegen einer Zyste der Meniskus herausoperiert wurde, plagen Hüber chronische Kniebeschwerden. Mehrere Nachoperationen folgten. Trotzdem arbeitete er als Krankenpfleger, hob Patienten aus dem Bett und war den ganzen Tag unterwegs. Die Schmerzen im Knie nahm er hin.
„Ich habe immer versucht durchzuhalten, bis ich kaum noch laufen konnte. Nach einer weiteren OP hat mein Arzt gesagt, dass ich so auf keinen Fall mehr arbeiten kann“, sagt Hüber. Da ist er 39 und Vater von zwei Kindern. Ein Leben als Frührentner kommt für ihn nicht in Frage.

Sein Rehaberater bei der Deutschen Rentenversicherung empfiehlt Hüber eine Ausbildung im SRH Berufsförderungswerk Heidelberg (BFW). Das Unternehmen macht Menschen nach Unfall oder Krankheit wieder fit für den Arbeitsmarkt. „Dazu testen wir am Anfang sehr genau, welcher Beruf zu den jeweiligen Fähigkeiten und körperlichen Einschränkungen passt. Dann ist gewährleistet, dass der neue Job von Dauer ist“, sagt Geschäftsführer Markus Hertrich.

Hüber entscheidet sich schließlich für den Industriekaufmann. „Hier kann ich die meiste Zeit im Sitzen arbeiten und habe im Kundenservice viel mit Menschen zu tun. Das passte hervorragend. Obwohl ich kaufmännisch unbefleckt bin, ist mir das Lernen dann überraschend leicht gefallen.“ Um das Knie währenddessen zu entlasten, entwickelten die Techniker des BFW einen speziell angepassten Bürostuhl.

Zum Einstieg in den Beruf gehört ein Praktikum. Hüber stieß bei seiner Suche auf einen Internetversand für Haus- und Gartenmöbel im schwäbischen Welzheim. Der Chef war sofort überzeugt: Noch vor Ende des Praktikums stellte er den ehemaligen Pfleger fest ein. An seinem neuen Arbeitsplatz fühlt sich Hüber rundum wohl. Alles ist ergonomisch eingerichtet, der Bürostuhl aus der Zeit in Heidelberg entlastet sein Knie. Dann lässt sich auch der Feierabend genießen.

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