(openPR) 14. Saisonstart 2008 am 5.-7. September 2008
Eine Veranstaltung der Interessengemeinschaft
Frankfurter Galerien
Über 40 Galerien in 3 Tagen
Mit einem spannenden Programm möchten die Frankfurter Galerien auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher aus Nah und Fern nach Frankfurt locken. Am Freitagabend (5.9.) finden im ganzen Stadtgebiet Vernissagen statt, vielerorts werden die ausstellenden Künstler und Künstlerinnen anwesend sein. Eröffnungsvorträge und Künstlergespräche informieren über die ausgestellten Werke. Ab 20 Uhr veranstaltet der Frankfurter Kunstverein eine „Saisonstart-Party“. Um 20 und 22 Uhr findet dort eine Führung durch die Ausstellung „The Great Transformation – Kunst und taktische Magie“ statt. Für Party-Stimmung sorgt ab 22 Uhr DJ Weller.
Auch am Samstag und Sonntag (6.9. und 7.9.) gibt es Gelegenheit, mit Künstlern und Galeristen ins Gespräch zu kommen. Die Galerien sind an beiden Tagen von 11-18 Uhr geöffnet.
Hochkarätige Ausstellungen
Einer der Höhepunkte ist eine Ausstellung mit Werken der weltberühmten CoBrA-Künstler, die sich vom Surrealismus kommend 1948 zusammenfanden und bis 1951 als Gruppe existierten. Joe Stefanelli, einer der letzten Überlebenden der legendären New York School of Abstract Expressionism ist ein weiteres Muss des diesjährigen Rundgangs. Eine Pop-Art-Ausstellung und eine Gruppenausstellung zum Thema Porträt mit prominenten Namen wie z.B. Marlene Dumas und Tony Oursler sind weitere Highlights. Bernhard Martin wird mit neuen Arbeiten präsentiert. Medienübergreifende Werke von Heide Nord oder digital gewonnene wie von Grégory Chatonsky sind zu entdecken. Raumgreifende Installationen zeigt Yi Zheng Lin. Poetische Aspekte der Landschaftswahrnehmung finden sich bei Eva-Maria Kollischan und Sophia Simons, subversiv-ironische Collagen bei Werner Büttner.
Alle Facetten der aktuellen Malerei
Auch Malereiliebhaber werden bekannte Namen finden, wie Cornelius Völker und Gordon Cheung, den New Yorker Rainer Gross mit seinen Contact Paintings, die Neue Leipziger Schule in Isabelle Dutoit, Peter Rühle, der Frankfurter Maler Özcan Kaplan, bis hin zu den Realisten Philipp Weber und Christina Jimenez.
Fotografie
Die Ausstellung des bekannten und vielfach preisgekrönten Peter Bialobrzeski sollte nicht verpasst werden sowie Jörg Sasse, der Koreaner Kyungwoo Chun, der gerade im Essener Kunstverein eine Videoinstallation zeigt, und Hans-Christian Schink, der im März 2008 den REAL Photographie Award erhielt, einen der höchstdotierten Fotopreise der Welt.
Außereuropäisches
Eine Gelegenheit, Kunst anderer Kulturkreise kennen zu lernen, bieten Galerien in der Fahrgasse und Braubachstraße. Dort können Werke von Toyoda (Japan) und der Aborigine Art (Australien) studiert werden.
Texte und Bildmaterial steht bereit unter:
http://www.frankfurt-galerien.de/aktuell/Presselounge-2008.aspIG Frankfurter Galerien, Geschäftsstelle c/o Galerie Poller, Brückenstr. 9-11, 60594 Frankfurt , T 069 624042
Pressekontakt: Galerie Brigitte Mauer, Tel. 069 900 25 640 und Galerie Heike Strelow, Tel. 069 480 05 440, per E-Mail:

Über das Unternehmen
Die Interessengemeinschaft Galerien in Frankfurt ist der Zusammenschluss von zurzeit 41 Galerien, deren Anliegen es ist, durch gemeinsame Aktivitäten ihre Position in der Frankfurter Kulturlandschaft zu stärken. An dem ersten Wochenende im September laden die Frankfurter Galerien zu
Ausstellungseröffnungen und weiteren Veranstaltungen ein, um damit dem Publikum die Gelegenheit zu geben, die große Vielfalt zeitgenössischer Kunst
in den Frankfurt Galerien in den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst, Editionen kennen zu lernen.
Im Zentrum der Stadt befinden sich die Straßen mit der höchsten Galeriendichte. Das Gebiet rund um den Dom ist eine der lebendigsten Kunstmeilen Frankfurts. Taschentuchpackungs-Objekte von Petra Scheibe Teplitz (Artbox), „Metamor-phosen“ von Yi Zheng Lin (Prestel), der New Yorker Maler Rainer Gross (Frankfurter Kunstkabinett), eine „Schlägerei“ inszeniert von der Galerie Raphael 12, Werke von Peter Bialobrzeski (L.A. Galerie) und Toyoda (Japan Art) finden sich entlang Braubachstraße und Domgasse. In der Fahrgasse reicht die Spannbreite von der Kunst der australischen Aborigines (Exler), der Leipziger Malerin Isabelle Dutoit (Leuenroth), Fotografie von Hans-Christian Schink (Rothamel), bis zu Installationen von Heide Nord (Maurer), Bildern von Markus Fräger (Mühlfeld+Stohrer) und Christian Holtmann (Schuster). Am Kaiserplatz sind amerikanische Kunst und Pop-Art zu sehen (Wild), in der Schäfergasse die subtilen Werke Werner Büttners (Grässlin) und in der Bleichstraße eine Themenausstellung zum Physiognomischen in der Kunst seit 1960 (Rothe).
Die Malerei Peter Rühles (Bernusstraße) wird in Bockenheim ausgestellt, fotorealistische Malerei von Christina Jimenez (Schamretta) in Bornheim. Sigalit Landaus dreidimensionale Installationen beziehen politisch und menschlich Stellung (Beckers/Gallusviertel). Kyungwoo Chun zeigt Fotografie (Knaus/Bahnhofsviertel).
Im Westend präsentieren die dort ansässigen Galerien Waldbilder von Emanuel Raab (Appel), fragile Kompositionen des Malers Özcan Kaplan (Arte Giani), deutsche Pop-Art von Werner Berges (Davis Klemm), Gestisches von Sandro Vadim (Westendgalerie), eine Themenausstellung zum Porträt (Hübner), Bilder aus dem Spätwerk Joe Stefanellis (von Stechow) und eine Ausstellung der CoBrA-Gruppe (DIE GALERIE).
New-York-Fotografie von Leonardo Casali (Carloni Spazioarte), realistische Malerei von Philipp Weber (Gering), Destruktionen von Grégory Chatonsky (Poller), fiktive Bildräume von Bernhard Martin (Kind) und Wissenschaft, die zur Kunst wird (Synart), sind in Sachsenhausen zu entdecken.
Die Hanauer Landstraße hat sich zu einem weiteren Zentrum der Frankfurter Galerien entwickelt. Dort finden sich zum Saisonstart Gordon Cheungs erste Soloshow in Deutschland (Adler), Motive des Alltags in der Malerei von Cornelius Völker (Detterer), „Emty Frames“ von John Clayman (Lorenz), Landschaftswahrnehmungen von Sophia Simons und Eva Maria Kollischan (Strelow) sowie Fotografien von Jörg Sasse (Tolksdorf).