(openPR) Samstag, 1. September 2012, 12 bis 20 Uhr
Sonntag, 2. September, 11 bis 18 Uhr
Mit neuem Logo und qualitätvollem Programm begrüßt die Interessengemeinschaft der Galerien in Frankfurt am ersten Septemberwochenende kunstinteressierte Besucher zum Saisonstart. Dazu wird ein Programmheft in einer Auflage von 93.000 Stück herausgegeben, das dem Kunstmagazin Monopol und dem Journal Frankfurt beiliegt. Dieser Saisonstart-Flyer ist außerdem über die Teilnehmer und die Geschäftsstelle der Interessengemeinschaft Frankfurter Galerien erhältlich.
Die Internetseite www.saisonstart-frankfurt.de informiert über Details und wird nach dem 17. August 2012 druckfähiges Bildmaterial und Pressetexte bereithalten. Kostenlose Führungen auf sieben verschiedenen Routen (Anmeldung unter: www.saisonstart-frankfurt.de), Einführungsvorträge und Gesprächsrunden bieten den Besuchern vertiefende Informationen.
Die Pressekonferenz findet am 22. August 2012, um 10:30 Uhr, in der Bethmann Bank statt.
Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.
PROGRAMMÜBERBLICK
Bereits schon in der Woche vor dem Saisonstart eröffnen viele Galerien ihre Ausstellungen, wie z. B. am Mittwoch, 29.8.12, um 19 Uhr, der KUNSTRAUM BERNUSSTRASSE mit einem Einführungsvortrag von Christa Lichtenstern (Prof. em., Berlin) über die klassische Bildhauerin Martine Andernach (*1948) und den in der Tradition des deutschen Informel stehenden Maler Aloys Rump (*1949).
Malerei, Skulptur, Objektkunst, Installationen, Fotografie, Sound und Film
Die aquarellartige Verwendung der Ölfarben ist kennzeichnend für die verwischten und unscharfen Bildmotive des 1969 geborenen Richter- und Krieg-Schülers Matthias Meyer (GALERIE WILMA TOLKSDORF). Den „Dingen durcheinander“ widmet sich Günter Beier (*1959) in der GALERIE DAVISKLEMM und setzt das Chaos der Warenwelt hyperrealistisch ins Bild. Ebenfalls realistische Malerei zeigt die GALERIE ULRICH GERING mit „Landschaften und Anderes“ von Sven Wiebers (*1953). Der Pop Art fühlt sich Heiner Meyer (*1953) zugehörig: Er bietet in der GALERIE BARBARA VON STECHOW Motive aus Werbung und der Welt der Schönen und Berühmten. Provokant geht es in der Malerei der Österreicherin Elena Steiner (*1975) bei WAGNER + MARKS zu.
Abstrakte und figürliche Elemente vereint Anya Triestram (*1977) zu surrealen Bildern in der GALERIE LEUENROTH. Die Berlinerin Michelle Jezierski (*1981) zeigt in der GALERIE LORENZ überwirkliche Landschaften in Öl. Bei MÜHLFELD + STOHRER bietet der britische, in Neuseeland lebende Maler Steve Doffman ebenfalls surreale Bildwelten. Werke der in den frühen achtziger Jahren als „Junge Wilde“ bekannt gewordenen Malerin Elvira Bach (*1951) werden vom FRANKFURTER KUNSTKABINETT HANNA BEKKER VOM RATH präsentiert. Barbara Feuerbach (*1952) zeigt „Lieblingsstücke“ bei ARTE GIANI, die Frankfurterin Gabriele Muschel (*1941) „Doppelgänger“ in der GALERIE MARTINA DETTERER.
„Italia in miniatura“ widmet sich in einer retrospektiven Ausstellung dem Werk von Arnold Leissler (*1939) unter dem Aspekt seiner besonderen Beziehung zu Italien (FRANKFURTER WESTEND GALERIE). Noir d’ivoire verspricht Ika Hubers (*1953) gestische Malerei in der GALERIE BÄRBEL GRÄSSLIN. Die Kalligraphie des Inoue Yûichi (1916-1985) wurde von den abstrakten Expressionisten geschätzt. JAPAN ART - GALERIE FRIEDRICH MÜLLER zeigt ausgewählte Werke des Japaners. Eine völlig andere, nämlich minimalistische Farb- und Formensprache, setzt der Neuseeländer Stephen Bambury (*1951) ein: Es ist immer wieder die Kreuzform, die sein Bildkonzept dominiert (OLSCHEWSKI & BEHM).
Während DIE GALERIE die im Dialog mit der Antike stehenden Werke von Igor Mitoraj (*1944) präsentiert, konfrontiert die GALERIE EXLER abstrakte Objekte von Reinhard Kohler mit afrikanischen Stelen. In der Ausstellung in der GALERIE SÖFFING steht eine Videoarbeit der Glaskünstlerin Judith Röder (*1981) im Mittelpunkt. Die GALERIE ROTHAMEL bietet eine installative Ausstellung mit Axel Anklam (*1971) und Robert Seidel (*1983). Ausgewählte Lederobjekte, Collagen und Papierarbeiten des inzwischen 88-jährigen H. E. Kalinowski sind in der GALERIE ROTHE zu sehen.
Attraktiv ist auch in diesem Jahr die große Bandbreite an medienübergreifend, mit Fotografie und Video, zeichnerisch oder installativ arbeitenden Künstler und Künstlerinnen:
Der in Berlin lebende Amerikaner Casey McKee kombiniert Fotografie und Malerei (GALERIE ANDREAS GREULICH). HANFWEIHNACHT zeigen zarte abstrakte Papierarbeiten von Isabel Albrecht (*1968, Frankfurt). „Über Regelwidrige Figuren“, Geschlechtszuordnungen und Intersexualität reflektiert zeichnerisch Ins a Kromminga (*1970) bei WOLFSTAETTER. Manfred Stumpf (*1957), Professor an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, stellt in der GALERIE LA BRIQUE unter dem Titel „BRICKLEBRIT - Neuronautik im Techno-Kapitalismus“ aus. Der Österreicher Thomas Draschan (*1967), Absolvent der Städelschule, ist in der L.A. GALERIE LOTHAR ALBRECHT mit seinen collagierten Bildwelten zu sehen.
ANITA BECKERS zeigt eine der bekanntesten Medienkünstlerinnen, die 1941 in Cleveland, Ohio, USA, geborene und heute in San Francisco lebende Lynn Hershman, deren Werk sowohl Video und Installation als auch Fotografie umfasst. Sie gilt als Pionierin interaktiver Kunst. Gleichzeitig präsentiert die Galerie die Videokünstlerin Janet Biggs (*1959).
Der Schweizer Künstler Daniele Buetti (*1955) verändert in seiner Werkserie „Oh boy, oh boy“ Medienbilder zu mosaikartigen Abstraktionen. Sie sind bei BERNHARD KNAUS FINE ART zu sehen. In der benachbarten Galerie, bei KAI MIDDENDORF, wird der Sound- und Videokünstler Bernhard Schreiner (*1971) ausgestellt.
Der Frankfurter Fotograf Frankfurter Alexander Paul Englert öffnet sein fotografisches Tagebuch in der GALERIE SCHAMRETTA. Die GALERIE HEIKE STRELOW präsentiert Naturfotografie des in Brooklyn lebenden Mathias Kessler.
Themen-Ausstellungen/Gruppenausstellungen
NATHALIA LAUE GALERIE & EDITION feiert ihr fünfjähriges Bestehen mit der Gruppenausstellung „portes ouvertes“ (Jean Delvaux, Pina Delvaux, Kerstin Flake, Abe Frajndlich, Walter Herzog, Pierluigi Isola, Ana Kapor, Frances Lansing, Franz Mon, Vladimir Pajevic, Thomas Ranft, Jörg Schmitz, Suzanne Wild).
„Cuts“ heißt die Ausstellung in der GALERIE MAURER. Sie kann mit den Teilnehmern Franz Gertsch, Claas Gutsche, Philipp Hennevogl und Sebastian Speckmann aufwarten.
Dem Stillleben gehen HÜBNER & HÜBNER nach (mit L.C. Armstrong, Franz Baumgartner, BEZA, Pieter Claesz, Jula Dech, Gunilla Jähnichen, Friederike Jokisch, Katja Jüttemann, Dieter Krieg, Patricia Lambertus, James Lloyd, Dieter Mammel, Marcus Raetz, Eberhard Ross, Margund Smolka, Johannes Spehr, Daniel Spoeri, Nicole van den Plas, Otto Marseus van Schrieck, Christian Weihrauch, Martin Wolke). Im Rahmen der Ausstellung findet am 1.9., um 17 Uhr, eine Podiumsdiskussion zum Thema Stillleben mit Prof. Klaus Herding, Julia Voss, Jula Dech, Ernst Hübner statt, die von Dr. Ulrich Pfarr moderiert wird.
MARION MEYER CONTEMPORAIN widmet sich dem Dialog zeitgenössischer Künstler mit dem Werk Man Rays (mit Michel Aubry, Alain Arias-Misson, Stéphane Bérard, Werner Büttner, Gloria Friedmann, Michel Herreria, Thomas Hirschhorn, Jan Kopp, Martin Kippenberger, Gabielle Strijeweski).
BETHMANN BANK AG IST DER HAUPTSPONSOR DES SAISONSTARTS
Wie 2011 ist auch in diesem Jahr die Bethmann Bank AG Hauptsponsor des Saisonstarts, Unterstützung erhält die Veranstaltung außerdem durch das Amt für Wissenschaft und Kunst der Stadt Frankfurt am Main. Die Interessengemeinschaft dankt den Inserenten des Saisonstart-Infoblattes. Der Bildplatz auf der Titelseite des Flyers wurde in einer Auktion unter den beteiligten Galerien verlost. Es gewann die Galerie Rothamel mit einer Werkaufnahme von Axel Anklam und Robert Seidel, sputnik surprise (Simulation).
Als weitere Ausstellungsorte nehmen das 1822 FORUM DER FRANKFURTER SPARKASSE in der Fahrgasse mit der Solo-Ausstellung von Lena Ditlmann, Eröffnung am 27.8. um 19:00 Uhr, und die DEUTSCHE BÖRSE AG mit Führungen durch die Ausstellung „Deutsche Börse Photography Prize 2012“ an (Anmeldung unter:
).
Der Saisonstart der Frankfurter Galerien wird von der IG Galerien in Frankfurt organisiert und finanziert. Nicht-Mitglieder werden nicht in das Programm mit einbezogen.








