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Andreas Blumauer: "Die nächsten Jahre wird Semantic Web der Motor der Wissensgesellschaft sein"

04.09.201218:08 UhrIT, New Media & Software
Bild: Andreas Blumauer: "Die nächsten Jahre wird Semantic Web der Motor der Wissensgesellschaft sein"
Andreas Blumauer
Andreas Blumauer

(openPR) Wien/Berlin: Die von der Freien Universität Berlin sowie der Humboldt-Universität zu Berlin veranstaltete Tagung Xinnovations lädt alljährlich zum schöpferischen Diskurs über die wechselseitigen Abhängigkeiten von Internet, Gesellschaft und Innovation. Andreas Blumauer (Semantic Web Company, Coporate Semantic Web) wird für dieses Jahr das Forum Technologie mit einer Keynote zum Thema "Semantic Web als Infrastruktur für die Wissensgesellschaft" eröffnen. Die besonders in der Europäischen Union - durch gemeinsame Anstrengung von Industrie und Forschung - vorangetriebenen Projekte zur Etablierung eines Internets der dritten Generation sind nun bereit, in breiter Anwendung als Motor für Wissensgesellschaft und wissensbasierter Ökonomie zu fungieren. Warum gerade jetzt, in einer sich weiter integrierenden Europäischen Gemeinschaft, Linked Data koordinieren und sparen hilft? Warum speziell Industrienationen wie Deutschland von einer Linked Data Infrastruktur profitieren könnten? Und wo für die "Business Intelligence" des einzelenen Unternehmen die zu hebenden ökonomischen Vorteile im Einsatz von Linked (Open) Data liegen, das sind jene Fragen, deren Beantwortung ganz konkrete Auswirkungen auf die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft haben.


Xinnovations

Vom 10. - 12. September treffen sich in Berlin Experten aus dem In- und Ausland auf den Xinnovations zum Erfahrungsaustausch über das Zusammenspiel von Internet, Gesellschaft und Innovationen. Im Fokus des in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindenden Forums steht die Schnittstelle zwischen realer und virtueller Welt. Offenheit, Transparenz, Teilhabe, Zusammenarbeit, offene Innovation, offene Staatskunst, freie Daten und offene Schnittstellen, Datenschutz und Modifikation des Urheberrechts gehören zu den Schlüsselbegriffen, die die Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik – Entwickler ebenso wie Anwender innovativer Informationstechnologien – im Rahmen der diesjährigen Xinnovations an der Humboldt-Universität zu Berlin diskutieren werden. Zentrale Themen sind dabei semantische Technologien und ihre Bedeutung für das Internet der Zukunft, die Öffnung von Staat und Gesellschaft im Zeitalter sozialer Medien und Globalisierung sowie die Schaffung eines Klimas für Open Innovation. Zum Forum sind daher Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker – Entwickler und Anwender innovativer Informationstechnologien – zum schöpferischen Diskurs geladen.

Das vor zehn Jahren von Berliner Firmen und Anwender rund um die neue Internet-Sprache XML gegründete Kooperationsnetz Xinnovations wird in diesem Jahr groß feiern. Die Xinnovations greifen 2012 mit einem neuen Konzept die gesellschaftliche Entwicklung auf und stellen daher nicht mehr allein die Präsentation IT-basierter Lösungen, sondern den Diskurs über deren gesellschaftliche Implikationen in den Mittelpunkt.


Keynote Xinnovations Technologie Forum: Andreas Blumauer

Die Basis einer jeden Wissensgesellschaft bilden hochwertige Daten, die mit möglichst geringen Mitteln in Software-Anwendungen eingebunden werden können. Unter jenen Initiativen, die in den letzten Jahren darauf abgezielt haben, eine solche Infrastruktur aus technischer Sicht zu ermöglichen, hat das 'Semantic Web' des World Wide Web Consortiums den größten Erfolg erzielt. Innerhalb weniger Jahre ist es gelungen, hunderte Millionen Fakten aus unterschiedlichsten Wissensgebieten in strukturierter, standardisierter und vernetzter Form der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ähnlich dem Straßen- oder Stromnetz kann das 'Web of Data' nun Schritt für Schritt ausgebaut werden und sukzessive in betriebliche Anwendungen eingespeist werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei stets die Frage, wie die Ressource Information, die oft sehr teuer in ihrer Erstellung ist, effizienter genutzt bzw. häufiger wiederverwendet werden kann. Parallel zu jeder technischen Errungenschaft ist es jedoch auch notwendig, den ökonomischen Wert der Innovation, in unserem Fall des neuen 'Datennetzes' differenzierter zu betrachten. Worin liegt der Mehrwert verlinkter Daten? Kann Google's Knowledge Graph als Vorbild unternehmensinterner Wissensdatenbanken dienen? Warum sollten Metadaten vom Inhalt getrennt werden, welche neuen Geschäftsmodelle lassen sich davon ableiten?

Der Vortrag von Andreas Blumauer richtet sich vorwiegend an Entscheider und 'Information Professionals' aus Wirtschaft und öffentlichen Institutionen.

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