(openPR) Einer der wesentlichsten Schritte in die Selbstständigkeit ist die Anschaffung von genügend Startkapital. Neben bürokratischen Kosten, zum Beispiel für den Notar, dem Kostenaufwand für Arbeitsmaterial und adäquater Rücklagen für mögliche Angestellte fließt häufig ein nicht unerheblicher Teil des Startkapitals in die Bereitstellung einer geeigneten Gewerbeimmobilie. Da für Startups hierbei ein möglichst geringer Startkostenaufwand ideal ist, wird sich ein solches oft für ein Mietobjekt entschieden. Dadurch sinkt der Kapitalbedarf im Vergleich zum Erwerb einer eigenen Gewerbeimmobilie zwar enorm. Jedoch lässt sich dieser noch weiter optimieren.
Denn bei Gewerbeobjekten können zum Einzug Mietsicherheitsleistungen anfallen, die nicht selten fünfstellig sind. Gegenüber Existenzgründern und Startups sichern sich Vermieter hierüber auch gegen mögliche Zahlungsausfälle ab und das Risiko eines solchen liegt bei Anfängern schlicht und ergreifend höher als bei etablierten Unternehmen. Dabei existiert für Gewerbemietverträge im Gegensatz zu privaten Mietverhältnissen für die Mietkaution keine gesetzliche Obergrenze (bei Privaten ist diese auf drei Nettokaltmieten vom Gesetzgeber begrenzt). Daher rangieren die zu leistenden Mietkautionen für frische Unternehmen eindeutig über denen bereits Bestehender.
Für beide lässt sich aber genau dieser Kostenpunkt massiv reduzieren. Über eine sogenannte Mietkautionsversicherung, wie sie bereits seit Jahren für private Mietverhältnisse am Markt verfügbar ist, kann die hohe Einmalbelastung der Mietkaution auch für Unternehmen umgangen werden. Dabei ersetzt die Kautionsversicherung die hinterlegte Sicherheitssumme beim Vermieter, der hierdurch den Verwaltungsaufwand dieser herabsetzen kann. Für die in Anspruch genommen Kautionsversicherung werden im Gegenzug Gebühren fällig, die sich im Schnitt zu gut vier Prozent für bestehende und zu ca. sechs Prozent der Mietkautionssumme für neue Unternehmen pro Jahr addieren (Quelle: http://mietkautionsbürgschaft.eu/mietkautionsversicherung-gewerbe/ ).
Wegen des anfangs erwähnten, maximalen Kapitalbedarfs bei Existenzgründungen eignet sich diese Form der Mietsicherheitsleistung besonders für solche. Der Kostenaufwand der Mietkaution lässt sich hierüber im Gründungsjahr um ca. 94 Prozent drücken und diese Mittel werden sehr häufig in diesem Zeitraum für unternehmensrelevante Investitionen benötigt. Somit bringt die Nutzung einer Mietkautionsversicherung für das eigene Gewerbe einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten mit sich, die die Mietsicherheit klassisch beim Vermieter als volle Summe hinterlegen.




