(openPR) Aachen – Im Oktober 2011 wurde der Verein COPD & Lunge e. V. gegründet. Der Verein beschäftigt sich mit den Lungenerkrankungen im Allgemeinen und der COPD im Besonderen. Die Ziele des Vereines sind über Lungenerkrankungen und über die Gefahren die zur Erkrankung führen, aufzuklären. Weiter werden Betroffene in allen Fragen zu den einzelnen Erkrankungen betreut. Die beiden Vorsitzenden des Vereins Heidi Witt (48J.) und Wolfgang Ramsteiner (53J.) sind selber seit vielen Jahren an der COPD erkrankt und können so auf einen großen Erfahrungsschatz zurück greifen. Ein medizinisch wissenschaftlicher Beirat, bestehend aus Pneumologen und im Gesundheitswesen tätigen Fachleuten, unterstütz uns tatkräftig bei unserer Arbeit, erklärt Witt.
Beide sind seit 2006 in der Selbsthilfe tätig und gründeten im selben Jahr die erste Selbsthilfegruppe für COPD in Würselen bei Aachen. 2007 folgte eine weitere Gruppe in Simmerath/Eifel und 2010 eine Gruppe in der Aachener Innenstadt, sowie eine Gruppe für Angehörige in Würselen. In den folgenden Jahren klärten Witt und Ramsteiner bei vielen Veranstaltungen über Lungenerkrankungen auf und brachten sie so in die Öffentlichkeit. Jeder kennt den Lungenkrebs, aber wer kennt schon COPD, Fibrose oder Phrenicus Pares, um nur einige zu nennen.
Jeder Betroffene kann uns auf viele unterschiedliche Arten erreichen, meint Ramsteiner. Wir sind telefonisch, per Mail oder über unsere Internetseite www.copdundlunge.de zu erreichen, so Ramsteiner. Auf unserer Internetseite gibt es umfangreiche Informationen für Betroffene, ergänzt Witt. Informationen gibt es im öffentlichen Bereich, weiterführende im geschlossen Bereich und über unseren wöchentlich erscheinenden Newsletter. Der Informationsaustausch unter den Betroffenen findet im geschlossenen Forum und über eine Mailingliste statt. Regelmäßig gibt es Fachchats mit Fachärzten, die immer gut besucht sind, hierzu ist eine Anmeldung für den Teilnehmerbereich notwendig.
Sowohl der Verein als auch die Selbsthilfegruppen bieten den Betroffenen Hilfen bei Behördengängen, Anträgen, Beratung bei Sauerstofffragen und medizinischer Versorgung an. Der soziale Aspekt wird bei uns groß geschrieben, sind doch viele Betroffene an die Wohnung gefesselt, ob ihrer Atemnot und unser Chatangebot bietet jeden Tag die Möglichkeit, mit anderen Betroffenen in Kontakt zu treten und sich auszutauschen, meint Witt. Alle Angebote unserer Internetpräsenz und die der Selbsthilfegruppen sind völlig kostenlos.
Wir unterstützen auch Betroffene, ergänzt Ramsteiner, die in ihrer Stadt/Gemeinde eine eigene Selbsthilfegruppe für Lungenerkrankte gründen möchten, um so zur Information und Aufklärung beizutragen. Wer eine Gruppe gründen möchte, kann sich mit uns unter













