(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nach der Achterbahnfahrt vom Freitag sind die Rohölnotierungen aufgrund eines möglichen Anleihenkaufprogramms der US-Notenbank (Fed) fest. Die Hoffnung auf Maßnahmen der Fed werden durch schlechte Arbeitsmarktzahlen, welche die Befürchtung auf ein globales Abkühlen der Konjunktur untermauern, beflügelt. Am Donnerstag könnte es soweit sein: Expansive Interventionen dürften spätestens dann den Märkten weiteren Auftrieb geben.
Am Freitagnachmittag sah das noch anders aus. Das globale wirtschaftliche Schwächeln hatten die Notierungen zunächst in den Keller geschickt – obwohl Europas Notenbank erst in der vergangenen Woche selbst ein Anleihenkaufprogramm angekündigt hatte. Die resultierenden Tagestiefs hatten aber auch durch technische Gegenbewegungen nicht allzu lange Bestand.
Zum Wochenauftakt wird Nordseeöl (Brent) für 114,40 Dollar je Barrel gehandelt – 1,50 Dollar mehr als am Freitagnachmittag. Die amerikanische Referenzsorte WTI erfuhr ähnlichen Auftrieb, kostet derzeit 96,24 Dollar je Barrel.
Die Kapazität der Ölproduktion liegt nach dem Tropensturm Isaac wieder bei 87 Prozent. Bis zum Wochenende sollen alle Anlagen wieder auf normalem Niveau fördern. Auch nachdem Isaac sich völlig aufgelöst hat, verschwindet er nicht aus den US-Nachrichten. In Alabama und Louisiana mussten aufgrund von ausgespültem Öl 21 Kilometer Strand gesperrt werden. Über zwei Jahre nach der Katastrophe im Golf von Mexiko haben die Südstaaten der USA immer noch mit dem „Deepwater-Horizon“-Öl zu kämpfen.
Trotz anziehender Ölpreise wird Heizöl am Beginn der Woche wohl günstiger. Dies liegt an der verbraucherfreundlichen Entwicklung des Euros. Die Gemeinschaftswährung zog über das Wochenende ebenfalls an, ein Euro hat zur Stunde einen Gegenwert von fast 1,28 Dollar.
Diesen Artikel und zahlreiche weitere Informationen zum Energiemarkt finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=12781&title=Roh%C3%B6l%3A+Freitags-Tief+schon+wieder+ausgeglichen&start=0
Zum kostenfreien Probe-Abo der Printausgabe geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/probe-abo.html
Im monatlich erscheinenden Newsletter „Energie&Mittelstand“ finden Sie weitere Informationen rund um den Energiemarkt. Zum kostenfreien Abo geht es hier: http://www.brennstoffspiegel.de/newsletter.html
Tägliche News von brennstoffspiegel.de kann man auch auf Facebook brandaktuell lesen: http://www.facebook.com/#!/pages/Brennstoffspiegel/146019942153810







