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Stabilität im Metallhandwerk

31.07.201217:31 UhrVereine & Verbände
Bild: Stabilität im Metallhandwerk
Aktuelle Wirtschaftslage im NRW-Metallhandwerk
Aktuelle Wirtschaftslage im NRW-Metallhandwerk

(openPR) Das Metallhandwerk in Nordrhein-Westfalen schätzt auch zum Ende des ersten Halbjahres die eigene wirtschaftliche Lage überwiegend als gut oder besser ein. Allerdings verschlechtern sich die Aussichten zusehends. Lediglich gut 15 von 100 Unternehmen erwarten eine weitere Verbesserung, währenddessen der Anteil derjenigen, die mit einem Abklingen der aktuell guten Geschäftslage rechnen, auf über 20 % stieg.


Feinwerkmechaniker stützen positive Stimmung

Mit einer leichten Steigerung von sechs Prozentpunkten bewerten jetzt 52 % aller Metaller ihre wirtschaftliche Lage als gut oder besser. Diese Steigerung ist insbesondere dem Bereich Feinwerkmechanik zuzurechnen, deren Einschätzung sich signifikant verbessert hat. Allerdings bleibt festzustellen, dass hier Bewegungen zwischen den Einschätzungen „befriedigend“ und „gut“ stattfinden, währenddessen die eher negativen Einschätzungen (in der Summe beurteilen knapp 20 von 100 Unternehmen ihre aktuelle Lage als ausreichend oder schlechter) sich überaus stabil darstellen. Zur festgestellten Stabilität innerhalb des Metallhandwerks passen auch die Auftragsbestände, die mit gut zwei Monaten sich ebenso horizontal entwickeln wie der Auftragseingang.
Erste Anzeichen einer konjunkturellen Eintrübung im Metallhandwerk

Trotz der nach wie vor positiven Grundstimmung zeigen sich auch im Metallhandwerk erste aber auch eindeutige Anzeichen einer konjunkturellen Eintrübung. Zum einen rechnen mehr Unternehmen (20%) mit einer Verschlechterung der eigenen wirtschaftlichen Lage als mit einer Verbesserung (15%) und zum anderen verschärfen sich die Markbedingungen zusehends. Mittlerweise bezeichnet eine Mehrheit der Metaller die erzielbaren Marktpreise als lediglich gerade ausreichend (41,5%) oder schlechter (10,5 %). Hierzu passt auch der Rückgang in der Investitionsbereitschaft, der in der Feinwerkmechanik ausgeprägter ist, als im Metallbau. Investitionen werden dabei zumeist in die Modernisierung der Produktionsmittel und in EDV-Ausstattung einschließlich Software geplant.
Auftrags- und Facharbeitermangel sind die zentralen Herausforderungen

Parallel zu den vorsichtigen Einschätzungen der betrieblichen Entwicklung entwickeln sich die potentiellen Herausforderungen im Metallhandwerk. Der steigenden Sorge um einen zukünftigen Auftragsmangel (bei jedem vierten Feinwerkmechaniker) steht ein signifikanter Rückgang bei den Lieferantenpreisen und eine konstante Einschätzung der Durchsetzbarkeit der eigenen Preise gegenüber. Nach wie vor an zweiter Stelle der erwarteten Probleme bewegt sich die Sorge um ausreichend qualifizierte Facharbeiter. Annähernd jedes zweite Unternehmen äußert sich hier besorgt.

„Der Mehrzahl der nordrhein-westfälischen Metaller geht es aktuell gut und wir als Interessenvertretung freuen uns für unsere Mitglieder. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die dunklen Wolken einer konjunkturellen Eintrübung jetzt zum zweiten Mal in Folge vergrößern. Neben der operativ wirtschaftlichen Situation im Metallhandwerk sind wir aber besonders besorgt wegen der anhaltenden Sorge um qualifiziertes Personal. Langfristig erwarten wir hier die größten Herausforderungen“, kommentiert Stephan Lohmann vom Fachverband Metall NW die Ergebnisse des aktuellen Konjunkturblitzlichtes.

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