(openPR) „Deutschland von oben“, so hieß eine Dokumentation der ZDF-Reihe Terra X, die, auf Zuschauerwunsch, unlängst noch einmal gezeigt wurde. Dabei ging es auch darum, wo und wie wir Deutsche leben. Teilweise in pittoresken Kleinstädten mit einem intakten mittelalterlichen Kern. Dann wieder in Metropolen, die, wie die Bankenmetropole Frankfurt, gar mit einer eigenen Skyline daher kommen … Ballungszentren, die, wie die Autoren eindrucksvoll unter Beweis stellen, sogar aus dem All und von Satelliten aus aufgespürt werden. Zumal in den frühen Morgenstunden, wenn wir die Lichter anknipsen und die Großstädte regerecht erstrahlen, während wir anderswo, auf dem „platten Land“, allenfalls vereinzelte Lichtpunkte wahrnehmen
Dabei ist die Landflucht ein Trend, der bereits zu Zeiten des Mittelalters eingesetzt hat. Denn die Städte (deren Einwohnerzahlen seinerzeit freilich noch wenig mit der heutiger Metropolen gemein hatten!) boten Perspektiven, Arbeit und Aufstiegsmöglichkeiten, einen Karrieresprung also, der bis heute Menschen dazu bewegt, ihrer ländlichen Heimat den Rücken zu kehren …
Freilich könnte uns hier, in den Städten demnächst, der Wohnraum ausgehen. Das jedenfalls argwöhnt der Deutsche Mieterbund, der vor steigenden Mieten und unbezahlbaren Modernisierungen warnt: „Bis zum Jahr 2017 werden in Deutschland 825.000 Mietwohnungen, insbesondere in Ballungszentren, den Groß- und Universitätsstädten fehlen!“
Bereits heute fehlen, wie die Mietervertretung auf eine Untersuchung des Pestel-Instituts in Hannover verweist, mehr als 100.000 Mietwohnungen in den 10 wichtigsten Großstädten Deutschlands. Die Vermieter haben also eine breite Wahl und Wohnraumsuchende, notgedrungen, die Qual, so dass bei Wieder- und Neuvermietung kräftig zugelangt wird. Dann sind, wie der Mieterbund erklärt, Mietsteigerungen von 20 bis 30 Prozent keine Seltenheit.
Einfacher geworden ist indes die Suche selbst. Mussten früher erst Makler (was zusätzlich Geld kostet und für Geringverdiener und Studenten oftmals unerschwinglich war!) eingeschaltet oder aufwendig Tageszeitungen aus der zukünftigen Heimat besorgt werden, so bieten heute zahlreiche Internet-Portale eine komfortable Suche.
Mehr noch: Dank „www“ können oftmals bereits vorab die Grundrisse studiert werden. Zumindest sind Fotos eingestellt, die einen Eindruck von der Wohnung vermitteln.
Die sprichwörtliche Spreu vom Weizen trennt sich dann, wenn man(n) – bzw. Frau -, genauer hinschaut. Denn oftmals tummeln sich auch hier Makler und Gewerbetreibende, die eine satte Provision einstreichen. Und wer hat schon, bei bzw. nach einem Umzug, Geld zu verschenken!?
Das ideale „Jagdrevier“ für Sparfüchse, die bei der Wohnungssuche die Provision sparen wollen, sind daher Portale wie www.wohnungsboerse.net, wo Immobilen, und das quer durch Deutschland, provisionsfrei gekauft und gemietet werden können!











