(openPR) „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen.“, formulierte der deutsche Dichter Matthias Claudius im 18. Jahrhundert. Heute sind eher Flugticket und Impfausweis Begleiter der Touristen. Mit Ausgaben von 60,7 Mrd. Euro blieb Deutschland auch 2011 Reiseweltmeister. Selbst Malaria in Madagaskar, Lepra in Nigeria oder Dengue-Fieber in Indien hält Reisende nicht ab, ihren Urlaub auch in außereuropäischen Ländern zu verbringen. Damit die schönste Zeit des Jahres nicht im Krankenhaus endet, sollte eine gute reisemedizinische Beratung und Prophylaxe Voraussetzung sein, doch diese gibt es nicht im Reisebüro.
Reisende bei der qualifizierten Arztwahl zu unterstützen und ihnen so eine medizinisch-fundierte Reisevorbereitung und -beratung zu ermöglichen, war neben der Qualitätssicherung in der Reisemedizin Intention des Ende 1999 als Initiative reisemedizinisch fortgebildeter Ärzte gegründeten FORUM Reisen und Medizin e.V. (FRM). Heute ist das FRM mit etwa 7.500 Mitgliedern das größte deutsche Netzwerk reisemedizinisch fortgebildeter Ärzte, die sich auf dem Gebiet der Reisemedizin besonders qualifiziert haben. „Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen Ärzten mit einer Fort- und Weiterbildung in Reise- und Tropenmedizin auf der einen und Repräsentanten aus dem Bereich Wirtschaft und Tourismus, Gesundheits-wesen, Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit auf der anderen Seite. Somit war eine Kooperation mit TV-Wartezimmer, dem Marktführer im Bereich audiovisuelle Patientenkommunikation, naheliegend.“, erklärt Prof. Dr. med. Hans Dieter Nothdurft, 1. Vorsitzende des FRM und stellvertretender Abteilungsleiter der Infektions- und Tropenmedizin an der LMU München.
Reisemediziner nutzen TV-Wartezimmer
„Etwa 1,5 Millionen Deutsche werden jährlich bei Reisen in Gebiete, die ein gesundheitliches Risiko bergen, entweder noch im Urlaub oder unmittelbar nach der Rückkehr nicht unerheblich oder sogar schwer krank. Die medizinisch geprüften und für Laien verständlichen Informationsfilme von TV-Wartezimmer erleichtern jetzt unsere Aufklärungsarbeit, denn nun kommen bereits vorinformierte Patienten mit gezielten Fragen zu Impfungen oder Therapiemethoden auf uns zu.“ fügt Dr. med. Nikolaus Frühwein, Gründer der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin u. Impfwesen e.V., und praktizierender Tropenmediziner in München, hinzu.
Die Kooperation zwischen der FRM und TV-Wartezimmer beinhaltet neben der gemeinsamen Produktion eines Imagefilms, der Patienten die Bandbreite der speziellen Beratung und Expertise durch Reisemediziner vorstellt, gemeinsame saisonale Themenpakete, die im TV-Wartezimmer-Programm ausgestrahlt werden. „Dank der individuell für jede Praxis produzierten Imagefilme kann der einzelne Arzt zudem auch seine teilweise unter erheblichem Aufwand erworbenen Fachkenntnisse aus Fort- und Weiterbildungen dem Patienten gegenüber bekannt machen und darstellen.“ ergänzt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer.
TV-Wartezimmer sendet seit neun Jahren ein praxisindividuelles und tagesaktuelles Programm in mittlerweile mehr als 5.900 Praxen. Das heißt in ein attraktives Rahmenprogramm – exklusive Partner sind hier zum Beispiel der Deutsche Olympische Sportbund, die Heinz Sielmann Stiftung, die SOS Kinderdörfern oder das ZDF – werden individuelle Praxisfilme eingebettet, die Arzt und Praxisteam vorstellen und allgemeine Informationen transportieren, wie Sprech- und Urlaubszeiten oder auch Notrufnummern. Darüber hinaus stehen dem Arzt mehr als 500 laienverständliche Patienteninformationsfilme zu Praxisleistungen, Therapie- und Vorsorgeangeboten zur Verfügung, aus denen er passend zum eigenen Praxisspektrum auswählen kann.











