(openPR) ArchäoMusica – Barocke Leidenschaften
06./07.10.2012
10-17 Uhr
Lebensstil der Barockzeit – ein Genuss für Ohren, Augen, Gaumen und Nase!
Das Archäologische Landesmuseum startet 2012 die neue Veranstaltungsreihe „ArchäoMusica“, die sich dem „Lebensgefühl“ und den musischen Themen vergangener Epochen widmet. Musik, Spiel und Tanz machen jede Zeit einzigartig und drücken das Lebensgefühl der Menschen aus.
Das zweitägige Programm der diesjährigen ArchäoMusica steht unter dem Motto „Barocke Leidenschaften“. Musiker, Schauspieler und Spezialisten präsentieren und erläutern in den historischen Mauern des Pauliklosters in anschaulicher Weise Aspekte aus Musikgeschichte, Mode, Theater, Oper, Tanz, Literatur, Esskultur und „Selbstverständnis“ der Barockzeit. Kurze Konzerte vermitteln die Welt der Musik, kleinere Vorführungen die des Theaters. Präsentationen durch Instrumentenbauer, Musiker, Sänger und Tänzer, aber auch Parfümeure und andere Manufakturen (Porzellanmaler, Kaffeeröstereien etc.) ergänzen die Erkundung des barocken Lebensgefühls. Ein Genuss und faszinierende Eindrücke für alle Sinne!
Eintritt 5 €, erm. 3,50 €, Familien 10 €, Kinder unter 10 Jahren frei
Am Samstagabend ist eine separate Abendveranstaltung mit barocker Tafelmusik und opulentem Barockbüfett geplant. Dazu gelten gesonderte Eintrittspreise.
Das aktuelle Tagesprogramm und weitere Einzelheiten unter:
www.landesmuseum-brandenburg.de
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg
Neustädtische Heidestraße 28
14776 Brandenburg
Tel.: 03381/410 4112
Janina Bartel M.A.
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg
Neustädtische Heidestraße 28
14776 Brandenburg
Tel.: 03381/410 4114
Über das Unternehmen
Auf einer Fläche von rund 2 000 m² gibt die in den historischen Mauern des mittelalterlichen Pauliklosters untergebrachte Dauerausstellung mit etwa 10 000 ausgewählten Exponaten einen faszinierenden Überblick der über 50 000-jährigen Kulturgeschichte Brandenburgs. Von den frühesten Spuren der Menschen aus der Altsteinzeit führt die Zeitreise über das älteste Tragenetz der Welt, chirurgischen Operationen in der Jungsteinzeit und Opfern der Bronzezeit, über die Germanen und Slawen zu den ersten Städten der Mark und endet mit ausgewählten Funden des 20. Jahrhunderts. Nicht nur Waffen und Metallfunde zeigen Facetten des Lebens in der Vergangenheit. Oft sind es Alltagsgegenstände, die einen unmittelbaren, manchmal intimen Einblick gewähren. Multimediale Präsentationen, kunstvolle Lebensbilder, anschauliche Computer-Stationen und Modelle, darunter ein 4x6 m großes Erdschichtenmodell, regen dazu an, die Geschichte(n) der Menschen und ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt auch eigenständig zu erforschen. Ergänzend zur Dauerausstellung finden regelmäßig Sonderausstellungen und Veranstaltungen statt. Auch der Baukörper selbst ist Ausstellungsgegenstand: mit seinen architektonischen Grundstrukturen und den Hinweisen zum Klosterleben. Die seit dem späten 13. Jahrhundert als Dominikaner-Niederlassung entstandene Anlage zählt zu den wenigen bis heute in ihrer Gesamtheit erlebbaren Klöstern der Backsteingotik Nordostdeutschlands. Original erhaltenen Bereichen (wie dem Kreuzgang) stehen solche mit starken Veränderungen (z.B. der Ostflügel) gegenüber. Die originalen Teile bleiben als solche erkennbar und geben der Ausstellungsarchitektur einen unverwechselbaren Hintergrund. Die Besonderheiten des Gebäudes erschließt ein spezieller „Klosterrundgang“.