(openPR) Spätestens seit der Neuregelung 2005 wird Zahnersatz für die Patienten immer teurer. Anfang 2005 lag der Anteil der Krankenkassenerstattung noch bei mindestens 50% und maximal 65% der Gesamtkosten. Heutzutage sind die Kosten zwar noch weiter gestiegen, aber die Kasse übernimmt nur noch mindestens 50% eines Standardzahnersatzes, der sogenannten Regelversorgung. Ein wichtiger Faktor für eine weitere Zuzahlung durch die Krankenkassen ist das Bonusheft. Hier wird vermerkt, wie häufig der Zahnarzt in den letzten Jahren aufgesucht wurde. Wer mindestens zwei Mal den Zahnarzt seines Vertrauens aufgesucht hat, kann die höchste Zuzahlung durch die Krankenkassen erwarten, das sind noch einmal 15%.
Wegen der ständig steigenden Eigenbeteiligung suchen viele Patienten nach Alternativen, um die Kosten für Zahnersatz so gering wie möglich zu halten. Eine Option sind Zahnzusatzversicherungen, die für die kompletten Kosten oder einen weiteren Anteil aufkommen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Zahnersatz aus dem Ausland zu beziehen. Hier ist zu differenzieren zwischen Zahnersatz, der lediglich im Ausland hergestellt wird und Zahnersatz der im Ausland hergestellt und eingesetzt wird. Viele Veranstalter haben den Trend längst erkannt und bieten entsprechende Reisen ins Ausland an. Hier soll häufig Entspannung und günstiger Zahnersatz in Einklang gebracht werden. Die Problematik, die bei solchen Auslandsreisen besteht, ist allerdings, dass die ausländischen Zahnärzte und Zahnlabore nicht an deutsche Richtlinien und Qualitätskontrollen gebunden sind. Somit ist es dem Patienten beinahe unmöglich, zu differenzieren, ob es sich um qualitativ hochwertigen Zahnersatz handelt oder nicht. Auch die Qualifikation des Zahnarztes kann unmöglich bewertet werden. Der Patient kann sich lediglich auf Erfahrungsberichte anderer verlassen, die allerdings auch nicht immer den Tatsachen entsprechen müssen. So ist in den Medien in letzter Zeit immer häufiger von Patienten die Rede, die Ihren im Ausland erworbenen Zahnersatz in Deutschland wieder entfernen lassen mussten. Für die durch die Reise und den Eingriff entstandenen Kosten kommt in Regelfall niemand auf.
Anders verhält es sich bei dem im Ausland hergestelltem Zahnersatz, der dann von einem deutschen Zahnarzt ihres Vertrauens hier eingesetzt wird. Dieser unterliegt genau den gleichen Qualitätskontrollen, wie der in deutschen Zahnlaboren hergestellte Zahnersatz. Auch die Materialien müssen CE-geprüft sein, das Labor ist hier in der Nachweispflicht. Die Einsparungen von bis zu 50% gegenüber in Deutschland hergestelltem Zahnersatz entstehen vor allem durch die geringeren Lohnkosten, die im Ausland zumeist herrschen. Allerdings sollte der Patient sich auch hier auf einen deutschen Partner verlassen und Erfahrungsberichte einholen, um später auch Freude am neuen, günstigem Zahnersatz zu haben.
Abschließend lässt sich sagen, dass es bei Zahnersatz durchaus noch einige Einsparpotentiale gibt. Bei einer Zahnzusatzversicherung muss darauf geachtet werden, dass diese rechtzeitig abgeschlossen wird und das Kleingedruckte beachtet wurde. Denn keine Versicherung bezahlt, wenn es bereits zu spät ist. Von Auslandsreisen für den günstigen Zahnersatz ist abzuraten, da der Patient in keinem Fall genau weiß, wen er vor sich hat und wie die Qualität des Zahnersatzes ist. Wer Zahnersatz aus dem Ausland beziehen will, sollte sich auf deutsche Partner verlassen, die den Ablauf regeln und über entsprechende Referenzen verfügen, damit der Spaß am neuem Zahnersatz nicht beim ersten Biss gleich wieder vergeht.
Weitere Informationen zum Thema Zahnersatz finden Sie unter www.flair-dent.de.











