(openPR) Die dauernde Diskussion über die Energiewende, deren Kosten, Unterstützung der Solarindustrie, Einfuhrzölle auf chinesische Module, all dies trägt zur Verunsicherung in der Bevölkerung bei, während sich die Stromkonzerne wieder einmal freuen, dass niemand so recht ihre Befugnisse und Marktposition einschränken will. Stromgenossenschaften, die sich aus intelligenten Bürgern zusammenfinden, machen vor, wie sich ganze Gemeinden unabhängig vom Preissteigerungswahnsinn machen können, während die meisten Kommunen und Städte weiterhin schlafen, ihre Flächen für ein paar Cent an renditegeile Investoren verpachten und sich selbst im Weg stehen, weil Ignoranz, Selbstgefälligkeit und in vielen Fällen Parteigerangel und bürokratische Hürden aufgebaut werden, um selbst Initiative zu entwickeln.
Unternehmen, die komplette Systeme und Finanzierungsmethoden anbieten, um z.B. Photovoltaikanalagen auf allen kommunalen Gebäuden zu installieren, die Energiesparlampen oder komplette Eigenversorgung von Kommunen anbieten, werden durch ignorante Stadtverordnete, Stadträte oder Senatoren überhaupt nicht wahrgenommen oder gar ausgebremst. Beschämend, aber es scheint definitiv so zu sein, dass niemand so recht will und schon gar keine eigene Initiative ergreifen will. Es ist ja auch leichter der Bundesregierung und dem amtierenden Umweltminister jegliche Verantwortung aufzubürden. Niemand weiß so recht wie die so genannte Energiewende finanziert werden soll, wäre es doch so einfach mehr freie Marktwirtschaft zuzulassen. Der Ruf des Herrn Wirtschaftsministers Rössler nach mehr Marktwirtschaft und Reduzierung der Subventionen für Erneuerbare Energien sollte deshalb unterstützt werden, nicht zuletzt, um die Kommunen und Städte zum Umdenken zu bewegen, selbst die Energiewende in die Hand zu nehmen und damit auch wieder Vertrauen in die Erneuerbaren Energien in der Bevölkerung zu schaffen. Dann Klappt es auch flächendeckend mit der Energiewende.










