(openPR) (dmhuebsch). Schöne Zähne, die durchgehend natürlich, weiß und ohne verräterische, graue Metallfüllungen auch beim herzhaften Lachen bestechen, wünscht sich jeder. Dieses Ideal ist allerdings den Wenigsten in die Wiege gelegt. Alleine in Deutschland kämpfen 98 % aller erwachsenen Bundesbürger mit Karies. Zahnärzte haben also viel damit zu tun, Karies zu lokalisieren, zu entfernen und die entstandenen Löcher wieder mit einer Zahnfüllung zu verschließen.
Verschiedene Auswahlmöglichkeiten mit Vor- und Nachteilen
Obwohl Amalgam hochgiftiges Quecksilber enthält, bezuschussen die gesetzlichen Krankenkassen Zahnfüllungen nur in Höhe der Kosten einer billigen Amalgamfüllung. Das graue Amalgam ist also nicht nur schädlich, es stört auch die Ästhetik. Kunststoffe als preiswerteste Alternative sehen zwar gut aus aus, die Lebensdauer ist je nach Größe und Art allerdings sehr begrenzt und sie sondern belastende Stoffe ab. Goldinlays sind haltbarer und besser verträglich, optisch aber nicht gerade schön und zur Zeit die teuerste Versorgung. Glasinlays sind im Vergleich zu Gold zwar relativ preiswert, nur - ihre Lebensdauer ist meist kürzer und auch sie werden oft nicht gut vertragen. Aus diesen Gründen sind Keramikinlays beliebt. Sie sind gut verträglich, langlebig und ästhetisch. Darüber hinaus haben sie eine geringe Temperaturleitfähigkeit und sind sehr belastbar. Allen Inlays ist normalerweise gemeinsam, dass bis zur endgültigen Versorgung mehrere Sitzungen notwendig sind. Zuerst muss ein Abdruck vom Gebiss genommen werden, anschließend geht dieser Abdruck ins Zahnlabor, das die Inlays anfertigt. Bis zum passgenauen Einsetzen in einer zweiten Sitzung wird der Patient mit einem Provisorium versorgt
CEREC- natürlich wirkender Zahnersatz in einer Sitzung
Eine echte Alternative bieten CEREC-Inlays. CEREC, ausgeschrieben Ceramic Reconstruction, bezeichnet ein computergestütztes Verfahren, mit dem Inlays, Veneers (Verblendschalen) und sogar Kronen in nur einer Sitzung hergestellt und eingesetzt werden können. Dieses Verfahren gibt es seit über 30 Jahren. Mittels einer digitalen Infrarotkamera wird der gesäuberte Defekt im Zahn fotografiert. Aus der Aufnahme generiert ein Computer eine dreidimensionale Abbildung. Der Behandler kann nun die ideale Ergänzung am Computer konstruieren. Die Daten werden an ein angeschlossenes Schleifgerät übertragen. Auch Kronen werden auf diese Art erst einmal digital konstruiert. Aus einem kleinen Keramikblock schleift das Gerät anschließend das benötigte Inlay, die Keramikverblendschale oder die Krone präzise heraus. Der verarbeitete Keramikblock besteht aus industriell gefertigter hochwertiger, reiner Keramik, die in ihren mechanischen Eigenschaften und der Farbgebung von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden ist. Diamantschleifköpfe garantieren die optimale Passform.
Handfertigkeit und Erfahrung des Zahnarztes notwendig
CEREC wird nicht von allen Zahnärzten angeboten. Die Hamburger Zahnärztin und Heilpraktikerin Dr. med. dent. Angela Zimmer arbeitet seit 10 Jahren mit CEREC und meint hierzu: „Ein großer Vorteil bei CEREC-Zahnersatz ist neben der sofortigen Versorgung auch die defekt-orientierte Präparation. Es wird deutlich mehr Zahnsubstanz geschont als bei den herkömmlichen Verfahren.“ Dr. Angela Zimmer betont aber auch: „Um die Langlebigkeit von CEREC-Füllungen, -Verblendschalen und -Kronen zu gewährleisten, ist es unbedingt erforderlich, dass erstens sehr gründlich gearbeitet wird und zweitens nur ein versierter, erfahrener Fachmann diese Arbeiten ausführt.“ Unverträglichkeiten treten aber auch hier hin und wieder wegen des verwendeten Kunststoffklebers auf, mit dem der CEREC-Zahnersatz befestigt wird. Um das zu vermeiden, testet Dr. Angela Zimmer bei ihren Patienten die Verträglichkeit der verwendeten Substanzen individuell aus. Ihr Fazit „Wenn sauber gearbeitet wird und die Verträglichkeit vorher getestet wurde, hat der Patient für viele Jahre eine ästhetisch schöne und die Zahnsubstanz schonende Lösung.“ Weitere Informationen unter www.leben-mit-biss.de











