(openPR) Am 1. August 2012 wurde in Aachen von der Patientenorganisation COPD & Lunge e. V. eine neue Selbsthilfegruppe gegründet. Angesprochen werden mit dieser Gruppe, Betroffene die an Lungenkrebs erkrankt sind, sowie deren Angehörige. Mehrfach bekamen wir Anrufe von Betroffenen, die nach einer Selbsthilfegruppe für Lungenkrebserkrankte fragten, bestätigen die beiden Gruppenleiter H. Witt und W. Ramsteiner. Die Gruppe wurde erfolgreich gegründet und fand großen Zuspruch. Als die einzelnen Teilnehmer von sich erzählten, konnte schnell festgestellt werden, dass alle mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. So verschieden die einzelnen Erkrankungen auch sein mögen, leiden alle an Atemnot. Auch die täglichen Verrichtungen im Alltagsleben sind bei allen gleich schwer. Aber so gleich wie einige Dinge in der Erkrankung von der Lunge sind, ist der Umgang mit der Erkrankung bei den einzelnen Menschen doch sehr verschieden. Jeder geht anders mit der Erkrankung um. Es gibt Menschen denen ist es völlig egal, andere sind sehr umsichtig und wieder andere sind besorgt, wie es denn weiter geht, berichtet W. Ramsteiner.
Alle einigten sich auf ein monatliches Treffen. Dies sei besser als, lange auf das nächste Treffen zu warten. Die Treffen finden nun jeden ersten Mittwoch im Monat statt. Als Treffpunkt wurde die Krebsberatungsstelle in Aachen, Lütticher Straße 10, 52064 Aachen festgelegt. Die Treffen sind von 16 bis 18 Uhr.
Unsere Angebote in der Selbsthilfegruppe
• In der Selbsthilfegruppe wird der Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Betroffenen und deren Angehörige sehr groß geschrieben. Die besten Informationen kann man auch nur von Anderen bekommen, die in der gleichen Situation sind. Ein Teilnehmer hat eine gute Erfahrung gemacht und gibt sie an die Anderen weiter. Gleiches geschieht mit einer schlechten Erfahrung. Neu hinzu kommende Teilnehmer werden freundlich aufgenommen. In der Gemeinschaft ist man stark und kann sich gegenseitig helfen, alleine ist es ungleich schwerer.
Die Angebote im Einzelnen:
• Austausch von Betroffenen untereinander.
• Fachvorträge durch Fachärzte in den einzelnen Regionen.
• Fachvorträge durch im Gesundheitswesen tätige Fachkräfte. Z. B. Themen wie Pflegeversicherung, Rentenversicherung oder Schwerbehinderung.
• Hilfen bei der Antragstellung von Leistungen.
• Telefonische Beratung.
• Gemeinsame Ausflüge.
• Gemeinsame Essen und Grillabende.
• Pflege der Sozialkontakte untereinander.











