(openPR) Der erste hochrangige sunnitische Offizier und Kommandeur in der seit Jahren dominierten schiitischen Regierung, Oberst Kais Awni, ließ in einer internen Stellungnahme durchblicken das er notfalls auch bereit sei zurück zu treten falls es weiterhin an mangelnder Unterstützung durch die Regierung fehle und er seine angekündigte Aufgabe dadurch nicht durchführen könne.
Das wäre gleich in doppelter Hinsicht ein politischer Rückschlag für die irakische Regierung die mit seiner Ernennung ein Zeichen der Gleichberechtigung setzen wollte.
Bislang sind alle militärischen Schlüsselpositionen durch schiitische Offiziere besetzt. Zudem würde der Regierung einer Ihrer fähigsten Kommandeure, möglicherweise mit samt einer der besten Spezialeinheiten wegfallen.
Keine andere Einheit war so oft in Kampfhandlungen verwickelt wie die von Oberst Awni was damit zu tun hat das die Einheit immer wieder in Regionen entsandt wurde in der Unruhen herrschten. Die Einheit bestand bislang aus ca. 3 Bataillonen mit einer Stärke von ca. 750 Mann.
Davon besteht ein Bataillon jedoch aus reinen Technikern, Logistikern und Ingenieuren.
Die ursprüngliche Aufgabe von Oberst Awni das irakische Militär mit erfahrenen Soldaten, Technikern und Ingenieuren aufzufüllen und die Stromversorgung in Bagdad zu verbessern geriet dabei immer mehr in den Hintergrund.
Zurzeit befindet sich die Einheit an dem letzten von syrischen Regierungstruppen kontrolliertem Grenzübergang Al-Waleed wo sie für "Stabilität“ sorgen soll und logistische Hilfe für die Flüchtlingslager leistet.
Saif Karimi
Quelle: BBC online News. DARCI.






