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Klassisch vs. modern: Usability-Testmethoden im Vergleich

03.09.201215:43 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Wie gut sind Online-Tools zur Durchführung von Remote Usability-Tests wirklich?

(Hamburg/Göttingen, 28.08.2012).
Im Rahmen einer Grundlagenstudie hat die erfahrene User Experience-Agentur eResult GmbH den klassischen Usability-Test mit dem toolbasierten Forschungsansatz von rapidusertests.com verglichen. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: insgesamt identifiziert das neuartige Verfahren dieselben Probleme (Qualität und Anzahl). Mithilfe des Tools lassen sich schnell und kostengünstig Usability-Tests durchführen. Voraussetzung hierfür ist jedoch u. a. die ca. 1,6fache Anzahl an Probanden, so das zentrale Ergebnis der ersten Untersuchung.



Die Nachfrage nach Online-Tools zur eigenständigen Durchführung von qualitativen Remote Usability-Tests scheint immer größer zu werden. Immer mehr Anbieter bieten online die Infrastruktur und Zielgruppen zur Durchführung von Usability-Tests. Diese finden danach automatisiert ohne Interviewer/Beobachter statt. Bei der Aufgabenbearbeitung werden sowohl der Screen des Probanden als auch dessen Aussagen per Mikrofon auf Video aufgezeichnet. Als Ergebnis erhält man binnen weniger Tage die Testvideos zur Durchsicht. Grund genug für die eResult GmbH die Methodik ‚asynchroner Videotest‘ zu taufen.

Benjamin Uebel (Geschäftsführer Userlutions UG): "Die Barrieren Usabilitytests durchzuführen werden immer geringer. Eine erfolgreiche Research-Methode wird damit einer immer größeren Zielgruppe verfügbar."

Martin Beschnitt (Managing Director der eResult GmbH) gibt jedoch zu bedenken, dass „man wie bei allen Verfahren über das entsprechende Knowhow zur Durchführung und Auswertung von Usability-Tests verfügen muss. Die DIY-Tools bieten zwar Jedermann die Möglichkeit zu testen. Es besteht jedoch die große Gefahr der Selbstüberschätzung und Fehinterpretation bei eigenständig durchgeführten Studien.“

Bei der bloßen Gegenüberstellung der Aufwände schneidet der asynchrone Videotest besser als der klassische Usability-Test im Labor ab. „Dies liegt vor allem daran, dass der Usability-Test im Labor ganzheitliche Tests bis zu 90 min. Testdauer ermöglicht, auch mit Testobjekten bzw. Prototypen, die noch nicht funktional bzw. onlinefähig sind; darüber hinaus ist die Messung des Blickverlaufs oder aber Hautleitwiderstandes möglich.“, argumentiert Sascha Küchler, der Studienleiter seitens eResult. „Asynchrone Videotests bieten sich vor allem bei kurzen Tests bis zu 20 min. als eine kostengünstige Alternative für kleinere Unternehmen an. Wir werden nun weitere Vergleichsstudien durchführen, um die Erkenntnisse zu validieren und weiter auszubauen.“

Der Forschungsbeitrag zur Studie ist über folgenden Link zu erreichen: http://www.eresult.de/studien_artikel/forschungsbeitraege/usability-testmethoden_im_vergleich.html

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