(openPR) Oberst Kais Awni setzt sich für eine Teilamnestie von Mitläufern der ehemaligen Baath-Partei ein.
Der erst kürzlich ernannte sunnitische Oberst Kais Awni , siehe Meldung vom 09.März 2012
openpr.de/news/614945/Offizielle-Bestaetigung-der-Ernennung-eines-sunnitischen-Obersts-im-Iraq.html
setzt sich im Rahmen seiner Aufgabe zur qualitativen Aufstockung der Armee durch erfahrene Soldaten und Unteroffiziere für eine streng überprüfte und kontrollierte Wiedereinsetzung von Veteranen und sonstigen ehemaligen Militärangehörigen ein.
Es gibt genügend ehemaliges militärisch technisches Personal die nie in Kampfhandlungen verwickelt waren, warum sollten wir auf deren Erfahrung verzichten, wo wir an allen Punkten qualifiziertes Personal benötigen, so Oberst Awni in einem Interview.
Das gleiche würde für den zivilen Bereich gelten. Seit 8 Jahren darf eine Lehrerin unter dem damaligem Regime heute keine Lehrerin mehr sein, was hätte sie tun sollen? Damals im Unterricht den Kindern sagen daß Saddam ein Tyrann ist ?, so Oberst Awni.
Auch Veteranen kämen nach seinen Überlegungen, nach strenger Überprüfung und Kontrolle in Betracht.
Baathisten, die Saddam aktiv unterstützt haben und Soldaten der republikanischen Garde die Kriegsverbrechen begangen haben, müßten sich sowieso bereits seit Jahren vor Gericht verantworten.
Nun sollten wir uns überlegen was mit den Hunderttausenden ist, die Saddam zwangsweise gefolgt sind. Bislang wird hier willkürlich entschieden. Das ist kein guter Zustand und es betrifft alle religiösen und ethnischen Gruppen im Irak die jemals für die Regierung gearbeitet oder bei den Streitkräften waren,so der Oberst weiter.
Wir müssen einen Schlußstrich ziehen. Eine Amnestie, sowie ein Gesetz würde viele Probleme lösen. Den Mangel an Fachkräften, die hohe Arbeitslosigkeit, die Armut und nicht zuletzt „dient es der Einigung des Landes und sorgt für innere Ruhe und Stabilität“, so Oberst Awni.





