(openPR) 04.09.2012. Für viele Jugendliche hat die berufliche Zukunft begonnen. Mit dem Ausbildungsbeginn müssen sich die Berufsanfänger nicht nur Gedanken über die Organisation ihres Alltags machen, sondern sich auch um den nötigen Versicherungsschutz kümmern.
„Meist sind die Auszubildenden noch über die elterliche Privathaftpflichtversicherung abgesichert“, sagt Siegfried Karle, Präsident der Verbraucherorganisation „Geld und Verbraucher e.V.“. Jedoch bei einer Zweitausbildung müssen sie eine eigene Privathaftpflichtversicherung abschließen. Eine verzichtbare Versicherung ist vorerst die Hausratversicherung, sofern man keinen wertvollen Hausrat in einer eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft besitzt.
Wichtig allerdings ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. In jungen Jahren ist man im Allgemeinen gesund und die Versicherungswirtschaft hat für junge Leute spezielle Einsteigertarife mit günstigen Einstiegsbeiträgen kreiert. „Diese sind allerdings insgesamt teurer als der Normaltarif mit seinen konstanten Beiträgen. Wer zu Beginn nur ein begrenztes Budget hat, bieten die Einsteigertarife jedoch eine Möglichkeit gleich vernünftige Berufsunfähigkeitsrentenhöhen abzusichern“, weist Karle hin.
Über weitere wichtige Versicherungsverträge und die Altersvorsorge, wie z. B. vermögenswirksamen Leistungen und die Riester-Rente sollte nachgedacht werden, da der Arbeitgeber und der Staat Zuschüsse zahlen.
Weitere Informationen zum Thema stellt die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. im Infoblatt „Azubis (Berufsstart-Tipps) - welche Verträge sind wichtig?“ auf ihrer Homepage unter www.geldundverbraucher.de, Rubrik „Gratis“ zur Verfügung.







